Vor einem Monat (26.04.2017) haben mein Mann, die Kinder und ich unseren Wohnsitz in Deutschland dauerhaft abgemeldet. Wir sind nach Israel repatriiert.
Alle unsere Verträge wurden außerordentlich gekündigt, auch die Handyverträge mit O2. Als Anlagen wurden Flugtickets, Visa für Repatriierung sowie die Abmeldebescheinigung des Kreisverwaltungsreferates München beigelegt. ALLE Vertragspartner (Internet, Versicherungen, Strom, KiGa, KiTa) haben die Kündigungen akzeptiert und bestätigt, nur O2 nicht.
Die Kündigung ist vom 16.03.2017, am 19.04.2017 wurde abschließend ein Fax samt aller o. g. Anlagen an die Kundenbetreeung geschickt (Bestätigung liegt auch vor). Am Telefon wurde der Eingang aller Unterlagen bestätigt, aber die Frage, wann wir mit einer schriftlichen Kündigungsbestätigung rechnen dürften, konnte nicht beantwortet werden - "Ein Kollege wird sich innerhalb von drei Tagen bei Ihnen melden." - hieß es. Keiner hat sich gemeldet.
Dafür ging eine Rechnung ein. Abrechnungszeitraum: 05.04.2017 bis 04.05.2017. Wir haben Deutschland am 26.04.2017 verlassen und uns am 27.04.2017 israelische SIM-Karten besorgt!
Zwischenzeitlich hat Telefonica versucht die Beträge abzubuchen, obwohl das Lastschriftmandat widerrufen wurde. Und am 25.05.2017(!) ging per E-Mail die Kündigungsbestätigung zum 24.04.2018 ein. Frechheit!
Das ganze Prozedere ist inakzeptabel und unprofessionell. Wir fordern O2 auf, die Verträge zum Abmeldedatum außerordentlich zu kündigen.
Mit besten Grüßen
Shyrokova/Krol
Bestell-/Kundennummer: Kd-Nr. 17540944 und 14682343
Meine Forderung an Telefónica:
Außerordentliche Kündigung beider Verträge zum 26.04.2017
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Ich würde mir hier keinen Stress mehr machen und - sofern weitere Beträge eingezogen werden - diese einfach immer zurückbuchen lassen. Dann haben die auch noch die Rücklastschriftgebühren der Bank am Hals. Mit denen kann man solche Dinge nicht vernünftig regeln. O2 ist zwar billiger, als die Konkurrenz, aber man merkt erst immer in solchen Fällen, dass dies am Ende doch nicht stimmt. Die werden euch keinesfalls in Israel verklagen! Einfach aussitzen!
Ja, sicher doch! Ein deutsches Inkasso-Büro macht das in Israel? Die hätten so viele Vorabkosten am Hals ohne sicher zu sein, die überhaupt jemals wiederzusehen, dass die da lieber gleich die Finger von lassen werden!
Ich täusche mich nicht! Theoretisch hat natürlich immer der Schuldner zu zahlen, sollte der Gläubiger im Recht sein, aber praktisch betrachtet liefe das Ganze hier doch auf eine Erledigung mit Ausbuchung aus!
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Nach mehreren Telefonaten und nochmaligem Übersenden der Unterlagen, schickt O2 uns immer noch Rechnungen zu.