Es sind bereits mehrere Internetnutzer herein gefallen und haben eine hohe Gebühr an "Softwaresammler.de" bezahlt. Ein zwölf jähriger, der sich dort etwas herunterladen wollte, wird nun aufgefordert, 138 Euro zu zahlen.
Dabei ist er noch minderjährig und der Vertrag ist überhaupt nicht gültig. Im Internet findet man viele Beschwerden gegenüber "Softwaresammler.de", wie z.B. bei Gutefrage.net oder auch frag-einen-anwalt.de. Die Anwälte raten dort sogar von Bezahlungen ab.
NUN ZU MEINEM FALL: Ich wurde durch einen Link auf die Seite geführt, weil ich mir den MSN Messenger downloaden wollte. Ich musste mich registrieren, um überhaupt an den Download zu kommen. Eindeutig stand, dass der Download KOSTENLOS sei.
Nach meiner Registrierung bekam ich einen Bestätigungslink, den ich aktivierte. In den AGB´s schrieb "Softwaresammler.de", dass ein Abo von zwölf Monaten monatlich acht Euro zu bezahlen ist. Die AGB´s liest sich aber kaum jemand durch.
Wie auch andere User war ich der Meinung, dass der Download kostenlos sei, wie es auch auf der Internetseite beschrieben stand. Es kam kein Hinweis auf der Downloadseite sowie bei der Bestätigungsemail, dass es nur mit einem abgeschlossenen Abo funktioniert.
Bis zum 30. Oktober (Freitag) hatte ich die Möglichkeit, die 96 Euro zu überweisen. Dies habe ich nicht getan und prompt kam am 01. November (Sonntag) um 04.58 Uhr die Mahnung per Email.
Ich werde mich morgen mit der Verbraucherzentrale NRW in Verbindung setzen und dann die notwendigen Schritte eingehen.
Meine Forderung an Content Services:
Bitte um Stellungnahme
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Zu "Meine Forderung": Da bereits mehrere User abgezockt wurden, finde ich, müssen sich die Opfer zusammen tun und Schritte einleiten.
Sie können sich locker zurücklehnen. Wieder einmal einer dieser zahlreichen Nutzlosdienste. Es werden eine Menge wüster Drohungen und Forderungen kommen, die Sie getrost entsorgen können. Es wird rein gar nichts passieren, da die mit der Nummer vor keinem Gericht dieser Welt durchkommen. Nur, falls ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen sollte, "Widerspruch" ankreuzen und zurücksenden. Ansonsten einfach nichts tun.
Ja, das werde ich tun. Danke für deinen Tipp! Bin gespannt, was die Verbraucherzentrale mir rät/unternimmt..
Ich frage mich wirklich langsam, wo das Problem liegt, solche Seiten richtig zu lesen. Auf der Seite, die zum Eingeben der Daten auffordert, steht rechts deutlich geschrieben, was der "Dienst" kostet.
Jeder, egal ob er 12 oder 80 Jahre alt ist, sollte die geistige Fähigkeit bezitzen, vor Eingabe der persönlichen Daten zu lesen, worauf er sich einläßt.
Es ist ja nicht mehr so, daß diese Hinweise nur in den AGB's versteckt sind, sondern meistens rechts neben dem Eingabefeld für die persönlichen Daten stehen.
In dem Moment, wo nach persönlichen Daten gefragt wird, müssen die Alarmglocken klingeln und die AGB's erst mal gelesen werden. Aber hinter heulen, daß man abgezockt wurde, kann ich nicht mehr gelten lassen.
Und was Ihren Fall angeht, so werden Ihnen mit Sicherheit in den nächsten Wochen noch einige Mahnschreiben und Drohbriefe ins Haus flattern. Die können Sie getrost erst mal ignorieren. Sie müssen erst reagieren, wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten.
Was mir schleierhaft ist, dass es immer wieder Leute gibt, die nicht begreifen, dass etwas, was kostenlos ist, NICHT meine Daten benötigt. Wer seine Daten dennoch angibt und dann "reinfällt", ist selbst Schuld. Zudem, wenn er nicht lesen kann, was groß und deutlich vermerkt ist. Hier stimme ich ReclaBoxler-2803158 völlig zu!
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Auch mir ist es schleierhaft, dass es immer noch Menschen gibt, die auf softwaresammler reinfallen.
Seit Monaten wird gewarnt, und wer z.B. Google klug benutzt und nicht gleich auf den erst besten Link klickt, der hätte auch die Seite von www.konsumer.info gefunden, auf der vor Abofallen und Abzockmaschen aller Colleur gewarnt wird.
Die Clowns haben meine Wenigkeit auch angeschrieben! Wenn die mal sich selbst googeln würden, vielleicht würden se dann kappieren, das sich Leute anmelden, um sich über sie lustig zu machen, bzw. denen mehr Arbeit aufzubrummen.
Es sollte sich jeder, der einen Internetanschluss hat, anmelden.
In diesem Sinne. De Hallamarsch!