Die Regierung ist gerade mal wieder dabei, fröhlich die Milliarden der einfachen Steuerzahler unter die ohnehin Vermögenden zu bringen. Angesichts der schwindelerregenden Zahlen tut es da manchmal ganz gut, Vergleiche mit anderen Geldvernichtungen heranzuhiehen.

"Lächerliche" 1,9 Milliarden wurden beim Autobahnneubau von Lübeck nach Stettin verbrannt. Das ca. 320 Km lange Teilstück - immerhin das größte Autobahnneubauprojekt seit 1945 - stellt sich als komplett überflüssig heraus. Wie von Naturschützern und Kritikern prognostiziert, ist kein einziger der versprochenen Effekte eingetreten.

Selbst der Verkehrsminister Otto Ebnet (SPD) mußte das kleinlaut zugeben. Die parallel verlaufenden Landstraßen hätten vollkommen ausgereicht. Immerhin können jetzt Autobesitzer der hochpreisigen PS-Kategorien ungestört und beherzt ihre Fahrzeuge mal so richtig ausfahren. Die vielen zubetonierten Quadratkilometer Landschaft inklusive Flora und Faune sind unwiderbringlich zerstört. Aber das dürfte ja keinen wirklich jucken.

Meine Forderung an DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau:

Landschaftsschutz und Verstand vor steuerfinanzierten Rennstrecken für Reiche!

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Seit der Fertigstellung der A20 brauche ich nur noch gute 2h von Stralsund zum Hamburger Flughafen. Eine enorme Zeitersparnis. Daran war vor dem Bau der A20 nicht zu denken. Kann mich noch sehr gut an die ewigen Staus vor Stralsund (aus Richtung Rostock), den stockenden Verkehr um/in Wismar und die immer überfüllte Anschlusstelle zur A1 bei Lübeck erinnern.

Also, ich weiß von vielen, die froh darüber sind, das es endlich eine vernünftige Ost-Westverbindung gibt. Es erspart auch den Anrainern einiges an Durchgangsverkehr. Man kann es leider nicht jedem recht machen. Diese Autobahn wird auch nicht nur von den "Reichen" genutzt, wie in Ihrem Beitrag suggeriert, sondern hauptsächlich von "Otto-Normalautofahrer" wie Pendlern und Berufskraftfahrern. Die sind alle froh über die Zeit-,Benzin- und Stressersparnis.