Ablehnung Versandschaden trotz Originalverpackung und Umkarton

Ich habe ein Paket mei PostModern (Media Logistik GmbH) abgegeben. Dieser Versanddienst versendet seine Pakete über das System von DPD.

Es wurde ein Topfset versendet, welches ich über eBay Kleinanzeigen verkauft hatte. Versandkosten betrugen 7,00 Euro. Bei dem Versand kam es leider zu einem Schaden.

Bei einem Deckel brach vom Griff ein Stück lastik ab. Es handelt sich lediglich um einen Schaden von 10,00 Euro. Der Schaden wurde nach Erhalt der Sendung sofort bei PostModern gemeldet und an DPD zur Regilierung weitergegeben.

Am 18.08.2017 kam es zur Ablehnung des Schadens, da angeblich die Ware nicht ausreichend verpackt war. Dies kann ich aber ausschlißen, da der Versand in der Originalverpackung des Herstellers erfolgte sowie der Verpackungskarton nochmals in einem Umkarton eingepackt war. Der Umkarton stammte aus einer Amazon Sendung und auch das Polstermaterial wurde aus dem Amazon Paket übernommen.

Jetzt behauptet DPD ernsthaft, dass die Verpackung unzureichend war und ein Defekt bereits vom Empfänger hätte quitiert werden müssen. Der Empfänger hätte ja sehen müssen, dass eine Beschädigung vorlag. Die Ablieferung erfolgte aber nicht an den Empfänger selbst, sondern an einen Angehörigen. Weiterhin stellt DPD mit der Behauptung die Originalverpackung des Herstellers sowie die Verpackung eines großen Versandhauses in Frage, um den Schaden nicht zahlen zu müssen.

Dazu kommt, dass man sich keine Mühe gemacht hat die Schadensursache zu klären. Ein Bild genügte. Der defekte Deckel wurde sich zur Begutachtung NICHT angefordert. Auch weitere, detailierte Bilder wollte man nicht haben.

Bei DPD lautet die Devise, wenn der Empfänger das Paket entgegen nimmt, endet die Haftung mit der Unterschrift des Empfängers. Nicht offensichtliche Schäden lehnt man generell ab. Von der publizierten Meldefrist für Schäden von sieben Tagen will man hier nichts wissen.

Ich kann nur jeden vor der Nutzung von DPD warnen! Man sollte lieber ein paar Cent mehr investieren und auf DHL umsteigen. Hier ist man weitaus kulanter bei Versandschäden (Da ich im Jahr rund 50 Pakete versende, kommt es alle paar Jahre doch mal zu einem Schaden, daher habe ich 2013 bereits mit DHL Erfahrungen sammeln können)! Beim letzten Schaden bei DPD im Jahr 2008 (damals Depot 103) wurde allerdings auch erst einmal pauschal abgelehnt und nach Einschalten eines Anwalts doch reguliert.

Den Anwalt möchte ich mir wegen zehn Euro gern ersparen und bin gespannt, wie DPD auf meine Reklamation reagieren wird.

Bestell-/Kundennummer: Paketnummer 0101.5102085178

Meine Forderung an DPD Dynamic Parcel Distribution:

10,00

Antwort auf die Beschwerde vom 24.09.2017
DPD Dynamic Parcel Distribution GmbH & Co. KG

Abteilung: Social Media

25.09.2017 | 07:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Schicketanz,

es tut mir leid, dass es bei Ihrer Sendung zu einer Beschädigung der Ware gekommen ist. Ich habe mir den Verlauf einmal genauer angeschaut. Leider muss ich Sie an dieser Stelle bitten, sich direkt an PostModern zu wenden. PostModern ist unser und Ihr Vertragspartner und auch Ihr Ansprechpartner bezüglich der Reklamation. Wir bitten hier um Ihr Verständnis.

Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne eine Mail an socialmedia@dpd.de schicken.

Viele Grüße,

Ihr DPD Team

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Vielen Dank für die Rückmeldung. Leider beruft sich Post Modern auf die Ablehnung von DPD. Auf weitere Anfragen wird nicht mehr reagiert. Da DPD den Schaden abgelehnt hat und Post Modern nur Ihrer Entscheidung folgt, ist Post Modern für mich nicht der richtige Ansprechpartner, die Entscheidung über den Schaden liegt allein bei DPD! Ich möchte daher darum bitten, die Regulierung des Schadens zu prüfen und selbst Rücksprache mit Post Modern zu nehmen.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst