Am Dienstag, den 16.9.08, kam ich 5 min vor Abfahrt des Zuges ca. 23:20 Uhr auf dem Bahnhof Harburg an. Ich wollte nach Buchholz fahren.
Der Automat wollte meinen Geldschein nicht, und das Kleingeld reichte nicht aus, um 5,10 € zusammenzubringen. Der Zug fuhr ein, ich bestieg den Zug und begab mich unverzüglich zum Begleitpersonal. "Das kostet 40 €" wurde ich empfangen. Mir ein langes Papier auszudrucken war ohne weiteres möglich, eine Fahrkarte zu verkaufen war unmöglich.
Statt dessen wurde mir angedroht, mich mit dem Bundesgrenzschutz in Buchholz zu empfangen. Als Gast der Region ist man nicht in der Lage, alle Beförderungsbedingungen zu kennen.
Ich hoffe für die Zugbegleiter, dass Ihnen irgendwo auch mal solche "Dienstleister" gegenüberstehen.
Meine Forderung an Deutsche Bahn:
34, 90 €
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Unfassbar, das ist ja nun ein allgemein bekanntes Problem. Immer, wenn ich an einem Automaten stehe, der auch Geldscheine nimmt, geht das gleiche Bibbern los: Nimmt der Automat den Geldschein oder nicht. Ergebnis bei mir: in 75% der Fälle nehmen die Automaten den Geldschein nicht! Toll, man muss losrenne, um irgendwo Kleingeld herzubekommen... im Parkhaus mag das ja noch gehen, aber wenn man einen Zug erreichen muss, geht das eben nicht. Deshalb ist eigentlich jedermann bekannt, dass man bei der Deutschen Bahn auch im Zug eine Fahrkarte lösen kann. Wenn das dann auf einmal nicht mehr so ist, woher soll man das denn nun wissen??? Schließlich liest man ja nicht die Beförderungsbedingungen, bevor man einen Zug besteigt. Das finde ich unglaublich, was Ihnen da passiert ist. Aus solchen Gründen, nämlich, dass man bei der Bahn nie weiß, was auf einen zukommt (siehe diverse andere Beschwerden über Bahn hier) fahre ich nicht mehr mit. Da erspart man sich eine ganze Menge ärger. Mein Tip an Sie: meiden Sie die Bahn.
Fahrscheine im Zug zu verkaufen wäre so, wie im Restaurant nur da gegessen zu haben und nicht das Stehengelassene zu bezahlen.
Im Grunde ist es ja auch kein Problem, den Fahrschein VOR der Zugfahrt zu lösen, wenn die Bahn nach der Schließung der meisten Fahrkartenschalter wenigstens funktionierende Automaten aufgestellt hätte. Das ICH allerdings für die Schliessung der Schalter und das Nichtfunktionieren der Automaten bestraft werden soll, dazu fehlt mir dann echt die Einsicht. Im Restaurant gibts dieses Problem nicht, weil es dort überall "mobile Fahrkartenschalter" gibt, die ein Bezahlen grunsätzlich möglich machen, daher hinkt der Vergleich, wie ich finde, auch wenn ich ihn natürlich grundsätzlich verstehe. Sollte der Bahn der eine oder andere Schwarzfahrer dadurch durch die Lappen gehen, dann kann ich nur dazu raten, sich Gedanken über einen ordentlichen Fahrkartenverkauf VOR Antritt der Fahrt zu machen. Ist nur mal so eine Idee. :-)
Ich denke, es geht leider gar nicht darum, ob es nun generell möglich wäre, die Fahrkarte im Zug nachzulösen. Wenn der Fahrgast direkt auf das Personal zugeht, kann ja vom gewolltem Schwarzfahren überhaupt keine Rede sein! Aber die Bahn braucht das Geld, und dabei ist ihr scheinbar jedes Mittel recht! Nicht der Kontrolleur ist der "Arsch", sondern er hat eben diese Anweisungen von oben... Nehmen wir mal bundesweit auch nur 10 solcher Fälle an. Macht am Tag 400 Euro und im Jahr knapp 145.000,00 € zusätzlich für die Bahn.
