Gebühren-Abzocke?

Grasbrunn

Ich habe bei der Wirecard Bank ein Konto.

Ich zahle mich dumm und dämlich an Zinsen und Kontogebühren.

Nun habe ich eine neue Kontokarte bekommen, und die haben mir Glatt 25,-- € dafür berechnet.

Der Hammer ist, dass ich schon soviel Gebühren im Monat, ca. 30,--bis 40,-- € nur für Buchungen und Abhebungen, bezahle.

Kann man da was gegen machen?

Da ich in der Schufa stehe, bekomme ich nirgends ein anders Konto, oder weiß jemand, wo man eins bekommt, ohne die hohen Gebühren?

Meine Forderung an Wirecard Bank:

Gebührenerstattung

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 173 Tagen und 0 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Man bekommt bei jeder Bank ein Konto. Man darf es nur nicht überziehen. Man muss auch offen mit der Bank reden.

Wenn Sie überschuldet sind, dann sollten Sie Insolvenz beantragen. Nach sieben Jahren sind Sie auf Kosten der Schulnder befreit.

Wie soll es sein? Du unterschreibst die Bedingungen und danach bist du nicht mehr einverstanden. Ob die Gebühren zu hoch sind, kann von uns nicht beurteilt werden, wenn man alles in allem rechnet, dann sind sie meiner Ansicht nach nicht zu beanstanden - schließlich kümmert sich diese Bank um Kunden mit schwächerer Bonität. Andere Banken lassen sich das alles vom Steuerzahler finanzieren, indem sie subventionierte Abwicklungsbanken gründen. Im Prinzip sollte es einmal positiv gesehen werden, d.h. du hast ein Bankkonto, welches dir Zutritt zu einer Vielzahl von Bereichen wieder eröffnet hat und offen hält, z.B. kannst du MP3-Downloads und anderen Internetkram bezahlen, und dein Arbeitgeber kann überweisen und braucht nicht mit der Lohntüte wöchentlich zu kommen. Jede Zahlung, die man leisten muss, tut weh, doch hier ist der Gegenwert vorhanden. Kannst du dich nicht von irgendjemanden sponsern lassen oder zwei Überstunden machen oder magst du prinzipiell nicht zahlen. Nach den Verlautbarungen anderer Banken und Sparkassen kriegt man dort auch Girokonten auf Guthabenbasis - allerdings muss man dann etwas Zeitaufwand spendieren, um etwas mit verschiedenen Banken im Gespräch zu bleiben - eventuell auch mit einer Vertrauensperson zum Bankberater gehen.

Dass man mit Schufaeintrag bei jeder Bank ein Konto bekommt, stimmt definitiv nicht. Früher war das mal so, dass man zumindest ein reines Guthabenkonto also Girokonto noch ohne Probleme bekam, heute ist das nicht mehr der Fall. Die vom Beschwerdeführer aufgeführten Zinsen und Kontoführungsgebühren sehe ich ebenfalls als reiner Wucher an. Ich würde einfach mal alle Banken abklappern, die Karten auf den Tisch legen (also den Schufa Eintrag erwähnen) und einfach mal sehen, was dabei rauskommt, mehr als Nein sagen können die ja nicht. Und wer weiß, vielleicht haben Sie ja Glück.

Für die Aussage: "Die vom Beschwerdeführer aufgeführten Zinsen und Kontoführungsgebühren sehe ich ebenfalls als reiner Wucher an", sehe ich keine Grundlage. Wer von uns will beurteilen, ob diese Gebühren zu hoch sind, denn ein Vergleich mit anderen Banken und Sparkassen ist kaum möglich, weil die Kunden im Durchschnitt über eine geringere Bonität verfügen und darüber hinaus auch weniger Geld auf dem Konto haben. Die Bank kann die Gebühren nicht so kalkulieren, dass sie Pleite geht. Die verlangten Gebühren werden präzise und klar angegeben. Vergleichbare Banken gibt es meines Wissens sonst nur im Ausland, d.h. Österreich und der Schweiz - und dort hat man erstmal einen hohen Betrag zu zahlen, bevor das Konto freigeschaltet wird. Fazit: Ich würde auf Rückzug der Beschwerde plädieren, da der Vertrag in Kenntnis der verlangten Gebühren unterschrieben wurde. Wenn die Gebühren als nicht akzeptabel angesehen werden, kann der Vertrag schnell gekündigt werden. Führt man die Notwendigkeit des Vorhandenseins eines Girokontos in heutiger Zeit an, dann ergibt sich auch der durchaus vorhandene Wert eines solchen Guthabenkontos und fünfzig Euro Kosten für ein solches Konto sind kaum zu hoch und können ohne größere Probleme aufgebracht werden.

