Nach der Überprüfung vom Beleg kann man auch feststellen, dass Verkäufer die Ware erhalten hat! Trotz dessen hat Amazon das Inkassounternehmen eingeschaltet und besteht nicht nur auf den Betrag, sondern auch auf Inkassokosten und droht sogar mit gerichtlichen Mahnverfahren. Die Forderung ist aber gegenstandlos und das kann man nicht mal erst nehmen. Dass der Verkäufer den Betrag für Amazon nicht erstattet, ist nicht mein Problem! In dem Fall sollte Amazon mit Verkäufer auseinandersetzen, statt die Kunden so zu behandeln.
Es ist sehr erschrechend, dass Amazon weiter auf den Betrag für NICHTS besteht. So unterstützt Amazon die kriminellen Verkäufer. Der Kunde ist bei Amazon nicht nur nicht beschützt, sondern auch veräppelt und gnadenlos abgezockt. Und das ist nicht in Ordnung! Jeder hat 14 Tage Rückgaberecht in Deutschland, wenn die Ware überhaupt nicht passt! Aber scheinbar bei Amazon haben die Kunden keine Rechte, nur müssen ohne Diskussionen alles bezahlen, auch für die Waren, die sie nicht behalten. Nie wieder Amazon. Auch für Amazon sollte das Verbraucherrecht gelten.
Bestell-/Kundennummer: 303-1013316-5765966
Meine Forderung an Amazon.de:
Aufhebung der Forderung und Entschädigung.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Amazon hat die Unterlagen an ein Inkasso Unternehmen weiter gegeben. Sämtliche Angelegenheiten müssen sie jetzt mit dem Inkasso Unternehmen klären und nicht mit Amazon. Und das ganze innerhalb der gegebenen Frist, ansonsten kann es teuer werden. Der Fehler liegt, ihren Aussagen zufolge, ganz klar bei ihnen das sie ja berichten nicht bezahlt zu haben da das Konto nicht gedeckt war.
Sorry, aber Frau Stanciauskaite ich versteh den Grund der Beschwerde nicht :-(
Man muß Amazon ja nicht mögen, aber hier mal ein paar grundsätzliche Voraussetzungen (sicher nicht vollständig)
Kaufvertrag
Pflichten des Verkäufers
Der Verkäufer ist verpflichtet, die Ware ohne Mängel zu liefern. Er ist verpflichtet, die Ware an dem Lieferungsdatum zu liefern. Er ist verpflichtet, das Eigentum zu übertragen.
Pflichten des Käufers
Der Käufer ist verpflichtet, den Kaufpreis fristgemäß zu zahlen. Er ist wiederum verpflichtet, den von ihm gekauften Gegenstand entgegenzunehmen.
Widerrufserklärung
Der Widerruf bedarf gemäß § 355 BGB keiner Begründung, muss aber durch eine Widerrufserklärung, aus der der Entschluss des Verbrauchers zum Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgeht, erfolgen. Die Einhaltung der Textform ist nicht erforderlich, allerdings reicht ein bloßes Zurücksenden der Ware ohne Widerrufserklärung nicht aus. Der Gesetzgeber stellt ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung, [5] das der Unternehmer dem Verbraucher übermitteln (Art. 264a § 1 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB, § 312d Abs. 1 BGB) und dessen Zugang er dem Verbraucher nach Ausübung des Widerrufsrechts bestätigen muss (§ 356 Abs. 1 Satz 2 BGB).
Die Beweislast für die Ausübung des Widerrufsrechts obliegt dem Verbraucher.
Rechtsfolgen des Widerrufs
Die Rechtsfolgen des Widerrufs ergeben sich aus § 357 BGB: Wenn der Verbraucher sein Widerrufsrecht wirksam ausübt, sind er und der Unternehmer nicht mehr an ihre auf den Abschluss des Vertrags gerichteten Willenserklärungen gebunden, so dass kein wirksamer Vertrag zustande kommt.
Die empfangenen Leistungen (Ware und Kaufpreis) sind spätestens 14 Tage nach Zugang des Widerrufs zurückzugewähren. Bei einem Verbrauchsgüterkauf hat der Unternehmer ein Zurückbehaltungsrecht an der Rückzahlung, bis er die Waren zurückerhalten hat oder der Verbraucher den Nachweis erbracht hat, dass er die Waren abgesandt hat.
Und nur mal so zum nachdenken:
Sie haben doch dem Tag der Zahlung zugestimmt, oder?
Was kann Amazon dafür das Ihr Konto nicht gedeckt war?
Was wäre gewesen wenn Ihnen die Ware gefallen hätte?
Müßte der Verkäufer dann immer noch auf sein Geld warten?
Haben Sie überhaupt wirksam widerrufen oder nur die Ware zurück geschickt?
Ich habe bis jetzt noch keine Rückmeldung.