Ich hatte in diesem Jahr einen Schaden an meinem Wechselrichter der Photovoltaikanlage. Alles deutet auf einen Überspannungsschaden durch Blitzschlag hin. Auf verschiedenen Internetseiten kann man über denselben Schaden durch Blitzschlag nachlesen und selbst die Sicherung des Stromzählers ist rausgesprungen. Jetzt ließ die LVM den Schaden durch einen "Sachverständigen" der Firma faircheck (faircheck aber nur für die Versicherungen) besichtigen und der stellte einen unplausibelen Schaden fest. Ich stand während der Begutachtung ständig neben dem "Sachverständigen" und habe ihm auf die Finger geschaut.
Es ging schon damit los, dass er nicht einmal wusste, wie der Wechselrichter zu öffnen war und ging weiter, dass er mich fragte, ob ich Schaltpläne dafür habe. Er stellte dann aber selber fest, dass nicht einmal die Monteure welche hätten. Was mich am meisten bei seiner Begutachtung stutzig machte, war die einzige Messung mit dem Multimeter am Einschaltknopf für die Beleuchtung. Weiter wurde auch gar nicht gemessen, sondern er hat nur noch seine Formulare ausgefüllt und mir von seinen "Einweisungsseminaren" bei den verschiedenen Versicherungen erzählt. Am Ende stand auf seinen Unterlagen "momentan nicht plausibel" und er teilte mir mit, dass er mir noch kein Ergebnis sagen könne. Er teilte mir nun zum weiteren Vorgehen mit, dass er sich jetzt mit dem Hersteller des Wechselrichters in Verbindung setzt und die Messergebnisse mit diesen durchsprechen wird.
Welche Messergebnisse? In dem ablehnenden Bescheid der Versicherung waren auch nur die Kopien der Formulare, die er hier vor Ort ausgefüllt hatte und von den Besprechungen mit dem Hersteller kein einziger Satz. Meiner Meinung nach war der nette Herr "Sachverständiger" zum einen absolut unprofessionell und wusste überhaupt nicht, was er tat und zum anderen wollte er auch weiterhin für die Versicherungen und seine Firma faircheck arbeiten. Er hätte die Messung auch bei sich zu Hause durchführen und auch dort schon die Formulare ausfüllen können (Telearbeit). Kommt auch durch weniger Fahrerei der Umwelt zu gute. Wenigstens ein positves Ergebnis. Komisch, dass die Ergebnisse immer dieselben sind bei den Sachverständigen, die die Versicherungen schicken.
Bestell-/Kundennummer: 91.028.263.8
Meine Forderung an LVM Versicherung:
Entschädigung für den Überspannungsschaden am Wechselrichter sowie Erstattung des Ausfallgeldes.
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Die LVM hat auf die Beschwerde hin den "Sachverständigen" nochmals um eine Stellungnahme gebeten und mir diese heute mitgeteilt. Natürlich hat der "Sachverständige" keinen Fehler gemacht und alle Messungen ordnungsgemäß durchgeführt. Was sollte er auch anderes schreiben. - Liebe Versicherung es tut mir leid ich kann es nicht besser und dachte ich schreibe die Begutachtung in eurem Sinne? - Wer weiß vielleicht bin zwischendurch auch kurz eingeschlafen und habe nur die Hälfte von der Begutachtung mitbekommen. Die LVM bleibt nun bei dem Entschluss das es kein Überspannungsschaden ist und es keine Entschädigung für den Überspannungsschaden am Wechselrichter sowie keine Erstattung des Ausfallgeldes gibt. Eine erneute Begutachtung durch einen neutralen Sachverständigen oder eine Einsendung zum Hersteller mit der bitte um Begutachtung hat nicht stattgefunden. Liebe Leser dieser Beschwerde, bitte bildet euch mit meiner Darstellung eine eigene Meinung.