Ich bestellte am 16.07. auf der Plattform eBay einen Rohrlüfter bei der Firma Extreme House OHG.
Als das Paket am 18.07. bei mir eintraf, stellte ich beim Auspacken fest, dass die beiden Kunststoff-Halteklammern zur Lüftermontage zerbrochen waren und im Paket lose herumlagen. Da der Lüfter ohne die beiden Klammern nicht zusammenhält, reklamierte ich die Ware am selben Tag beim Händler und schickte entsprechende Bilder mit. Ich bat um Bereitstellung eines Rücksendeetiketts, damit mir für den Rückversand keine zusätzlichen Kosten entstehen. Der Händler schickte mir zeitnah ein entsprechendes Etikett von Hermes für den Rückversand der defekten Ware.
Soweit so gut.
Als ich das Paket dann im Shop abgeben woillte, sagte mir der Verkäufer, dass dies kein Retourenlabel ist, sondern ein ganz normaler Paketaufkleber. Die Versandkosten in Höhe von 4,89 EUR müsse ich bezahlen. Also gut, habe ich also bezahlt und auch eine entsprechende Quittung bekommen.
Diese Quittung habe ich dann an den Händler weitergeleitet und höflichst um Erstattung der verauslagten Versandkosten nach § 439 Abs. 2 BGB gebeten.
Daraufhin schrieb mir der Händler, dass er mir ein Etikett bereitgestellt habe und ich daher keinen Anspruch auf die Erstattung der Kosten hätte. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass er mir zwar ein Versandetikett bereitgestellt habe, aber das dies eben kein Retourenlabel, sondern ein ganz normales Versandetikett war, und der Versand daher durch mich bezahlt werden musste, bekam ich keine Antwort mehr.
Fristsetzungen werden genauso ignoriert, wie meine weiteren Anfragen und Hinweise auf die klaren Regeln durch den Gesetzgeber. Ich finde es eine Frechheit, dass mir jemand defekte Ware schickt und dann die Konsequenzen nicht tragen will. Ich habe nun im Endeffekt noch immer keine funktionierende Ware und zwischenzeitlich auch Kosten, auf denen ich sitzen bleiben soll.
Bestell-/Kundennummer: Artikelnummer 332213783292
Meine Forderung an Extreme House:
Erstattung der verauslagten Kosten in Höhe von 4,89 EUR
Antwort auf die Beschwerde vom 11.09.2017
Falsch Information des Paketshop Verkäufers! Der Hermes Schein wurde über eBay gesendet und war bezahlt.
MFG Extreme House Ohg
kommentare und trackbacks 14
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
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Beschwerde ist noch nicht gelöst
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Beschwerde ist noch nicht gelöst
Ich bekam zwischenzeitlich eine E-Mail von Extreme House.
Sowohl Betreff und Inhalt bestanden aus ein und demselben Wort: Gesperrt.
Was auch immer der Händler damit zum Ausdruck bringen will.
Hier die kürzlich (22.11.2017) von Extreme House erhaltene E-Mail.
Die Antwort des Verkäufers ist nicht nur unwahr, sondern eine Frechheit! Anbei ein Bild des Versandlabels. Ganz klar zu erkennen, dass es sich hierbei um ein ganz normales Paketlabel handelt und nicht um ein Retourenlabel.
Auch der eBay Kundensupport bestätigte, dass nur ein ganz normales Label bereitgestellt wurde und kein vorfrankiertes Retourenlabel. Darüber wurde der Verkäufer übrigens auch mehrfach von eBay informiert.
Anbei ebenfalls die Quittung für den gezahlten Betrag.
Also bitte immer bei den Tatsachen bleiben. Aber in der Zwischenzeit sind alternative Fakten ja auch salonfähig geworden.
Die Antwort des Verkäufers ist nicht nur unwahr, sondern eine Frechheit! Anbei ein Bild des Versandlabels. Ganz klar zu erkennen, dass es sich hierbei um ein ganz normales Paketlabel handelt und nicht um ein Retourenlabel. Anbei ebenfalls die Quittung für den gezahlten Betrag. Also bitte immer bei den Tatsachen bleiben. Aber in der Zwischenzeit sind alternative Fakten ja auch salonfähig geworden.
Und wenn Sie eBay um Hilfe bitten?
Habe ich bereits versucht. Außer Verständnis für die Situation und wiederholtes Anschreiben des Verkäufers durch den Kundenservice (insgesamt 3x) wird hier leider wenig unternommen.
eBay versteht sich als Plattformbetreiber und verweist auf den geschlossenen Kaufvertrag zwischen Käufer und Verkäufer.
Dass sich schwarze Schafe auf ihrer Plattform tummeln, ist eBay sicherlich bekannt - passieren tut trotzdem wenig.
Verkäufer schiebt lieber dem Paketshop den schwarzen Peter zu erzählt bewusst die Unwahrheit, anstatt 4.89 Portokosten zu erstatten.
Irgendwie auch eine gewisse Marketingstrategie.