Am 29.3.2017 haben mein Mann und ich im Porta Möbel Haus in Hannover eine super professionelle Beratung für einen Küchenkauf für unsere neue Unterkunft bekommen und uns am selben Tag noch dazu entschlossen, den Kaufvertrag zu unterschreiben. Nur einen Tag später haben wir von unserem zukünftigen Vermieter die Info erhalten, dass er zwecks Eigenbedarf die Wohnung nicht mehr vermieten könne. Daraufhin habe ich sofort Porta informiert und aus Kulanz um ein Kaufvertragsstorno gebeten. Mir wurde angeboten, einen Stornobetrag in Höhe von 25% zu zahlen (das wären in unserem Fall 1800€) oder den Vertrag einzufrieren und bei einer neuen Unterkunft den Kaufvertrag zu aktivieren. Da nicht gewährleistet ist, dass die neue Unterkunft bereits eine Küche beinhaltet und ich es nicht einsehe, 25% Stornokosten zu bezahlen habe ich beide Vorschläge abgelent. Nach einem ausführlichem persönlichen Gespräch mit der Marktleitung, soll ich jetzt 10% der Stornokosten zahlen (knapp 800€) Mir ist bewusst, dass ein unterzeichneter Vetrag bindend ist, aber in so einer Situation hätte ich mir mehr Kulanz von einem deutschlandweit bekannten Möbelhaus erwartet. Ich verstehe noch nicht einmal wie so ein Betrag gerechtfertigt wird, Möberl konnten noch nicht bestellt werden, da noch keine Maße vorliegen. Eine zufriedenstellende Erklärung habe ich von der Hausleitung auch nicht erhalten können. Für mich ist das ein armseliges Bild des Möbelhauses, was mir duch diese Aktion übermittelt wurde. Ich werde jedenfalls nie wieder bei Porta einkaufen, geschweige denn Porta an Familie / Freunde / Bekannte weiterempfehlen.
Bestell-/Kundennummer: 17379957
Meine Forderung an porta Möbel:
Storno ohne Stornokosten
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Sie haben ja den Fehler gemacht. Warum kaufen Sie sich eine neue Küche, wenn Sie anscheinend nicht einmal einen vernünftigen Vermieter samt vernünftigen Mietvertrag zur Hand haben? Wenn Ihre Wohnsituation derart unsicher ist, sollte man doch mit der Anschaffung von Möbeln besser warten, bis wirklich alles unter Dach und Fach ist. Das Möbelhaus muss keine Ausnahme machen. Stellen Sie sich vor, hunderte Kunden pro Tag und zig Bestellungen- und jeder 5. Kunde storniert irgendwas und verlangt für sich eine "Ausnahme" und Kulanz. Sie sind nicht die einzige Kundin. Wenn das Möbelhaus ständig Ausnahmen macht, können die den Laden bald dicht machen, gerade wenn es sich um Möbel handelt, die speziell für den Kunden auf Maß angefertigt sind.
Wie kann man denn eine Küche bestellen, wenn man noch keine Maße hat?
Haben Sie einen "Blancovertrag" unterschrieben, in dem dann später die Unter/Oberschränke, Arbeitsplatte etc nachgetragen werden?
Ich finde auch das Veträge einzuhalten sind.
Aber wenn wenn die BF wirklich nur einen Tag später den Auftrag wieder storniert hat hätte man es kulanterweise bei einer Aufwandsentschädigung von vielleicht 100,-€ für die Beratungzeit und Zusammenstellung der Küche belassen können. In der kurzen Zeit dürfte an der zukünftigen Küche noch kein einziger Handgriff getätigt worden sein.
Jetzt quasi fast 1000,-€ für praktisch Nichts einzufordern klingt schon sehr hart.
Wobei sicher auch eine Rolle spielt WIE die BF beim Gespräch mit der ML aufgetreten ist sodass diese vehement auf ihre Stornokosten beharren.
Habe bislang keine Rückmeldung erhalten, was ich sehr enttäuschend finde.
Immer noch keine Rückmeldung vom Möbel Haus erhalten. Es gibt definitiv keine Weiterempfehlung!