Die Beschwerde kann ich nachvollziehen. Auch mir hat die Wirecard Bank die 25.- Euro berechnet. Nur, es handelt sich dabei nicht um eine sog. Ersatzkarte - und nur diese wäre gebührenpflichtig. Laut den AGB dieser Bank - ist die Maestro Karte frei. Es ist schon beschämend, wie in diesem unserem Lande Personen (Hartz4 Empfänger) abgezockt werden, nur weil ihnen der Weg zu einer sog. normalen Bank verschlossen ist. So gesehen, nimmt die bes. Bank pro Buchungsvorgang - 75 Cent, Abhebung an Geldautomaten mind. 5 Euro, monatliche Kontoführung € 9,90 - hat eine sündhaft teure Hotline, ja selbst für die Zustellung eines Fax muss noch bezahlt werden etc. etc. So gesehen kann AlG2 Empfängern nur empfohlen werden, ihr Gehalt sich per V-Scheck anweisen zu lassen. Allemal billiger als bei dieser Bank.

Nach meinem Wissen werden die 25,- Euro für eine neue Karte berechnet, wenn die alte abgelaufen ist, d.h. dieser Betrag muss auf den Zeitraum von vier Jahren gesehen werden. Wer allerdings seine monatliche ALGII-Leistung per Scheck kriegt, wird dieses Geld auch als Cash ausgeben müssen und das war es dann auch, d.h. es können eine Vielzahl von Käufen nicht getätigt werden, z.B. kein MP3-Download, und man kann weder bei Vermieter noch Arbeitgeber ein Konto angeben. Es ist vermutlich schwer verständlich, dass die Kalkulation von Dienstleistungs-, Gewerbe- und Handelsbetrieben weitgehend frei ist und dass der Wuchervorwurf gegen ein Unternehmen der Finanzwirtschaft erstmal gerichtlich bestätigt werden muss, sonst wird das alles zu einem "Gemecker" über hohe Preise, die man ja nicht akzeptieren braucht, weil man dort ja keinen Vertrag abschließen muss. Nach meiner Kenntnis kommen bei wenig Traffic etwa 30,- Euro Kosten pro Monat zusammen - dies wäre im Prinzip selbst für Hartz4-Empfänger tragbar und eröffnet ein völlig normales Leben. Wer solches nicht mag, kann auch über das Konto seines Betreuers den eigenen Zahlungsverkehr abwickeln - aber wer mag das schon.

Also 30.-. Euro weniger und dann ein - normales Leben - mit 329.- Euro. Sie sind ja sehr bescheiden. Zu den 25.- Euro f. d. Karte. Es bleibt zu definieren, ob es sich wie in den AGB der WirecardBank um eine sog. Ersatzkarte handelt, oder nicht. Ich persönlich sehe das als Hauptkarte und somit wäre diese Karte kostenfrei. Nun gut, werde eine Anfrage an die Bankenaufsicht geben, wie diese die Sachlage beurteilen.

Zu Herrn Kemme's Kommentar: Ich hätte da zu allererst einmal eine persönliche Frage an Sie. Sind Sie selbst Hartz 4 Empfänger? Und woher wissen Sie denn so genau, was für einen Hartz 4 Empfänger tragbar ist, und was nicht?< 30 Euro monatlich mag für Sie ja nicht viel sein,aber es gibt durchaus Leute, die jeden Cent 3x umdrehen müssen, und für die 30 Euro haben oder nicht haben schon eine Menge ausmacht. Ich denke doch, wenn man schon unter dem Existensminimum lebt, darf man auch ruhig mal über die hohen Preise meckern.

