FlexStrom immer dreister

FlexStrom AG
Berlin

Nach meinem Wechsel zu FlexStrom bekam ich nach drei Monaten meine erste Strompreiserhöhung.

Dieser Familienbetrieb erdreistet sich in meinem Fall die Stromgrundgebühr um sage und schreibe 377 % und zugleich den Arbeitspreis um 13 % zum 1.4.2010 zu erhöhen.

Auf meine Aufforderung hin, die Erhöhung plausibel transparent zu machen, ergingen bis heute nur standartisierte Verdummungsschreiben per E-Mail.

Aufmerksam gemacht auf ihre Plausibilisierungspflicht zur Erhöhung der Preise, kommen von dort nur pauschale Erklärungsversuche, die zudem stümperhaft zusammengeflickt erscheinen.

Habe nun offiziell Einspruch gegen die Erhöhung eingelegt und werde ggfs. gerichtlich die Offenlegung der vermeintlich betrügerischen Kalulationspraktiken erstreiten müssen.

Wer klagt, kann die Firma zum Handeln zu zwingen und hier nur gewinnen, da eine 377 % Erhöhung garnicht plausibel erklärt weden kann. Ich empfinde dies als eine miese Tour.

Konnte gerade noch einige Bekannte vor dem Anbieterwechsel zu Flexstrom warnen.

Bin auch der Meinung, nach entsprechender Internetrecherche, dass FlexStrom von zuständiger Seite nun endlich abgemahnt werden muss, sozusagen von Amts wegen!

Meine Forderung an FlexStrom:

Erklärung der überhöhten Gebühren!

Antwort auf die Beschwerde vom 21.02.2010
FlexStrom AG

Abteilung: Pressestelle

22.02.2010 | 07:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Leck,

gerne werde ich mich Ihrer Sache annehmen. Bitte schicken Sie mir eine kurze Mail mit Vertragsnummer und Anliegen an marc.breidbach(AT)FlexStrom.de

Freundliche Grüße

Marc Breidbach
Assistant Online Relations
FlexStrom AG

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Bei einer Preiserhöhung haben Sie das Recht der außerordentlichen Kündigung. Davon sollten Sie schleunigst Gebrauch machen!

Nur leider erhöhen alle Anbieter ihre Preise zum 1.4.2010, wohin also wechseln?

Meine Mail an den Pressesprecher, Herrn B., ist verschickt. Bei Antwort werde ich unverzüglich über das Ergebnis berichten.

Leider habe ich bisher von Herrn B. keine Antwortmail erhalten.

Herr B. macht in seiner Einlassung nichts anderes als seine Vorgänger. Er schreibt die Persilscheingeschichte, also Standardformulierung, zum Erhöhen der Strompreise, nieder. Leider geht auch er nicht konkret auf meine einfache Frage ein, die da lautet: "Erklären Sie mir bitte eine 377 % tige Grundpreiserhöhung plausibel?" Das Thema ist wohl so sensibel, daß keiner der auch vorher involvierten Mitarbeiter, auch nur Ansatzweise auf diese groteske Erhöhung einging. Jetzt soll ich rückwirkend 54,- für eine optionale Preisgarantie berappen. Mit Verlaub gesagt, dämlicher geht`s nimmer! Man dreht sich wie man sieht im Kreis, denn eine glaubhafte, seriöse Erklärung für 377 % gibt es nicht.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Hallo Dirk, Du wirst auch keine zufriedenstellende Antwort von dieser Fa. bekommen. Es ist immer dasselbe. Ich bin auch betroffen und zahle einfach nicht, da ich definitiv von der Geldeintreiberfirma (Inkassobüro) fälschlicherweise eine Bestätigung über die Kündigung erhalten habe (dieses Schreiben ist Gold wert).
Mal sehen, wie die aus der Miesere jetzt raus kommen.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Von Seiten Flexstrom will man die Angelegenheit nicht wirklich erklären. Unangenehme Dinge werden eben auch dort totgeschwiegen, wie sollte es bei einer sochen "Weltfirma" auch anders sein.