Warum hat ein Güterzug gegenüber einem Fährzubringer Vorrang?

Berlin

Am 29.06.2017 habe ich mich mit folgender Beschwerde an kundendialog@bahn.de gewandt:

Am 27.07.2017 nutzen wir den RE4423 von Norddeich nach Hannover.

Dieser Zug verbindet das Festland über die Zentren Bremen und Hannover mit den ostfriesischen Inseln. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Mehrzahl der Fahrgäste auf Anschlussverbindungen angewiesen ist und daher die Einhaltung des Fahrplans wichtig wäre.

Aber was durften wir erleben? Nach der Ankunft in Augustfehn mit 2 Minuten Verspätung verzögerte sich die Abfahrt. Nach einiger Zeit kam die inhaltsleere Durchsage. 'Aus innerbetrieblichen Gründen verzögert sich die Abfahrt um ca. 15 Minuten. ' Etwas später überholte uns ein Güterzug, beladen mit fabrikneuen VW-Modellen.

Nach 30 Minuten Wartezeit kam die absolut überzeugende Begründung: 'Wegen hohen Verkehrsaufkommens verzögert sich die Abfahrt. In wenige Minuten geht es weiter. ' Hohes Verkehrsaufkommen? Abgesehen von dem Autotransporter gab es in den 40 Minuten Wartezeit keinen Gegenzug und auch keine weiteren Überholvorgänge.

Am 29.06. erhielt ich unter dem Zeichen "1-80299897212" folgende Antwort:

Wir bedauern, dass es während Ihren Bahnreisen zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist und bitten Sie dafür um Entschuldigung.

Auch geben Ihnen die Informationen für den RE Grund zur Kritik. Wir bedauern, dass wir hier Ihren Erwartungen nicht entsprechen konnten.

Meine Forderung an Deutsche Bahn:

Nachvollziehbare Erklärung, sonst nichts.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

DB arbeitet wohl nicht mit ReclaBox zusammen.
Habe mich an Pro-Bahn gewandt.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist endgültig nicht gelöst