Am 23.09.2017 erwarb ich die Sitzgruppe „La Palma“ zum Preis von 2.999 Euro. Dieser Preis war bereits durch eine Rabattaktion (1.000 Euro Nachlass bei Kauf ab 3.000 Euro Warenwert) um 1.000 Euro reduziert.
Ausgepreist war die Sitzgruppe, also regulär für 3.999 Euro. Die Lieferzeit beträgt circa neun Wochen.
Am 27.10.2017 gab es die gleiche Sitzgruppe, inkl. aller Sonderausstattungen, zum regulären Preis von 1.599 Euro. Gleichzeit gibt/gab es eine Rabattaktion bis zum 01.11.2017, die diesen Preis nochmals um 33% reduzierte. Verkaufspreis also 1.071,33 Euro. Auch auf der Website war/ist dieser Preis vermerkt.
Wir reden hier also um eine Preisreduzierung in Höhe von 2.400 Euro vom ursprünglichen und 1.928 Euro bei den Rabattpreisen innerhalb von vier Wochen. Durch Zufall bemerkte ich diese extreme Preisveränderung auf der Homepage und konnte das erst gar nicht glauben.
Daraufhin wurde ich direkt am 27.10.2017 im Möbelhaus vorstellig. Die Sitzgruppe stand tatsächlich für diesen Preis in der Ausstellung. Eine angesprochene Verkäuferin verwies mich, nach Schilderung des Sachverhaltes und der Bitte um Klärung bzw. Anpassung unseres Kaufvertrages auf diesen neuen Preis, an den Kundendienst. Hier sagte man mir, dass es eine Preisgarantie von 14 Tagen gäbe und man nichts tun könne.
Auf Nachfrage wurde mir ein Antrag auf Preisgarantie offeriert, welcher von der Geschäftsleitung entschieden wird. Allerdings wurde mir gleich mitgeteilt, dass das keine Aussicht auf Erfolg hat. Aus meiner Sicht ein grotesker und absolut unverständlicher Vorgang, macht er doch den Kunden zum Bittsteller.
Wie kann es sein, dass sich der „reguläre“ Preis einer Sitzgruppe innerhalb von vier Wochen derartig verändert? Offensichtlich handelte es sich im September um einen „Mondpreis“, der jetzt zum regulären Preis, mit Rabatt, zum Dumpingpreis mutierte. Derartige Preisverschiebungen haben nichts mit üblichen Preisreduzierungen bzw. Anpassungen zu tun.
Im Gegeteil, sie beschädigen das Vertrauen aller Kunden.
Ich habe daraufhin o. g. Kaufvertrag storniert und anschließend die gleiche Sitzgruppe zum Preis von 1071,33 Euro nochmals erworben. Durch die Stornierung wurden mir 25 %, also 749,75 Euro, des ursprünglichen Kaufpreises berechnet. Das ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel.
Meine Forderung besteht daher, mir diese Stornokosten in voller Höhe, also 749,75 Euro, zu erstatten.
Bestell-/Kundennummer: Kaufvertrag HÖ-8574384-C
Meine Forderung an Höffner:
Erstattung der Stornokosten von 749,75 Euro.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Höffner meldete sich innerhalb einer Woche und entschuldigte sich. Ich hatte parallel noch einen Brief versendet. Gleichzeitig wurden die geforderten Stornokosten aus Kulanz übernommen.
An dieser Stelle ein faires Lob für die schnelle Erledigung der Forderung und damit zufriedenstellende Lösung.