Wir haben ein Bett mit Lattenrost für 798 Euro für das Jugendzimmer unserer Tochter bestellt. Liefertermin sollte circa 34 Kalenderwoche sein. In der 35 Kalenderwoche rief ich beim Kundenservice Möbel Hardeck an, um zu erfragen, auf welche Wartezeit ich mich einstellen kann. Eine Woche noch? Einen Monat? Man war nicht unfreundlich, aber man konnte überhaupt keine Aussage bzgl. des Liefertermins treffen. Das Bett sei noch nicht da. Basta! Eine Woche später rief ich wieder an.
Nun wollte ich die Telefonnummer des Lieferanten, um direkt dort zu erfragen, wann das Bett nun geliefert würde. Antwort: Man dürfe mir die Telefonnummer nicht geben. Der Liefertermin sei ein CIRCA-Termin. Das Bett sei noch nicht da. Basta! Eine Woche später das gleiche Spielchen. In der 38 Kalenderwoche, also einen Monat nach dem vereinbarten CIRCA-Termin wurden wir per AB endlich benachrichtigt, dass das Bett angekommen sei. Halleluja! Unsere 10-jährige Tochter wird nicht mehr zusammen mit uns in unserem Ehebett schlafen müssen.
Aber weit gefehlt: Als ich zurückrief, um den genauen Liefertermin auszumachen, haben wir nach unendlich langen Warteschleifen bzw. Nichtabnehmen erfahren müssen, dass der nächstmögliche Termin erst eine weitere Woche später möglich ist. Das ist nächsten Freitag. Ich bin gespannt, ob es klappt - insgesamt fünf Wochen später als vereinbart. Unzumutbar. Nie wieder Hardeck.
Bestell-/Kundennummer: P74421 vom 27.07.2017
Meine Forderung an Hardeck Möbel:
Entschuldigung und Entgegenkommen in Form eines Preisnachlasses.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Eine Mitarbeiterin der Firma Hardeck hat Kontakt aufgenommen und mir ein Angebot unterbreitet. 10% des Preises dürfte ich einbehalten. Ich sollte es den Transporteuren sagen und damit wäre es ok. Die Transporteure kamen, bauten schnell und unkompliziert auf. Von dem 10% Nachlass wussten sie nichts. Nach einem Telefonat war das aber auch ok. Insofern könnte man die Beschwerde bzgl. des Liefertermins als abgeschlossen betrachten. Als ich aber die Sitzprobe machte, brach das Bett bzw. eine Seite. Die Transporteure nahmen ein Protokoll auf, machten Fotos und reparierten notdürftig das Bett, so dass meine Tochter wenigstens darauf schlafen kann. Wann allerdings das Ersatzteil (die ganze Längsseite) geliefert und ausgetauscht wird, wird sich zeigen. Ich hoffe, dass wir nicht wieder so lange darauf warten müssen, wie auf das Bett selber. Wir haben 100 Euro einbehalten bis die Reparatur erledigt ist und wir endlich das Bett haben, das wir bestellt haben. Der Vorgang im Sinne des Ärgers ist aus unserer Sicht also noch nicht abgeschlossen.