"Politesse" verteilt Knöllchen nach Symphatie...

Pforzheim

Ich lebe und arbeite in Pforzheim, fahre aber ein Auto mit auswertigem Kennzeichen.

Da die Gegend bei meiner Arbeit zu knapp 90% aus Spielstraße, Anwohnerparkplätzen und kostenpflichtigen Parkplätzen für max. 2 Std. ausgestattet ist, bleibt einem manchmal nix anderes übrig, als einen solchen (freien) Parkplätze zu besetzen.

Dies ging einige Zeit gut, dann kam das erste Knöllchen...

Mich wunderte allerdings, warum die zwei Wagen vor mir, die ebenso auf einer nicht als Parkplatz gekennzeichneten Fläche in der Spielstraße standen, kein Knöllchen bekommen haben. Beide Fahrzeuge standen bereits vor meiner Ankunft da.

Ich beobachtete einige Tage später den Herren vom Ordnungsamt...

Komischerweise ignorierte er Autos mit örtlichen Kennzeichen, nur die auswärtigen bekamen ein Knöllchen.

Ich finde dies eine absolute Frechheit! Wenn die Stadt nicht fähig ist, ausreichend Parkplätze zu schaffen, also ohne Parktickets oder die ohnehin kaum genutzen Anwohnerparkplätze, dann aber auch noch nach Sympathie keine Knöllchen verteilt, ist dies reine Abzocke und Willkür !

Meine Forderung an Amt für öffentliche Ordnung:

Gleiches Recht für alle und ausreichende Parkmöglichkeiten!

Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 270 Tagen und 22 Stunden.

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Mit der willkürlichen ("selektiven" Strafverfolgung ?) haben Sie natürlich Recht. Allerdings kann man sich nicht damit rausreden, wegen bekanntermaßen nicht vorhandenem Parkraum wissentlich falsch zu parken. Genau aus diesem Grund fahr ich z.B. mit Bus und Bahn, was mehr als doppelt so viel Zeit kostet wie mit dem Auto.

kann mich der Beschwerde nur anschließen. Autofahrer sind willkommene Opfer, die man nach belieben ausnehmen kann. Seit Jahren wird Parkraum systematisch verknappt, um anschließen fleißig Knöllchen verteilen zu können. Der Begriff Parkgebühr ist auch ein Witz. Gebühren dürfen nur in der Höhe erhoben werden, wie Kosten entstehen. Haben Sie sich schon einmal ausgerechnet, wie viel ein Parkplatz so im Jahr abwirft? Das sind reine Gelddruckmaschinen. Hinzu kommen noch die Knöllcheneinnahmen. Die einheimischen "Falschparker" können wenigstens mit Ihrem Stimmzettel bei Wahlen für Abhilfe schaffen, was externen Autofahrern natürlich verwehrt bleibt.

Ich finde diese "Knöllchenverteilerei" und die daraus entstehenden Folgen in vielen Fällen ebenfalls nur eine moderne Art der Wegelagerei. Es kann aber auch noch schlimmer kommen, wie ich in meiner Beschwerde: http://www.de.reklabox.com/beschwerde/356-fuer-frauen-die-mal-abgeschleppt-werden-moechten-landeshauptstadt-duesseldorf-40213-duesseldorf berichtet hatte. Manche Städte und Gemeinden sind da noch etwas dreister, was "Falschparker" angeht, auch wenn es natürlich für Sie kein Trost ist.

zu N.O. : "wissentliches Falschparken" lässt sich nur leider nicht immer vermeiden. Das ein Autofahrer der durch Spritpreise/Steuer usw. ohnehin schon abgezockt wird auch dann noch die Möglichkeit zu nehmen seinen Wagen abzustellen ist eine Sauerei! Ebenso das es eben Politessen gibt die nicht richtig bzw. konsequent arbeiten sondern sich eben ihre "Opfer" aussuchen und gegen gewisse Automarken, Auswärtige oder anderen Punkten handeln. Sowas kann es doch echt nicht sein... Auch denke ich das die erwähnte Stadt nur eine von vielen ist die so handelt...

Diese Verhaltensweise ist mir als Pforzheimer auch schon aufgefallen.

Mach dir einen Aufkleber aufs Auto: Ich bin Pforzheimer. :) Vorne und hinten deutlich lesbar am Nummernschild.