25-40-Minuten-Takt auf Linie M41

Berlin

Ich wende mich an alle Mitbetroffenen, damit endlich was auf der Metro-Buslinie M41 geschehen wird.

Die BVG selber ignoriert Beschwerden dieser Art und die Busfahrer sind dazu verdonnert, Beschwerden von Kunden nicht per Funk weiterzumelden (lt. Info mehrerer Busfahrer). Seit Monaten ist die Sachlage so, dass der Takt zwischen regelmäßig 25-40 Minuten liegt.

Geschäftstermine, die ich bisher unter Benutzung dieser Linie abgewickelt habe, sind mir nicht möglich, da ich nie garantieren kann, auch pünktlich zu den Geschäftsterminen anzukommen. Zur Einführung der Metrolinien hat man eine 24stündige 10-Minuten-Taktung garantiert und unter anderen für diesen Service eine Tariferhöhung zu einem späteren Zeitpunkt begründet.

Unter vier Augen berichten die Busfahrer, dass die BVG zu wenig Fahrzeuge im Fuhrpark hat (das Ganze klingt so wie vor Jahresfrist bei der S-Bahn Berlin Gmbh), dazu erlebt der aufmerksame zahlende Kunde wie immer wieder innerhalb weniger Momente der eine Busfahrer der Linie M41, der verspätet in Richtung Baumschulenstraße unterwegs ist, vom Koordinatoren gebeten wird, nach dem Erreichen der dortigen Endhaltestelle mit Betriebsfahrt zum Hauptbahnhof zu fahren, um seinen Rückstand aufzuholen.

Der Busfahrer, bei dem man selber im wieder Mal überfüllten Bus zwischen viel zu viel Reisegepäck, Trollis und Kinderwagen steht (geeignete Busse für diese Strecke? Stauraum?), fühlt sich nun animiert, eine Anfrage an den Koordinatoren zu richten, ob er denn auch nach Erreichen seiner Endhaltestelle Hauptbahnhof mit Betriebsfahrtzur Baumschulenstraße fahren dürfe, um seinen Rückstand auch minimieren zu können.

Der Koordinator stimmt diesem Ansinnen zu. Da fahren also zwei Busse mit Betriebsfahrt (einer von A nach B und einer von B nach A), anstatt Ihrem Auftrag, der da lautet, Fahrgäste zu befördern, nachzukommen.

Anbei meine vorangegangenen Mails aus dem April und Mai 2010 an die BVG.

Liebe BVG,
ich arbeite im öffentlichen Dienst und hatte bis vor kurzem noch ein Jobticket. Da auf der Linie M41 am Halleschen Tor unsere Hauptverwaltung liegt und ich ohne viel Stress und ohne Parkplatzsuche relativ gut zu den einzelnen Standorten der AOK gekommen bin. Auf Grund des Nicht-Services.

(Es ist schon auffällig, dass diese Situation ausschließlich auf den M-Linien existent ist. Auf Linien, die ich auch benutze, die von Subunternehmen betrieben werden, gibt es auch mal Verspätungen oder ein Bus kommt gar nicht. Aber nicht in solch grob unzuverlässiger Art und Weise wie bei den Linien, die von der BVG betrieben werden.)

Dazu ärgert mich die Art und Weise, mit der die anstehende Tariferhöhung beschlossen worden ist. Diese freche Art, diese Selbstverständlichkeit, die Tariferhöhung nicht sachlich, sondern mit dem Argument zu begründen "die BVG/der VBB hat ja jahrelang nicht erhöht" habe ich mich (und ich kenne auch mehrere Kolleg(inn)en) dazu entschlossen, auf andere Verkehrsmittel zu setzen und das Angebot der Jobticketverlängerung negativ zu bescheiden.

