Ich habe am Freitag eine Hose gekauft. Habe mich vergriffen und leider die Falsche gekauft. Als ich sie zu Hause anziehen wollte, habe ich meinen Fehler bemerkt. Natürlich hatte ich das Preisschild, was mit einem Faden befestigt ist schon abgeschnitten. Zwei Mitarbeiterinnen, sichtlich lustlos und überfordert, waren nicht im Stande mir die Ware gegen die passende Hose, die auch noch mehr gekostet hat, umzutauschen. Ich bat darum die Filialleitung zu sprechen und ich solle in einer halben Stunde wiederkommen. Das tat ich. Eine andere Mitarbeiterin teilte mir mit, die Chefin ist heute gar nicht da. Und man kann nichts machen, da ich mich nicht an die Regeln gehalten haben. Der Ware ist deutlich anzusehen, dass sie nicht getragen ist. Diese Mitarbeiterin hat sich die Ware nicht einmal angeschaut. Erst in zwei Tagen ist die Filialleitung wieder zu sprechen.
Zu erwähnen auch noch, die Privatgespräche der Mitarbeiter, bei denen man das Gefühl hat man stört wenn man bezahlen möchte.
Ich finde das eine ganz schlechte Kundenpolitik. Gibt es noch weitere Schritte, die ich machen kann?
Meine Forderung an MANGO:
Rücknahme der gekauften Hose und Erstattung des vollen Kaufpreises
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Hallo,
wieso muss man immer eine Nebensächlichkeit hinzufügen, um jemanden eine rein zu drücken? Wie zum Beispiel mit den angeblichen privat Gesprächen. Nur weil man seinen „Willen“ nicht bekommen hat, muss man Tatsachen in die Welt setzten, die vielleicht nicht ein mal stimmen, um anderen Personen zu schaden.
Sie haben die Ware bezahlt und somit auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens akzeptiert. Dort steht unter anderem geschrieben:
„[. ] Das Preisetikett muss am Kleidungsstück befestigt sein. [.]
“Das Preisetikett wurde laut Ihrer eigener Aussage entfernt und somit dürfen die Mitarbeiterin die Hose nicht umtauschen. Da wird Ihnen die Filialleitung auch nicht viel mehr helfen können, denn Vorschrift ist nun mal Vorschrift. Sie können froh sein, wenn Sie am Ende des Tages doch noch einen Gutschein aus Kulanz erhalten.
In diesem Sinne.
Ganz genau. Da der Händler Ihnen gar nichts umtauschen muss, beruht das ganze auf reiner Kulanz. Wenn das Etikett abgemacht wurde, kann die Ware nicht mehr so einfach weiter verkauft werden, denn die Kleidungsstücke werden beim Hersteller etikettiert und so ausgeliefert. Die Verkäuferin kann die Kleidung nicht mit einem Etikett versehen, sondern bestenfalls ein Preisschild anbringen und draufkleben. Und solche Kleidunggsstücke werden von den Kunden nicht so gerne gekauft.
Wann geht das endlich in die Köpfe rein? Wenn ich als Kunde einen Fehler mache, kann ich bestenfalls auf Kulanz hoffen. Wenn der Händler diese ablehnt, dann sollte ich mich damit abfinden und nicht auch noch nachtreten.