Gasanbieter verlangt horrorende Abschläge

Berlin

Anstatt der vereinbarten 145 Euro Abschlag monatlich für die Gasversorgung (wurde vom Vermittler anhand von Verbrauch und Tarif nachvollziehbar so errechnet), verlangt die Firma Prima Strom über 400€ monatlich. Einspruch, diverse E-Mails, Einschreiben mit Rückschein, diverse Telefonate haben leider zu keinem Erfolg geführt, im Gegenteil, sie wurden immer wieder ignoriert. Wir haben das SEPA Lastschrift Mandat entzogen, es wurde trotzdem der erhöhte Betrag eingezogen. Trotz Rückbuchung und regelmäßiger Überweisung der errechneten Abschläge laut Vermittler zuzüglich einer Erhöhung aufgrund der Wintermonate (überwiesen wurden regelmäßig 200€, ) bekommen wir Briefe mit enormen Mahngebühren, Schufaeinträge werden angedroht und das Abstellen der Gasversorgung. Alles was gefordert wurde, haben wir eingeschickt: die Abrechnung des vorherigen Anbieters, wie auch die aktuellen Zählerstände mit Tageszeitungsdatum im Hintergrund. Komisch ist, das die drohenden Briefe vom Primastrom Kundenservice geschickt werden und die vom Qualitätsmanagement versprechen, dass die Abschläge neu berrechnet werden. Versucht man eine Person mit leitender Funktion zu kontaktieren, scheitert dieses. Man kann lediglich mit dem Kundenservice telefonieren. Ein Großraumbüro, indem keiner weiß, was der andere vereinbart oder gesagt hat.Es ist zum Verzweifeln!

Was sollen wir tun? Rechtsanwalt einschalten.

Schade, dass solche Machenschaften nicht gesetzlich verboten sind

Bestell-/Kundennummer: 7890077122

Meine Forderung an primastrom:

Festlegung von angemessenen Abschlagsbeträgen

Antwort auf die Beschwerde vom 27.02.2017
primastrom GmbH

Abteilung: Kundenbetreuung

02.03.2017 | 07:46 Uhr

Sehr geehrte Frau Sussyk-Tusch,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben Ihre Beschwerde mit Bedauern zur Kenntnis genommen und den Sachverhalt erneut geprüft.

Wir haben Ihren monatlichen Abschlag anhand der uns vorliegenden Unterlagen berechnet. Leider liegt uns bis heute keine vollständige Rechnung Ihres Vorversorgers mit Angabe der abgerechneten Zählerstände vor. Wir haben Sie bereits mehrmals gebeten, uns diese Abschlussrechnung umgehend zur Verfügung zu stellen, damit eine gegebenenfalls notwendige Neuberechnung Ihres Abschlags vorgenommen werden kann.

Da wir Sie jedoch als Kundin behalten möchten, haben wir den Abschlag im Rahmen einer Kulanzlösung bereits angepasst. Ihr zukünftiger Abschlag beträgt 145,00 EUR monatlich.

Wunschgemäß haben wir den Einzug der monatlichen Abschläge von Ihrem Konto eingestellt.

Wir hoffen, dass die Angelegenheit zu Ihrer vollsten Zufriedenheit gelöst werden konnte. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr primastrom-Team

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Guten Morgen, liebe Firma Primastrom.
Die Abrechnung für das vergangene Jahr lag, wie telefonisch mitgeteilt, noch gar nicht vor. Deshalb haben wir wie Abrechnung des Vorjahres gesendet. WIE ABGESPROCHEN! Sie glauben doch nicht, dass irgendein Mensch in der Lage ist über 400 Euro Abschlag nur für die Gasversorgung zu bezahlen. Das ist unglaublich! Außerdem würde telefonisch bereits zweimal von abgesenkten Abschlägen gesprochen, wir haben noch nie von Ihnen irgendetwas Schriftliches erhalten. Schlechte Kommunikation! M fG

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Leider haben wir von der Firma Primastrom, ausser ein neues Mahnschreiben, noch keinen schriftlichen Bescheid über die angeblich herabgesetzten Abschläge. Leider.