Die Fa. Fuxx - Die Sparenergie GmbH versucht trotz einer gesetzlich unwirksam vorgenommenen Preiserhöhung eine von mir abgelehnte Vertragsverlängerung durchzusetzen.
Angeblich habe ich die Info über die Preisänderung (Anlage: „Infoblatt. jpg“) schon im Juni letzten Jahres erhalten, was nicht zutrifft. Das Infoblatt hat mir Fuxx kürzlich per E-Mail geschickt, angeblich als Bestätigung des erfolgten Postversands.
Weil ich versäumt habe, den in 2015 abgeschlossenen Stromliefervertrag fristgerecht (6 Wochen vor Ablauf im Oktober 2016) zu kündigen hat Fuxx den Vertrag verlängert, ohne mich rechtzeitig und in der vorgeschriebenen Form, vorher über die geplante Preiserhöhung zu informieren.
Erst mit der Abschlussrechnung (Rg. Nr. RES00180938), die mir am 14. Nov. 2016 per E-Mail zugestellt wurde, hat Fuxx die Preisänderung auf Seite 4 im Kleingedruckten versteckt weitergegeben (s. Anlage: „Abschlussrg S 1.4.jpg“)
Ich habe die Info durch Zufall gefunden und sie dann sofort zum Anlass genommen, von meinem Recht auf außerordentliche Kündigung Gebrauch zu machen, wie das in den AGB des Stromlieferanten zugesichert wird (AGB Ziffer 6.5).
Die Kündigung ist am 15. Nov. 2016 bei Fuxx eingegangen und sie wurde am 16. Nov. 2016 per E-Mail ohne fallbezogene Begründung abgelehnt.
Die für den verlängerten Vertrag geforderten, höheren Abschläge habe ich nicht bezahlt und stattdessen (per E-Mail) auf einer Einhaltung der von mir ausgesprochenen, außerordentlichen Kündigung bestanden. Meine Argumentation dazu wurde aber lediglich mit Standard-Textbausteinen beantwortet.
In den folgenden Wochen habe ich auf (E-Mail) Mahnungen der Fa. Fuxx in meinen Antworten (per E-Mail) mehrfach darauf hingewiesen, dass die Preiserhöhung für mich unwirksam ist, weil sie entgegen der gesetzlichen Auflagen erfolgte und sie mir außerdem erst Monate nach dem zulässigen, letztmöglichen Termin- und in unzulässiger Form zugegangen ist
Weil meine korrekt ausgesprochene, außerordentliche Kündigung seitens Fuxx ignoriert wurde, habe ich mich bereit erklärt, den Vertrag fortzuführen, wenn die ursprünglich vereinbarten Konditionen des alten Vertrags weiter gelten.
Da ich auf meinen Vorschlag keine Antwort erhalten habe, habe ich die für meine Zusage fälligen, reduzierten Zahlungen (Abschläge) fristgerecht und vollständig an Fuxx überwiesen.
Anstelle einer Antwort von Fuxx erhielt ich eine Mahnung mit Zahlungsaufforderung durch das Inkassounternehmen agilis Inkasso GmbH. Die Forderung wurde um zusätzliche Kosten erhöht. Die Gesamtforderung beträgt jetzt 96,47 €.
Bestell-/Kundennummer: Vertragsnummer: GF074795118
Meine Forderung an Fuxx-Die Sparenergie:
1.) Rücknahme der Inkassoforderung. 2.) Fortführung des Vertrags zu ehem. Konditionen oder Löschung des Vertrags zum Monatsende, ohne Restforderungen
Antwort auf die Beschwerde vom 06.03.2017
Lieber Kunde,
wir werden uns umgehend mit Ihnen bezüglich Ihres Anliegens in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Fuxx Service-Team
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Diesen Werbebrief mit der versteckten Preiserhöhung habe ich auch zur EM erhalten.
Die Fa. Fuxx hat schnell geantwortet und dabei zwei Lösungsvorschläge angeboten.
1. Fortführung des Vertrags mit reduzierten Kosten (25,5 Eurocent je kw/h)
2.) Sonderkündigungsrecht des Vertrags zum 30.04.2017 und Verzicht auf alle Forderungen aus der Preiserhöhung.
Zusätzlich verzichtet Fuxx in beiden Vorschlägen auf die Forderungen aus dem Inkassoauftrag.
Ich werde die Option 2 nutzen und den Vertrag zum 30.04.2017 kündigen.
Wenn danach die Abschlussrechnung zu den Vorschlägen passt, ist der Fall gelöst.
Fuxx hat zwischenzeitlich das eingeräumte Sonderkündigungsrecht eingelöst. Meine online eingereichte Sonderkündigung wurde ohne Widerrede akzeptiert und bestätigt.
Ich gehe davon aus, dass nun auch die Schlussabrechnung wie versprochen durchgeführt wird, also ohne Berechnung der für mich unwirksamen Preiserhöhung für 2016/17.
Sollte es wider Erwarten neue Probleme mit dem noch laufenden Vertrag geben, werde ich einen neuen Thread aufmachen.
Das Problem ist also vorerst gelöst.