Umzug: Warte seit 10 Wochen (!) auf Anschluss

Berlin

Sehr geehrtes Primacall Team,

ich habe Ende November 2016 meinen Umzug gemeldet und den Anschluss an meiner neuen Adresse zum 01.12.2016 beantragt. Man sagte mir, dass es bis zu drei Wochen dauern könne, bis mein neuer Anschluss angechaltet würde. Soweit so gut. Nach vier Wochen war immer noch nichts passiert. Also rief ich wieder beim Kundenservice an. Dort teilte man mir mit, dass mein Auftrag von Ende November bisher nicht bearbeitet wurde, weil angeblich das aufgezeichnete Gespräch nicht richtig abgespeichert wurde (?). Ich habe meinen Umzugswunsch daraufhin schriftlich eingereicht und mich wenige Tage später informiert, ob das Schreiben angekommen sei. Daraufhin teilte man mir mit, dass das Schreiben angekommen sei, ich jedoch beachten müsse, dass schriftliche Aufträge in der Bearbeitung länger dauern würden als telefonische Aufträge. WTF! Ich warte jetzt seit 10 Wochen (!) auf meinen Anschluss. Ich bitte Sie daher ein letztes Mal, so schnell wie möglich alles in die Wege zu leiten, damit mein Anschluss an der neuen Adresse funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen

Meine Forderung an primacall:

Anschluss an der neuen Adresse und Entschädigung wegen schlampiger Auftragsbearbeitung

Antwort auf die Beschwerde vom 22.02.2017
primacall GmbH

Abteilung: Kundenbetreuung

23.02.2017 | 15:33 Uhr

Sehr geehrte/r ReclaBoxler/in,

wir haben Ihre Beschwerde mit Bedauern zur Kenntnis genommen.

Für die Bearbeitung Ihres Anliegens liegt uns leider bislang keine Kundennummer vor, die die Identifizierung in unserer Datenbank ermöglichen würde. Wir bitten daher um eine erneute Kontaktaufnahme mit unserer Kundenhotline, damit der geschilderte Sachverhalt schnellstmöglich überprüft werden kann.

Wir sind zuversichtlich, bald eine einvernehmliche Lösung Ihres Problems finden zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr primacall-Team

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Ich wurde an der Hotline schon mehrfach in der Datenbank identifiziert. Ihre Aussage ist demnach schlichtweg gelogen. Mittlerweile müsste Ihnen ein zweites Schreiben vorliegen, in dem ich Sie unter Angabe einer angemessenen Frist die Freischaltung meines Anschlusses fordere und Ihnen gleichzeitig die Einzugsermächtigung entziehe. Sollte mein Anschluss bis dahin nicht freigeschaltet sein, werde ich von meinem Recht zur fristlosen Kündigung wegen nicht erbrachter Leistungen Gebrauch machen.

Keine Reaktion. Weder hier noch auf mein Schreiben.

Schriftliche Aufträge werden scheinbar nicht bearbeitet. Wurde erneut auf die Hotline verwiesen. Kündigung ist unterwegs.

Mit Schreiben vom 4.4.2017 wurde mir angeboten, meinen bestehenden Anschluss mit sofortiger Wirkung zu beenden. Allerdings könne die Beendigung erst mit Rücksendung der Hardware vollständig erfolgen. Diese ist am 7.4.2017 beim Empfänger eingetroffen. Da trotz Widerruf der Einzugsermächtigung (siehe Schreiben vom 21.2.2017) mein Konto am 20.3.2017 erneut belastet wurde, sehe ich die Beschwerde erst dann als gelöst, wenn sämtliche Zahlungen zwischen Dezember 2016 und März 2017 erstattet werden sowie keine weiteren Abbuchungen von meinem Konto vorgenommen werden.