Ich habe eine stark erhöhte Jahresendabrechnung vom Stromanbieter erhalten und mich am 12.10.2017 per E-Mail an das Unternehmen gewandt. Bisher habe ich keine Antwort erhalten. Folgende Mail beschreibt mein Problem:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
vorgestern erhielt ich die im Betreff erwähnte Rechnung in meinem Email-Postfach. Zunächst habe ich mich sehr über die Höhe ihrer Forderung gewundert, konnte dann aber den Ursprung der Höhe ermitteln.
In dieser Rechnung wird für den Zeitraum vom 01.01.2017 - 22.09.2017 ein netto Arbeitspreis von 0,292437€ zugrunde gelegt, was zu einem Gesamtbetrag von 491,8790€ führt. Hier kann es sich nur um einen Irrtum handeln. Vielmehr sollte der zuvor geltende netto Arbeitspreis von 0,220880€ zugrunde gelegt werden, womit man auf einen Gesamtbetrag von 371,523524€ für den oben genannten Zeitraum kommt.
Demnach ergibt sich für den Gesamtrechnungszeitraum eine Rechnungssumme (netto) von 594,324724€ statt der 714,68€. Die Rechnungssumme (brutto) sollte also 707,25€ betragen.
Abzüglich der geleisteten Zahlungen in Höhe von 660,00€ sollte die gesamte Rechnungssumme somit noch 47,25€ betragen. Diese Summe wäre auch nachvollziehbar.
In Erwartung ihrer zeitnahen Stellungnahme verbleibe ich mit freundlichen Grüßen"
Bestell-/Kundennummer: GFAUG15014175
Meine Forderung an Grüner Funke:
Rückwirkende Wiederherstellung des Arbeitspreises von 22,09 Ct/kWh; rechtzeitige und rechtmäßige Ankündigung ggf. geplanter Preiserhöhungen
Antwort auf die Beschwerde vom 19.10.2017
Sehr geehrter ReclaBoxler-7552559,
wir werden uns umgehend mit Ihnen bezüglich Ihres Anliegens in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Grüner Funke Service-Team
kommentare und trackbacks 2
Ich habe eine Nachricht bekommen, dass mir angeblich transparent die Erhöhung mitgeteilt wurde. Weiter wurde mir aus Kulanz rückwirkend zum 01.01.2017 ein Preis von netto 30ct/kWh anstelle von 34ct/kWh angeboten.
Da der ursprüngliche Preis bei rund 26ct/kWh lag, wäre dies immer noch eine Erhöhung von 15%. Ich habe mit Verweis auf §315 BGB die Rechtmäßigkeit infrage gestellt und einen Preis von 29ct/kWh vorgeschlagen. Ich warte auf Antwort.
Habe im Februar einen Gerichtstermin gegen Fuxx mit dem selben Fall. Im Januar Urteilt das Gericht im Hamburg über eine Klage der Verbraucherzentrale: http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Das-verflixte-zweite-Jahr-beim-Strom-Ver/Das-Erste/Video?bcastId=432744&documentId=48197662