Schlechte Erfahrungen mit der Post

Hamburg

Ich mache die gleichen Erfahrungen wie einige andere Leute hier und muss kurz mal Luft ablassen, bevor ich gleich explodiere! Obwohl ich zu Hause bin, kommt der/die Briefträger/In nicht zu mir in den achten Stock, um mir die gewöhnliche Briefsendung zu überreichen, dafür erhalte ich regelmäßig diesen blauen Benachrichtigungsschein, dass ich am nächsten Tag die Sendung abholen muss.

Für den Mehraufwand und Mehrkosten ist korrekterweise die Post zuständig wegen Vertragsnichterfüllung! Ich glaube, ich werde mal eine Rechnung für die Abholung stellen und den Betrag werde ich ohne Frage mit Mahnbescheid eintreiben.

Natürlich habe ich von den schlechten Zuständen in der Personalpolitik dort gehört, aber der Konzern Post AG wickelt das einfach auf Kosten seiner Kunden ab - so kann es nicht weiter gehen! Schliesslich ist das Porto ja auch nicht auf 50% gesunken, aber die Leistung schon.

Meine Forderung an Deutsche Post:

Kostenerstattung für Briefabholung

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 117 Tagen und 18 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Was soll diese lächerliche Beschwerde. Warum soll ein Briefträger wegen einer gewöhnlichen Briefsendung in den 8. Stock kommen. Unten einen Briefkasten anbringen und beim Klingeln selber runtergehen.
Völlig überzogenes Anspruchsdenken.

Seit wann werden gewöhnliche Briefsendungen persönlich abgegeben? Kann es sein, dass Sie da irgendwas verwechseln?

Walter W. hat hier recht.

@ Frau Meier
Ich habe selten solch eine peinliche Beschwerde gelesen. Warum soll ein Briefträger in den achten Stock kommen? Also erst denken, dann nicht schreiben.

Ich lebe im dritten Stock und gehe gerne hinunter, wenn der Briefträger mich anklingelt, um mir z. B. ein Einschreiben zu übergeben. Leider kommt es vor, daß Briefträger einfach eine Benachrichtigung hinterlassen. Fast immer liegt das dann an Aushilfen, die sich wohl eine schnelle Mark verdienen möchten.

Gerne erkläre ich das Warum näher:

1.) Warum sollte er mir die Post übergeben, wenn sie nicht in den Briefkasten geht? Weil es die AGB so vereinbart ist.

2.) Warum 8. Stock? Weil ich die Post im Erdgeschoß und ersten Stock auch immer bekommen habe. Es darf keine unterschiedliche Behandlung wegen Stockwerken oder Hinterhäusern geben - ansonsten müssen die Preise wegen unterschiedlicher Leistung auch unterschiedlich gestaltet werden (wie ich schon mal sagte). Schließlich haben wir einen Lift und die Auslieferung der Sache ist vereinbart, nicht die kategorische Abholung.

3.) Um den Anschein zu wahren, klingelt die Postbotin übrigens auch, hat aber NULL Interesse daran, dass ich runterkomme. Denn sie hat von vorne herein nur den bereits vorbereiteten blauen Schein dabei. Sie spricht nicht über die Sprechanlage und bittet mich auch nicht, runter zu kommen; ich fahre dennoch runter - aber sie ist schon wieder weg und der blaue Schein steckt im Briefkasten.

Na ja, besser den blauen Schein im Briefkasten, als wenn der Postbote die Post einfach so vor die Tür legt, so dass diese für jeden zugänglich ist. Denn das habe ich schon erlebt.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Hey quaknix, das würde nie vorkommen - denn dann müsste sie ja auch zu mir hochfahren. Genau das will sie ja nicht. ;-)

Ich meinte eigentlich die Haustür draußen/unten. Normalerweise ist es doch mehr Aufwand, einen Abholschein auszufüllen, das Päckchen bzw. Brief wieder mitzunehmen und dann in den nächsten Tagen, wo es abgeholt wird, hat die Post wieder damit zu tun.
Eigentlich sind die doch froh, wenn die alles los werden, oder? Vielleicht macht es ja auch Sinn, über die zuständige Filiale herauszubekommen, welcher Postbote/in für Ihren Bezirk zuständig ist. Dann diese Person bitten, ob sie etwas länger warten möge, wenn sie geklingelt hat.
Oder ein Schild für die Post am Briefkasten anbringen.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Nun für gewöhnlich sind in Mehrfamilienhäusern die Briefkästen im EG für alle Adressaten gesammelt und werden auch durch die Post genutzt. Ist dies nicht der Fall und der Briefkasten ist im achten Stock, so sollte auch dieser bedient werden. Der Umgang mit Geschäftskunden ist da wesentlich freundlicher. Wer z.B. in Frankfurt ein Büro im dreißigsten Stock hat, bekommt seine Post auch dorthin, und muß sie nicht über blaue Scheine abholen. Ich selbst leide unter einem faulen Boten, der meine Post in des Nachbarn Briefkasten wirft, weil dieser sieben Meter näher an der Straße ist als meiner. Und ich wohne im EG! Also, AGB"s und Mietvertrag lesen.