@Horst Brenner,
die Bank drückt sich in ihren Geschäftsbedingungen ziemlich klar aus:
http://www.wirecardbank.de/fileadmin/wirecardbank/PDF_Formulare/Wirecard-Bank-AG-Preis-und-Leistungsverzeichnis.pdf
Hier heißt es: "Initiale Girocard/Maestro-Karte kostenfrei"
und weiter: "Ersatzkarte Girocard/Maestro-Karte 25,- Euro"
Wer noch etwas Lateinkenntnisse besitzt, wird die Vokabel "initiale" als Adjektiv mit der Bedeutung "anfänglich" übersetzen. Insofern kriegt man zuerst eine Karte umsonst und nach Ablauf dieser Karte - steht drauf - werden für die nächste Karte, die eine Laufzeit von vier Jahren hat, dann 25,- Euro berechnet.
Also, man kann über alles streiten, doch 6,25 Euro/Jahr sind nicht zu hoch für eine solche Karte.
@ReclaBoxler-3757153,
mein eigener Status ist in diesem Falle unerheblich. Worum es geht ist, dass derjenige, der den Wunsch hat, auch als ALGII-Empfänger ähnliche Lebensbedingungen wie andere Bürger zu haben, solche Beträge von maximal 30,- Euro aufbringen kann. Nach meinem Wissen kann und wird meistens - z.B. per 1-Euro-Job, hinzu verdient. Nur, dass hat nichts mit der Bank, sondern etwas mit der Sozialpolitik zu tun.

Wie wäre es mit diesem - http://www.wirecardbank.de/gebuehren-pb.html

@Horst Brenner,
da steht beides, 0,- Euro und 25,- Euro, in einer knapp gefassten Gebührenübersicht. Man kann also nicht sagen, dass man "aus allen Wolken gefallen ist", als man die Abbuchung des Kartenbetrages für die nächsten vier Jahre bekam. Wird das nicht etwas pingelig, jetzt jeden Cent bezüglich einer Bankverbindung unter die Lupe zu nehmen? Man kann dort auch anrufen und hätte sich bei Unklarheiten vom Bankberater informieren lassen können - kostet alles Geld, weiß ich, doch jede Schachtel Zigaretten und so kostet auch was und vor allem Mehrwertsteuer, d.h. mir kommt das etwas wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel vor, denn von irgendetwas müssen Banken auch leben.

Lieber Herr Klemme,
komm mal runter von Deinem allwissenden hohen Ross. Die 25 Euro für die Ausstellung einer Ersatzkarte fallen nur bei Verlust dessen an. Eine Nachfolgekarte, weil die erste abgelaufen ist, ist keine Ersatzkarte! Solltest vielleicht ersteinmal Dir die Definition von "Ersatz" in einem Lexikon reinziehen, anstatt "Initiale" aus dem Latein ins Deutsche zu übersetzen. In der Schule gäb´s dafür eine glatte Fünf. Thema verfehlt, 5 setzen. Zum Theme Ersatz heisst es im Lexikon: "Ersatz ist das Wiederbeschaffen von etwas Fehlendem oder Verlorengegangenen oder aber das Nutzen anderer Dinge zum Erreichen desselben …" (Kurzzitat aus wikipedia). Mal was anderes: Arbeitest Du vielleicht bei dieser Bank? Kommt mir bald so vor?

@Max Max Mustermann,
es gibt zwei Begriffe in diesem Zusammenhang: "Initiale" und "Ersatzkarte", d.h.
Initiale Girocard/Maestro-Karte kostenfrei
Ersatzkarte Girocard/Maestro-Karte pro Karte 25,00 EUR
Aus diesen Angaben kann man gut entnehmen, dass die Vokabel kostenfrei ausschließlich im Zusammenhang mit "Initiale" benutzt wird, das bedeutet, dass es nur zu Beginn - anfänglich - dort die Karte kostenlos gibt. Nach deinen Einlassungen würdest du nun die Aufzählung einer dritten Form von Karte verlangen wollen, d.h. eine "Neue Karte" - aber für mich stellt der Begriff "Ersatz" nur die Fortsetzung eines aus irgendeinem Grunde nicht mehr vorhandenen dar und es wäre jetzt ein Hineininterpretieren, dass sich "Ersatz" ausschließlich auf "Verlust" bezieht, sondern die Vokabel kann sich auch auf "Ersetzung" einer abgelaufenen und damit wertlos gewordenen Karte beziehen. Wobei eine solche "Ersatzkarte" einen Betrag von 0,53 Euro/Monat bedeutet und ein nicht unerheblicher Aufwand davon bezahlt wird. Man sollte eventuell nicht soviel Hineininterpretieren in Personen und Verträge, sondern etwas sachorientiert die Angelegenheiten bearbeiten. Nach den bisherigen "Schriftsätzen" kann ich noch keine wirklichen Mängel entdecken und somit fehlt nach der eigenen Einschätzung auch eine Handhabe gegen das Bankinstitut.

