Infolge meiner telefonischen Anfrage anlässlich Minijob, wurde ich zur Probearbeit beim Rossmann in Haar bei München auf Anhieb eingeladen.
Eine sog. MUSTER-Bewerbungsmappe mit meinen für eine Beschäftigung beim Rossmann relevanten qualifizierten Abschlussnachweisen sowie zur Minijob-Anstellung notwendigen weiteren Anlagen übergab ich bereits während des Probearbeittermins (wie telefonisch vorab gewünscht), persönlich der dort Zuständigen.
Die Probearbeit zum Minijob mit angeblichen Aufgaben "hauptsächlich Kassentätigkeit" umfasste dann fünf Stunden "Wareeinräumen aus 5 ×4stöckigen vollen rollbaren Laderegalen mit Haushaltsartikeln, hauptsächlich Reinigungsmitteln, einschließlich Ordnen und Füllen der Schubkästen unterhalb der jeweiligen Ladenregale.
Ich ordnete auch schnell und gerne ein, daher wurde meine Arbeit und auch meine vorbildlich sortierte Bewerbungsmappe von der Zuständigen auch gelobt im Anschluss und zeitlich war ich wohl ebenfalls gut mit der dort zu verrichteten Arbeit klar gekommen.
Hauptsächlich eine Kassentätigkeit hat es geheißen, jedoch fand die Probearbeit nicht an der Kasse statt.
Gleich zu Beginn der Probearbeit wurde mir ein Formular zur Unterschrift vorgelegt, zur Absicherung dafür, damit ich nach geleisteter Probearbeit keine EntgeltAnsprüche gegenüber Rossmann stellen soll.
Im Abschlussgespräch erst sagte die dort Zuständige dann, dass die Bereichsleitung gerne 2 Job Interessenten Probe arbeiten lassen will, um dann eine abschließende Entscheidung zu treffen, mit den Achlussworten "sie würde sich nach einer Woche, mir ihre Entscheidung mitteilen.
Täglich rief ich dort an und fragte nach und diese Tage befand sich die dort Zuständige lt Angaben ihrer Kolleginnen im Krankenstand, so dass dann in der darauffolgenden Woche erst, auf mein erneutes nachfragen hin und zwar ganz lässig die Antwort lautete "also wir haben uns nicht für Sie entschieden" als hätte das von Anfang an bereits festgestanden und sie lediglich meine kostenlose Arbeitskraft im Rahmen der angeblichen "Probe-Arbeit" ausgenutzt haben wollten.
Diese Entscheidung schob sie dann auf die Bereichsleitung, die ich bis Dato nicht kenne und die Begründung könne sie mir auch nicht nennen.
Trotzdem, dass die Entscheidung m. E. von Anfang an feststand, schon am 17.10.2017 (Tag der Probe-Arbeit beim Rossmann) wurde ich zeitlich aufgehalten, soz. bis ein Tag vor Monatsende - obwohl ich klar und deutlich auf mein Minijob-Interesse ab dem 01.11.2017 hinwies.
Meine Forderung an Dirk Rossmann:
Ich bitte um Mitteilung des Vorfalls an die Personalverwaltung von Dirk Rossmann und ich fordere nun die Bekanntgabe des Entscheidungsgrunds.
Antwort auf die Beschwerde vom 01.11.2017
Sehr geehrte Frau Celik,
zunächst möchten wir uns noch einmal recht herzlich für Ihren Besuch in unserer Filiale bedanken.
Wir haben Sie als einen geeigneten Bewerber und auch kompetenten Gesprächspartner erlebt. Wie bereits seitens der Filiale mitgeteilt, hat es mit Ihrer Bewerbung auf den Minijob jedoch dieses Mal leider nicht geklappt. Ein anderer Bewerber konnte uns eher von seiner Qualifikation und Passgenauigkeit im Hinblick auf unser Anforderungsprofil überzeugen. Alle Bewerber hatten die Möglichkeit erhalten sich im Rahmen der Schnupperstunden in unserer Filiale zusätzlich zu präsentieren. Die Möglichkeit unser Kassensystem näher kennenzulernen, besteht jedoch grundsätzlich in diesen Stunden nicht und ist auch im Rahmen des noch laufenden Bewerbungsprozesses nicht vorgesehen.
Dass es hier zeitlich zu einer Verzögerung in unserer Rückmeldung kam, bitten wir zu entschuldigen. Hier gab es krankheitsbedingt leider nicht die Möglichkeit, sich früher bei allen Bewerbern zu melden, da es immer einer Abstimmung der zuständigen Filialleitung und ihrer Vorgesetzen bedarf.
Wir würden uns freuen, wenn Sie das Unternehmen Rossmann trotz der Absage Ihrer Bewerbung auf den Minijob in guter Erinnerung behalten und möchten Sie dazu ermutigen, sich weiterhin auf unserer Stellenbörse www.rossmann.de/stellenboerse nach interessanten Stellenangeboten zu erkundigen.
Wir bedanken uns nochmals für das entgegengebrachte Vertrauen und das Interesse an unserem Unternehmen. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Franziska Riegel
Personalreferentin im Außendienst
franziska.riegel@rossmann.de
0173 - 603 25 74
kommentare und trackbacks 1
Sehr geehrte Frau Riegel,
für Ihre ausführliche Beantwortung meiner Beschwerde über die Probearbeit-Situation in eines der Filialen Rossmann und schließe diese Beschwerde nun, weil ich die Situation auch nicht weiter strapazieren will.
Freundliche Grüße auch an das Team der Filiale Rossmann in Haar bei München.
Solmaz Celik