Ich wurde von einem Vodafonemitarbeiter im Dez. 2009 angeworben und habe einem Vertrag bei Vodafone zugestimmt unter der Voraussetzung, dass die mir vertraglich zugesicherten DSL-Geschwindigkeit von 6000 Mbit/s auch real zur Verfügung steht. Dazu sollte, bevor seitens Vodafone etwas unternommen, ein Techniker vorort kommen und die Leitung durchmessen.
Auf diesen Techniker wartete ich vergebens, bekam aber die Nachricht von meinem bisherigen Anbieter, dass mein Vertrag dort gekündigt wurde. Etwas später bekam ich von Vodafone als Umschalttermin den 01.03.2010 genannt.
Als ich am 05.03.2010 meine von VODAFONE bereitgestellte EasyBox in Betrieb nehmen wollte (war vom 01.03. bis 05.03.2010 auf Dienstreise), stellte ich fest, dass der Anschluss noch gar nicht geschaltet war.
Daraufhin rief ich die Kundenhotline an, die mir sagte, dass als Unschalttermin der 08.03.2010 vorgesehen sei. Die schriftliche Info zu diesem Umschalttermin erhielt ich schließlich am 09.03.2010, also sehr zeitnah.
Übrigens, hätte die Kundenhotline nicht gesagt, dass zum Umschalttermin ein Techniker zu mir kommt, wäre der umsonst gekommen, da tagsüber nur nach vorheriger Vereinbarung sichergestellt ist, dass jemand zu Hause ist.
Nachdem endlich der Anschluss geschaltet war, wurde ich von Freunden und Bekannten gefragt, warum meine Festnetznummer zur Zeit nicht erreichbar wäre. Ich fand diese Frage merkwürdig, da ich mit meinem Vodafone Handy meinen Festnetzanschluss erreichen konnte.
Nach vielen Versuchen stellte sich heraus, dass der Festnetzanschluss nur von Vodafone bzw. Arcor Kunden oder D2 Mobilfunk zu erreichen ist. Dies teilte ich dem Kundendienst telefonisch und mehrfach schriftlich per Mail mit. Am 12.03.2010 wurde mir mitgeteilt, dass sich dem Problem angenommen und es gelöst würde. Bis heute hat sich allerdings nichts getan!
Weiter teilte ich Vodafone mit, dass ich
- nicht bereit bin, für den nicht ordnungsgemäßen funktionierenden Festnetzanschluss zu zahlen.
- dieser Anschluss fristlos gekündigt ist, wenn der Fehler nicht bis spätestens 12.04.2010 behoben ist.
Alle Ausgaben incl. der Nummerportierung nach Vodafone bzw. die dann notwendige Rückportierung ist von Vodafone zu begleichen.
Die fristlose Kündigung habe ich am 09.04.2010 per Einschreiben mit Rückantwort nach Vodafone geschickt, damit sie der Fa. Vodafone auch am 12.04.2010 vorliegt. Am 09.04.2010 hat mich Vodafone angerufen und darum gebeten, mir eine neue EasyBox zuschicken zu dürfen, da vermutet wurde, dass das Problem mit der Box zusammen hängt. Ich stimmte dem zu und verlängerte meine Frist bis 16.04.2010.
Heute weiß ich, dass dies ein Fehler war, denn auch heute bemühte sich Vodafone mir zu "helfen", und ich bekam die gleiche tröstende Nachricht wie vor vier Wochen (man weiß um mein Problem und wird es lösen).
Ich hoffe jetzt nur, dass sich für mich der Albtraum VODAFONE auflöst. Übrigens, habe auch alle Mobilfunkverträge bei VODAFONE gekündigt, aber VODAFONE interessiert das nicht die Bohne.
Meine Forderung an Vodafone D2:
Zustimmung der fristlosen Kündigung, Erstattung aller entstandenen Kosten
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Das mit der Portierung ist leider so eine Sache... Habe selbst gerade bei einer miterlebt, dass EINE von vier vorhandenen Rufnummern portiert wurde, die restlichen Nummern brauchen schätzungweise 14 Tage, bis sie von allen Anbietern aus erreichbar sind. :(
Und das beim rosa Riesen...
Das Problem wurde heute um 16.45 Uhr durch VODAFONE gelöst und ich bin nach sieben Wochen endlich auf meinem Festnetzanschluss erreichbar.
Vodafone hat es geschafft, meinen Anschluß am 16.04.2010 um 16.45 Uhr ordnungsgemäß zu schalten.