Ich sehe das ebenso wie Herr Lehmkuhl, als pure Abzocke. Keine Bank der Welt nimmt eine Gebühr für eine Folgekarte. Laut Werbeangebot der vorgenannten Bank ist das Prepaid-Trio in der einmaligen Gebühr von 39,00 enthalten, also auch die Maestro und Visa-Karte. Einen Verweis, dass dies nur für die Erstausstellung gilt, fehlt. Die aufgeführten Leistungen unter dem Navigationspunkt "Gebühren" enthalten zwei Positionen Maestro-Karte, einmal als kostenfrei und einmal mit Gebühr. Auf dem herunterladbaren PDF sind ebenfalls zwei Positionen vermerkt, einmal als "Initiale Maestro/Visa-Karte", einmal als Ersatzkarte. Da eine Folgekarte keine Ersatzkarte ist, aber auch keine Initiale Karte, sind nach meiner Ansicht hierfür keine Gebühren vereinbart. Weiterhin ist fragwürdig, ob der verwendete Duktus "Initiale" überhaupt rechtsverbindlich ist, zumal die Vertragssprache "deutsch" ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Das man ausdrücklich von Initiale ... Karte spricht und nicht von Erstkarte, erweckt bei mir den Eindruck der versuchten Täuschung. Darüber hinaus sind die aktuellen Gebühren erst seit 01.11.2009 gültig. Laut den AGB's müssten die Kunden über eine Entgeldveränderung zwei Monate zuvor schriftlich informiert werden. Ist das passiert?

Ich würde ausdrücklich Widerspruch einlegen. Die Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. Bis dahin gibt es vielleicht Alternativen zu dieser "Bank", insbesondere in diesem Segment.

Ein Freund von mir hat sich von der Familie (oder Bekannten) ein Guthabenkonto einrichten lassen und ist dort als Bevollmächtigter eingetragen. Gehaltszahlungen etc. kommen ohne Probleme an, zumal ab diesem Jahr keine Überprüfung von Kontonummer und Kontoinhaber mehr erfolgt. Verwende die ~500 EUR per Anno lieber sinnvoller. ;)

So eine Abzocke habe ich ja noch nicht erlebt...

Diese Bank hat tatsächlich eine deutsche Bankzulassung? War gerade mal auf der Homepage. Bei durchschnittlich 30 Buchungsposten pro Monat und vier Bargeldabhebungen komme ich auf monatliche Kontoführungskosten von 52,40 EUR, also mehr als 600,00 EUR pro Jahr. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man für jede Buchung 0,75 EUR bezahlen, egal ob Geld rauf oder runter geht? Also, auch für die Abhebung am Geldautomaten, welche eh schon eine höchst abstruse Gebühr kostet und auch für die Buchung der Kontoführungsgebühren. Also, wenn das kein Wucher ist, dann weiß ich auch nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wucher

Ich würde mich schleunigst um eine neue Bank kümmern und die Sache an die BaFin melden. Die Einlassung des Herrn Klemme kann man insofern nicht gelten lassen, da ja alle Kunden der Bank aufgrund der schwächeren Position benachteiligt werden und nicht nur die, die tatsächlich einen höheren Aufwand verursachen. Hierfür gibt es bei normalen Banken dann einen Zuschlag für sogenannte betreuungsintensive Kontenführung.

Kann den Vorrednern nur zustimmen. 30-40 Euro im Monat (oder mehr) für Buchungen und Abhebungen sind nicht nur Wucher, das ist eine Frechheit. Sind die Überweisungsvordrucke vergoldet? Das ist doch Wahnsinn.

