DSL Vertrag untergejubelt

Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

wiederholt bitte ich Sie, wie auch schon telefonisch und schriftlich erfolglos probiert, darum, meinen Vertrag fristlos zu kündigen.

Ich bin nicht bereit, für diesen zu bezahlen, da sich der "Vertragsabschluss" wie folgt verhielt: In der Sonnenstraße in München sprach mich ein Mitarbeiter von Ihnen vor einer Vodafone-Filiale an, ob ich Interesse hätte, an Ihrem DSL Angebot.

Ich bekam dafür eine Prepaid-Karte umsonst. Mir wurde versichert, was auch eine Zeugin bestätigen kann, dass ich die Unterlagen bekäme und nur noch abschicken müsste, um den Vertrag abzuschließen, bzw. in den Müll zu werfen, um ihn nicht abzuschließen.

Bei der Unterschrift wurde ich schon stutzig, ich wollte die Unterlagen dann auch mitnehmen, Ihr Mitarbeiter nahm den Vertrag aber wieder an sich und behauptete, er müsse das nur seinem Chef zeigen und dann bekäme ich es zugeschickt, um mich daraufhin zu Hause für oder gegen einen Vertragsabschluss entscheiden zu können.

Er hat mir keine Kopie des Vertrages ausgehändigt. Die Kündigungsfrist verging und ich bekam bereits die Auftragsbestätigung per Post. Ich hatte noch nicht einmal die Möglichkeit, fristgerecht zu kündigen, selbst wenn ich gewusst hätte, dass der Vertrag schon abgeschlossen war, da ich ja auch keinerlei Unterlagen hatte.

Ich bitte Sie inständig, den Vertrag zu stornieren, die Geräte wurden ja schon zurückgeschickt. Ihr Mitarbeiter hat mich bewusst getäuscht und ich hatte auch ihm gesagt, dass ich bereits über einen DSL-Anschluss verfüge.

Meine Forderung an Vodafone D2:

Sofortige Stornierung des Vertrages

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 34 Tagen und 1 Stunde.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Das war kein Mitarbeiter von Vodafone, sondern ein Verkäufer irgendeines Handyshops.
Warum unterschreiben Sie einfach einen Vertrag, ohne ihn durchzulesen bzw. zubegreifen?

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Sie können den Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der schriftlichen Widerufsbelehrung widerrufen. Da Sie erst anscheinend mit der Auftragsbestätigung diese Widerrufbelehrung erhalten haben, müssen Sie sich beeilen, bevor die Frist ausläuft. Am besten vorab per Fax (Faxsendebericht aufbewahren) und dann noch per Einschreiben. Wichtig! Der Vertrag muss widerrufen und nicht gekündigt werden! Sie haben Glück, dass Sie auf offener Straße angesprochen wurden. In diversen Einkaufszentren oder Elektronikmärkten, wo man diese Vermittler oft antrifft, wäre ein Widerruf normalerweise nicht möglich. Der Gesetzgeber geht dann davon aus, dass Sie sich bewusst für das "Beratungsgespräch/Vertrag" entschieden haben. Diese Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar.

Habe gleich zwei Schreiben bekommen, mit einer Kündigungsbestätigung und sehr netten Entschuldigung. Vielen dank für die Tipps.