Meine Forderung an Berliner Verkehrsbetriebe:

Halbwegs pünktliche Busverbindung und Rauswurf des unqualifizierten Koordinatoren

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 1 Tag und 15 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Es ist ja bei fast jeder M Linie so, dass es zu wenig Busse gibt, aber hier wird sich mit einem Trick geholfen. Mittlerweile haben viele Stationen eine digitale Anzeige, wann der Bus kommt. Da aber, wie schon erwähnt, nicht genügend Busse und oder Fahrer zur Verfügung stehen, bleibt diese Zeitanzeige immer bei drei Minuten stehen, so dass der wartende denkt, der Bus komme gleich. In Wirklichkeit gibt´s diesen Bus gar nicht, obwohl er laut Fahrplan fahren müssen. Dann wartet man so lange, bis der nächste Bus kommt. Beschweren tut sich keiner, da ja alle denken, der Bus komme in drei Minuten und viele merken nicht mal wirklich, dass sie 10 - 20 Minuten gewartet haben. Ein psychologischer Trick.

Noch schlimmer ist die Linie M29, aber da liegt es einfach an der verkorksten Planung bei der BVG.

Ich kann Thomas S. nur zustimmen. Bin leider berufsbedingt von dieser Buslinie abhängig. Gerade am Nachmittag kommt es zu massiven Ausfällen und Wartezeiten bis zu 30 Minuten. Komischerweise fahren dann aber gleich drei, vier Busse unmittelbar hintereinander die Haltestelle an (Baumschulenstraße/Sonnenallee). Aufgrund der langen Wartezeiten staut sich hier natürlich einiges an Fahrgästen an und der Bus ist dann überfüllt. Die anderen Busse fahren, wie mein Vorredner schon erwähnt hat, mit dem Vermerk - Betriebsfahrt auch an der Haltestelle vorbei.

Dieses Phänomen beobachte und erdulde ich nunmehr seit knapp einem Jahr. Diesbezüglich habe ich mich auch einmal direkt an die BVG und den Fahrgastverband gewendet. Von der BVG erhielt ich allerdings keine konkrete Aussage bezüglich der Gründe für die Verspätungen. Allerdings habe ich hier die von der BVG versprochene Kundengarantie in Anspruch genommen. (Hier nachzulesen: http://www.bvg.de/index.php/de/3171/name/Kontakt/article/12306.html). Habe dann auch eine Überweisung im Wert eines Einzelfahrscheines erhalten. Hätte ich mir jedes Mal die Mühe gemacht, würde mich meine Monatskarte sicher nur die Hälfte kosten. Aber die Zeit habe ich einfach nicht.

Ich hoffe, dass es noch mehr Leute gibt, die über diesen Artikel stoßen und sich vermehrt über die Linie M41 bei der BVG und hier beschweren, damit sich endlich was ändert.

Einen schönen Tag wünsche ich, ich wohne nun seit Juni 2009 auf der Linie M41 und hätte ich das vorher alles gewusst, wäre ich nie auf diese Linie gezogen. Mo - Fr bin ich von dieser Linie abhängig und doch seit einem Jahr habe ich es kaum geschafft, mich dem Rhythmus des m41 zu fügen, da er immer anders kommt als zuvor, es ist also ein großes Ratespiel. Doch das wohl größte Problem stellt sich morgens, da ich muss vom Michael-bohnen-Ring zur Sonnenallee/Pannierstr. fahren, laut Haltestellenplan eine Fahrtzeit von ca.12 Minuten braucht aber mindestens, wenn der Bus regelmäßig fährt, 20-25 min. und derzeit ca. 45 Min. Und aus diesem Grund komme ich vermehrt zu spät zur meiner Maßnahme, was dies bezüglich zur Folge hat, dass ich vor verschlossenen Türen stehe und mir für den Tag 9 € vom Lohn abgezogen werden und das alles, nur weil es die BVG nicht auf die Reihe bekommen hat, auf dem M41 eine Lösung zu finden. Stattdessen schaut sie einfach weg und lässt uns treu zahlende Fahrgäste in einem völlig überfüllten und verspäteten Bus zurück.

P. s Ich bin es Leid und Verständnis habe ich seit September vergangenen Jahres keines mehr!