Und zu den Postings von Herrn Kemme, entschuldigen Sie, aber was Sie hier von sich geben, finde ich wirklich dreist. Ignoranz pur. Wenn Sie es sich leisten können, den Banken das Geld nur so in den Rachen zu werfen ,und für Sie 30-40 Euro nichts wert sind, dann ist das ja schön für Sie. Ich denke doch, dass es bei den meisten jedoch anders aussieht, ob Hartz 4 Empfänger, Gering- oder Normalverdiener. Wie kommen Sie eigentlich dazu, dem Beschwerdeführer erzählen zu wollen, was für ihn tragbar ist und was nicht? Man soll nicht immer von sich selbst ausgehen, lieber Herr Kemme, ein bisschen Toleranz würde Ihnen nicht schaden.

Gebühren nach den Geschäftsbedingungen scheinen nur bei Kartenverlust mit anschließender Neubestellung anzufallen. Dieses werden Sie wohl beantragt haben. Kontoführungsgebühren sind um 1/3 teurer als bei den anderen Banken, welches wahrscheinlich aus dem Risikofaktor zustande kommt, daß keine Bonitätsprüfung vorgenommen wird. Ich könnte mir vorstellen, daß diese Art von Bank hohe Rückstellungen hinterlegen muß, bei dieser Geschäftspolitik. Da sind finanziellen Einbußen vorprogrammiert. Daher sicher auch die Gebühren für beleglose Buchungen, die aus dem üblichen Rahmen fallen. Die Geldautomatenverfügung wäre übrigens umsonst, wenn Sie institutsangehörige Geldautomaten benutzen würden. Ist bei den anderen Banken genauso, nur das einige Institute einen Verbund gegründet haben und diese Automaten dann kostenfrei mitbenutzt werden dürfen. Bank-Kunden können z.B. auch nicht kostenfrei bei den Sparkassenautomaten abheben. Meistens sind es sogar Fremdgebühren. Das heißt, nicht Ihre Bank bekommt die Gebühr, sondern die Bank, die den Automaten gestellt hat.
Ich kann nicht beurteilen, wie Sie an Ihren Schufaeintrag gekommen sind, aber damit müssen Sie nun erst einmal klar kommen. Ich weiß aber, daß je nach Art und Schwere der Eintragung, diese Daten wieder gelöscht werden. Vielleicht ist ihre Schufa ja wieder clean?
Man kann sich eine Auskunft bei der ansässigen Schufa holen. Fragen Sie doch einfach mal nach, wann der Eintrag rausgenommen wird und dann eröffnen Sie ein Konto bei Ihrem Lieblingsinstitut. So lange müssen Sie sich halt "durchhangeln". Ich meine aber auch, daß es Guthabenkonten auch mit Eintrag gibt, weil man in der heutigen Zeit auf ein Konto angewiesen ist, da die meisten Sozialleistungen unbar abgewickelt werden. Da müssen Sie mal selbstbewußt auftreten in einer Bankfiliale. Ohne Konto läuft in der heutigen Zeit so gut wie nichts. Sicher bekommen Sie dann nur eine Kundenkarte, mit der eingeschränkt Bargeld abgehoben werden kann, es muß aber auch nicht immer eine EC-Karte sein?

Möchte mich abschließend nochmals zu Wort melden. Es sind ja letztlich nicht nur die unverschämten Gebühren, nein - sogar die Telefonate mit der Bank kosten über die Nr. 01805 - 0,14 Euro die Minute. Auch ein Fax an diese Bank - kostet das gleiche Salär. So auch die Kontenverwaltung - online kann nur bis auf zwei Monate zurückgegangen werden. Für Kopien, also Beleganforderungen, die älter als zwei Monate - verlangt die Bank über 30 Euro. Gewiss und auch das ist richtig, ma(n)n muss kein Mitglied in diesem Verein werden. Aber was bleibt einem AlG2 Bezieher? Jetzt bitte nicht jede Bank muss, das ist so nicht richtig. Sie kann, muss aber nicht - trotz sog. Selbstverpflichtung. Hier wäre der Staat im Obligo - denn wo Selbstverpflichtungen letztlich hinführen... Na ja.

Also, liebe TARA S: Der Risikofaktor dieser Bank ist betr. der Kontoführung gleich NULL. Es gibt, zumindest bei AlG2/Hartz4 Empfänger keinen Kontenüberzug. Institutsangehörige Geldautomaten können auch nicht genutzt werden - da diese Bank keinem Verbund angehört. Auch fallen die sog. beleglosen Buchungen nicht aus dem Rahmen etc. etc. Also, bitte, machen Sie sich erst einmal schlau - bevor Sie das hier zum Besten geben.