Abzocke bei Paypal?

Obwohl ein Kartellverfahren gegen eBay läuft, werde ich gezwungen, mich bei Paypal anzumelden. Auch wenn es nur um Kleinbeträge geht. Ebay hat falsche Daten in das Konto eingepflegt, die ich natürlich nicht bestätigen kann. Paypal Zahlungen kann ich ebenfalls nicht ablehnen oder einen anderen Anbieter auswählen.

Jetzt ist eine Zahlung eingetroffen, über die ich nicht verfügen kann, und zudem ungewollt Paypal für den Empfang auch noch Gebühren berechnet. Keine Reaktion auf Emails. Bei dem kostenpflichteigen Telefonkundenservice läuft eine nicht endende Bandabfrage, offenbar mit dem Ziel, richtig Gebühren zu kassieren.

Ich komme nicht an mein Geld und der Käufer nicht anseine Ware. Zufriedene Kunden sind bei eBay schon lange nicht mehr gewollt.

Meine Forderung an PayPal:

Alternativen zulassen (click & buy), KEIN ZWANG

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 69 Tagen und 19 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Warum wird man zur Nutzung von Paypal gezwungen? Ich nutze auch eBay und habe kein Paypal. Ebay kann nur falsche Daten einpflegen, die sie wohl falsch bei eBay eingegeben haben?

Bei Ebay ist meine eigene Bankverbindung hinterlegt. Und wenn ich etwas gelegentlich verkaufe, geht es auf dieses Bankkonto. Ich bin zu keiner Zeit gezwungen worden, Paypal einzurichten.

Ich habe aber erkannt, dass Paypal für Käufer bei EBAY sehr gut ist. Ein Kauf wird sofort über Paypal abgewickelt. Die Ware kommt sehr oft schon am nächsten Tag. Mit Einsatz des Kreditkartenkontos erreicht man darüberhinaus einen zinslosen Kredit von vier bis acht Wochen.

Gegen "Verkäufer-Schurcken, die falschen Kontodaten arbeiten" ist man Paypal auch noch abgesichert.

@Egal Etc.: Ergänzend sei noch erwähnt, dass man erst 50 Sternchen erreichen muß, um sich von PayPal zu lösen. Meines Erachtens ein Kniefall vor den gewerblichen Anbietern, eBay scheint, das Interesse an den Privatverkäufern verloren zu haben. Schade!

Nein, das haben wir den vielen unseriösen Verkäufern zu verdanken, die Ware anbieten, die Vorkasse kassieren und dann nicht liefern. Meist wurde der eBay Account und Konto mit falschen Angaben eröffnet und das Geld war weg.
Wenn Sie ihre 50 Punkte erreicht haben, können Sie auf Paypal verzichten. Aber wer hat schon von Käufern gehört, die Geld überweisen oder dann keine Ware haben wollen. ;)
Also ist dies ein reiner Käuferschutz.

Ergänzung: natürlich mit dem Hintergedanken hier noch zu kassieren. ;) Schliesslich sind Paypal und eBay eng verzahnt, "Ein Schelm, wer Arges dabei denkt..."

Wieso wird man als Privatanbieter gezwungen, paypal zu nutzen? Das ist schlichtweg nicht korrekt. Bei den Gewerblichen ist das gang und gäbe. Ich nutze das ebenfalls für meine Einkäufe und hatte bisher noch keine Probleme.

Wie schon erwähnt, als gewerblicher Verkäufer bei Ebay MUSS man Paypal anbieten, als privater Verkäufer MUSS man es anbieten, wenn man weniger als 50 Bewertungen hat.

Paypal IST Ebay, so zu sagen eine Tochterfirma, wenn man so möchte.

Man stelle sich vor, man verkauft einen Artikel bei Ebay für 1 Euro. Somit fallen neben den Ebaygebühren auch noch 16 Cent an Paypal ab.

Ich denke, es wird Zeit für eine neue Verkaufsplattform (Hood z.b.), die arbeitet wie Ebay zu ihren Anfängen.