Komme von der Arbeit und finde dicken Briefumschlag mit Post von HDI im Briefkasten. Deckblatt: anbei die Kopie unserer Post zur Schadensabwicklung vom 24.04.2017 (meine vorangegangene Beschwerde hier) - als Anlage jedoch ein Bescheid datiert 28.04.2017 mit ganz anderer Schadensnummer, ganz anderem Vorfall und jemanden mit Wohnsitz in ganz anderem Bundesland adressiert. Dieselbe Sachberarbeiterin.
Lesen darf man sowas ja nicht. Ohne zu lesen, würde man nicht wissen. Was tun jetzt? Darf man diesem Fremden die Info wissen lassen oder muss man schweigen? Ich würde es sehr gern tun. Sind ggf. auch die an mich gerichteten vertraulichen Schreiben (bzw künftige!) an wildfremde Menschen verschickt worden?
Mir fehlen fast die Worte. Ich bin entsetzt.
Bestell-/Kundennummer: 11.201.51252.172
Meine Forderung an HDI Global:
Datenschutz einhalten und bitte mehr Konzentration bei der Arbeit.
Antwort auf die Beschwerde vom 04.05.2017
Sehr geehrter Reclabox-Teilnehmer,
danke für Ihren Hinweis. Wir setzen uns direkt mit Ihnen in Verbindung.
Mit freundlichen Grüßen
HDI Versicherung AG
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Dieser Kommentar wurde vom Beschwerdeführer gelöscht.
Ich finde es schon eigenartig, dass sich sonst keiner dran stört. Ich böser Mensch habe am Freitag sowohl meinen Unfallverursacher als auch den im falschen Schreiben mit Adresse, Kennzeichen und Versicherungsnummer genannten Menschen informiert. Egal. Ich meinerseits habe nichts mit der gegnerischen Versicherung zu besprechen, um die Sache unter den Tisch zu kehren. Ich hatte nicht drum gebeten und ich habe nichts damit zu tun!
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Update 10.5.2017. Gestern Abend mal wieder Post der HDI im Briefkasten. Super Rhetorik (gut, sie werden auch gut dafür bezahlt!). Erster Satz - nebenbei Unterstellung, ich hätte einfach nur einen zusätzlichen Brief im Umschlag mit erhalten (also auch "meinen" komplett! - falsch!). Letzter Absatz Text "menschliches Versagen infolge modernem Automatismus" blablabla - kann ja mal passieren. nett, dass wir es auch erfahren. Natürlich wird bei ihnen Datenschutz gaaaaanz groß geschrieben! (ich frage mich nur, wieso die HDI mich am 25.4. wiederholt unter einer NICHT von mir übergebenen! falschen Telefonnummer anzurufen versuchte lt eigener Aussage (Email 27.4. an mich) - aus welcher Adressdatenbank also wurden diese uralten Daten abgefragt (ich würde ja niemals unterstellen - illegalerweise.). Klar doch --- bloß ja nichts öffentlich werden lassen. Immer nett lächeln und unschuldig bleiben. Zweitens - ich freue mich, dass der bislang fremde andere Mensch (mit anderer Schadensnummer) sich bei mir doch noch gemeldet hat und sich die Scan-PDF vom irrtümlich an mich geschickten Brief bei mir abholen wollte. Weil ich ihn zuvor anschrieb und meine Kontaktdaten mitteilte! Wir haben einstimmig entschieden, dass ich das Original behalte. Mal am Rande angemerkt: eigentlich ist so ein Vorfall sehrwohl Anlass für eine Anzeige - gegen die HDI! (was wir aber nicht machen, denn infolge des Automatismus "kann das doch immer mal passieren".) Hätte ICH MICH NICHT gemeldet - wie es der normale Deutsche nunmal tut weil "geht mich doch nichts an, da steht nicht mein Name drauf! " - hätte der andere Empfänger nie von seiner Post je erfahren - und die darin genannte Frist unwissentlich (und durch die HDI verschuldet!) versäumt. Dann aber hätte die HDI garantiert sofort gekontert "Sie hätten doch pünktlich zahlen können und taten es nicht". Lauter nette Menschen. die stets dann besonders nett und menschlich sind, wenn es zum eigenen Vorteil gereicht! Pokerface! Sonst alles engagiert abstreiten. Fazit: auch das Kleingedruckte lesen und niemals SCHRIFTLICHE Nachweise aus der Hand geben!
OT Anmerkung: gelangt solche fremde Post mit Namen, Adresse, Kennzeichen, Versicherungsschein etc in die falschen Hände - können optimal neue Papiere für fremde Autos beim Zoll vorgelegt werden - bzw - mit den Daten sonstwo Geschäfte abgewickelt werden! Kann passieren. Blöder Automatismus! Wie oft fällt das auf?
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist endgültig nicht gelöst