Ich habe am 04.02.2013 bei der Deutschen Bank in Cala Millor ein Konto eröffnet. Die Sachbearbeiterin (eine Deutsche) informierte mich darüber, dass bei monatlichem Eingang von 600 Euro keine Kontoführungsgebühren anfallen. Ich fragte ausdrücklich nach, ob ich die Einzahlung hier am Schalter vornehmen könnte, oder ob es eine Überweisung sein müsste. Die Sachbearbeiterin sagte, das sei egal, rein theoretisch könne ich den Betrag abheben und gleich wieder einzahlen. Sie suchte ein Info-Blatt darüber, hatte aber keines mehr vorrätig.
Ich bin also jeden Monat einmal zur Bank gegangen und habe 600 Euro auf mein Konto eingezahlt. Nach dem ersten Quartal erhielt ich eine Abbuchung von 20 Euro für Konto-führungsgebühren. Ich dachte an einen Irrtum und reklamierte bei der Sachbearbeiterin, sie ging mehrmals zu ihrer Kassiererin, blätterte in Akten, flüsterte mit der Kassiererin, suchte etwas Unauffindbares in ihrem Schrank. Nach mehr als 30 Minuten fragte ich, was das Problem wäre. Die Antwort: Meine Einzahlungen wären von der Kassiererin falsch deklariert gewesen. In Zukunft würden die Einzahlungen anders in den PC eingegeben.
Das war dann ja offensichtlich ein Buchungsproblem, das ich nicht zu verantworten hatte. Ich wollte die 20 Euro sofort gutgeschrieben haben, aber das ging nicht. Da müsste erst einmal die Hauptstelle eine entsprechende Entscheidung treffen.
Um es kurz zu machen: Ich habe trotz aller Bemühungen diese 20 Euro nicht zurückbekommen. Stattdessen wurden direkt auch noch 20 Euro für das angebrochene Quartal berechnet.
Die Zweigstelle in Cala Millor konnte das Problem nicht lösen. Also habe ich mich an die Hauptstelle der Deutschen Bank in Barcelona gewandt. Man spricht dort deutsch. Nach regem Schriftwechsel stand fest, dass die Sachbearbeiterin mich falsch informiert hatte. Die 600 Euro hätten als Überweisung eingehen müssen, nicht als Bareinzahlung. Man schickte mir darüber ein Info-Blatt zu. Das war wohl das Blatt, das bei Kontoeröffnung vergriffen war und mir auch später bei meiner Reklamation nicht nachgereicht wurde, da die Sachbearbeiterin es in ihrem Schrank vergeblich suchte.
Damit war die Angelegenheit für die Deutsche Bank / Spanien erledigt. Die 40 Euro habe ich bisher nicht zurückbekommen. Da ich jedoch weiss, dass Banken auf Grund von mangelhaften oder falschen Informationen angehalten sind, dem Kunden die dadurch entstandenen Kosten zu ersetzen, bleibt meine Forderung nach Erstattung dieser 40 Euro bestehen.
Bestell-/Kundennummer: Kto-Nr. : ES16 0019 0196 0440 1000 8523
Meine Forderung an Deutsche Bank:
Erstattung der 40 Euro Kontoführungsgebühren
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 7
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Bisher hat die Deutsche Bank nicht reagiert. Ich habe mich an den
Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Deutschen Bank Herrn Paul Achleitner gewandt, aber auch der scheint sich für die Mißstände nicht zu interessieren.
Die Deutsche Bank hat noch immer nicht reagiert. Man sollte meinen, dass ein Interesse besteht, über unfähige Mitarbeiterinnen informiert zu werden, so dass die Kunden zufrieden sind. Leider ist das bei dieser Bank nicht so. - Hat jemand eine Idee, was ich tun kann?
Ich habe die Mitteilung erhalten, dass die Deutsche Bank / Spanien ein eigenständiges Unternehmen ist und mit der Dt. Bank in Deutschland nichts zu tun hat. Mir wurde geraten, mich an ein spanisches Verbraucherzentrum zu wenden, da Recla-Box mir hier nicht helfen kann.
Ich habe mich noch einmal an die Deutsche Bank in Cala Millor gewandt.
Man will die Angelegenheit weiterleiten. Ich bin mal gespannt, was daraus nun wird.
Leider hat sich noch niemand gemeldet.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst