Ich bekam folgende E-Mail:
Zur Vorlage: Die Geschäftsleitung
Sehr geehrte Damen und Herren,
gemäß § 33 des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes informieren wir Sie über Ihren Eintrag im Gelben Branchenbuch 2010/2011.
Firmenname: xxx
Firmenzusatz:
Branche: Serviceunternehmen
Anschrift:
Region: Rosenheim
Telefon: xxx
Telefax:
E-mail: xxx
URL (Web): kein Eintrag
Wir bitten Sie freundlichst, die Daten zu überprüfen sowie den Anhang und diesen gegebenfalls an uns per Fax zu retournieren. Es ist auch eine reine formlose Datenkorrektur möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gelbes Branchenbuch Team
Sollten Sie zukünftig keine E-Mail Nachrichten empfangen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Subject "NOEMAIL" an info@gbbmailings.net.
Meiner Meinung nach ist das wieder so eine Abzocke, weil man im ersten Moment meint, das wären die Gelben Seiten. Ändert man die Adresse, hat man vermutlich einen Auftrag an der Backe.
Meine Forderung an MCP:
Dies zu unterlassen
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Das ist keine Beschwerde, sondern ein uralter Hut. Wer darauf noch reinfällt, ist selber schuld.
http://www.danielgrosse.com/blog/2008/05/19/vorsicht-gelbes-branchenbuch-will-geld/
http://www.kropi.de/2008/04/04/gelbesbranchenbuch-versendet-abmahnungen/
http://www.pr-inside.com/de/vorsicht-bei-angeboten-f-252-r-gelbes-r1735545.htm
Ihre Kritik finde ich nicht angebracht. In der Datenbank ReclaBox ist diese Firma noch nicht erfasst und somit kann der Hut noch so alt sein, er gehört hier rein. Nur schade, dass der Schreibfehler Gelbes/m Branchenbuch vorhanden ist und somit bei der Suche im Netz irreleiten kann. Solche Tippfehler werden auch bewusst von Firmen ausgenutzt, wobei sie in diesem Fall jedoch zur guten Seite führt.
Gelbe s Branchenbuch > Gelbes Branchenbuch (hier die Beschwerde) Gelbe m Branchenbuch > Meinten Sie: Gelben Branchenbuch (…m = kein Eintrag), Gelbe n Branchenbuch > Gelbe Seiten - Branchenbuch (ohne Kritik).
Die oben aufgeführten Links sind von 2008 und der Trick selber ist schon mehr als zehn Jahre alt. Mit Ihrer Beschwerde werden Sie das Unwesen nicht abstellen können. Das gab´s früher schon mit der "normalen" Post und heute eben per Email. Wer nicht liest und versteht, was er unterschreibt, bzw. zurückmailt, hat im Geschäftsleben ohnehin nicht zu suchen.