Hallo, so sehr ich den Ärger verstehe, aber mit ein bischen Vorraussicht ist das zu vermeiden. 1.Ich bin immer so rechtzeitig am Bahnhof, das ich auf solche Sachen vorbereitet bin. Wenn ich mit dem Auto irgendwo hinfahre, muß ich mich ebenso VORHER darum kümmern, das Benzin im Tank ist und das Fahrzeug fahrbereit ist. 2. Ich brauch keine Beförderungsbedingungen zu studieren um zu wissen, das ich einen Fahrschschein benötige. An jedem Zustieg (des Zuges, des Busses etc.) befindet sich groß und deutlich der Hinweis, das der Einstieg nur mit gültigen Fahrausweis erlaubt ist. 3. Sollte der Fahrkartenautomat tatsächlich defekt sein, so notiert man sich die Nummer des "Versagers" und erhält, sollte ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben werden, später das Geld von der Bahn erstattet. 4. Wie soll die Bahn denn anders vorgehen? Ich habe es früher, als es diese Regel noch nicht gab, immer wieder Leute beobachtet, die keinen Fahrschein hatten und einfach nur ein Ticket gekauft haben, wenn der Schaffner zufällig doch mal kam. Von dieser Sorte "Schwarzfahrer" gab es viele.
Hallo, es ist eine Schweinerei wie die Launen der Zugführer über das erhöhte Entgeld entscheiden! Ich finde, wenn man gleich beim Einstieg den Zugführer informiert dass man keine Fahrkarte besitzt, aus welchen Gründen auch immer, sollte man auf ein erhöhtes Entgeld verzichten und dem Fahrgast eine Fahrkarte verkaufen. Denn es ist ja auch kein Service wie man dann den Fahrgast behandelt, und aus diesem Grund soll ja angeblich der Verkauf im Zug abgeschafft worden sein! Mängelnder Service!
Hallo, es geht auch anders: Bei der NordWestBahn, ein privater Bahnanbieter, steht an den Zugtüren: "Erst einsteigen, dann zahlen!". Automaten in den Zügen und auch einen Kaffee für 50 Cent.
fährt so etwas wie die Nordwestbahn auch in der Gegend um Berlin? Einen Kaffee im Zug - ich habe mich schon lange gefragt, warum es das nicht gibt. Gerade morgens wäre das wirklich prima.
Fahrkartenautomaten im Zug wären doch eine tolle Idee! Die Erstanschaffung wäre wahrscheinlich teuer, aber dann hätte das Zugpersonal keine willkürlichen Entscheidungen mehr zu treffen. Dann gäbe es nur noch Schwarzfahrer oder ehrliche Fahrgäste!
Ein Fahrkartenautomat im Zug ist auch keine Loesung. Wenn mein Kleingeld nicht ausreicht, mir einen Fahrschein ausserhalb des Zuges zu kaufen, dann koennte ich ja auch meine EC-Karte oder evtl. meine aufgeladene Geldkarte benutzen. Aber "Nein", ich hab nur noch einen 50 oder 100 Euroschein im Geldbeutel (und mit EC-Karte zahle ich nie) - die wechselt der Automat im Zug auch nicht. Was nun? Ist die Bahn dafuer verantwortlich, dass der Kunde nicht mit E-Karte bezahlen will? Oder eine Wechselstube, weil nur grosse Scheine vorhanden sind? Und wenn kein Schaffner im Zug ist, fahre ich umsonst. So laeuft das nicht, ansonsten koennte jeder mit einem grossen Geldschein (den der Automat nicht wechselt) einsteigen und es drauf an kommen lassen. Uebrigens wieviele Zugbegleiter gibt es denn noch? Im Durchschnitt ist nur jeder dritte bis vierte Zug noch mit diesen besetzt. Zum Vergleich denke ich mal an die Inhaber einer Monats- oder Jahreskarte oder die Senioren, die sich rechtzeitig um einen Fahrschein bemuehen. Wie gerecht ist es denen gegenueber, noch Fahrscheine im Zug zu verkaufen. Und wer will in der heutigen Zeit diesen Luxus (jeden Zug mit Zugpersonal besetzen) sich noch leisten?
Es geht doch nicht darum, dass gar kein Zugpersonal mehr anwesend ist, denn einen Kontrolleur wird es immer geben. Vielmehr geht es darum, dass das Zugpersonal willkürlich Entscheidungen trifft, die ER/SIE jederzeit (je nach Laune) umwirft! Wenn es Automaten im Zug gäbe, kann man die Schwarzfahrer herauspicken, und ich denke, dass man es bestimmt einrichten kann, dass die Automaten 50 Euro oder 100 Euro Scheine annehmen!
Der Fahrgast ist dafür verantwortlich, einen gültigen Fahrschein im Zug zu besitzen. Was kann der Zugbegleiter dafür? Dann muss mal halt eher zum Bahnhof kommen, es gibt dort nicht nur einen Automaten!