Schlecht behandelt

Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine Beschwerde einreiche.

Heute, gegen 8:00 Uhr, war ich in der Filiale von REWE an der Schleißheimer/Ecke Herzogstraße. Als ich zur Getränkeabteilung wollte, kam ein Angestellter von Ihnen mit einer Karre voll Flaschen. Er hat mich absichtlich angefahren, gegen meine linken Rippen. Ich habe immer noch Schmerzen. Dann hatte ich keine Lust mehr, etwas einzukaufen. Ich bin weggegangen.

Ich habe wieder den Mann getroffen und bestimmt nicht gerade freundlich angeschaut. Der Mann hat sofort die Karre geschupst und ist gegen mich losgegangen, als ob er mich schlagen wollte. Es war sehr unangenehm.

Ich habe danach einen Kaffee getrunken und gedacht, diesen Vorfall sollte ich doch melden. Ich habe wieder den Mann getroffen und gefragt, warum er so unhöflich sei. Er wurde immer frecher. Dann sagte ich ihm, ich werde mit dem Leiter reden und mich beschweren. Dann sagte er: "Ich bin der Leiter". Und dann bekam ich noch dazu Hausverbot.

Warum habe ich beschlossen, mich zu beschweren? Wenn so ein Choleriker sich gegenüber einem Kunden so brutal verhält, was tut er dann gegenüber seinen Angestellten? Da ich in Arbeitpspsychologie promoviert habe, weiß ich, wie wichtig so etwas ist.

Meine Forderung an REWE-Zentral:

Ich bitte um Stellungnahme

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 355 Tagen und 20 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Na super, nach zwei Minuten soll die Beschwerde also schon gelöst sein? Und dann noch promovierter Arbeitpschichologe? Wie geil ist das denn?

Warum lassen Sie sich das nächste mal nicht einfach verletzt auf den Boden fallen. Reicht ja, wenn Sie ein bißchen simulieren. Was glauben Sie, was dann auf einmal los ist?

Leider ist so etwas bei rewe kein Einzelfall. Rewe Fallingbostel mobbt sogar seine Stammkunden und der Marktleiter zuckt ganz ahnunglos mit den Schultern und ist der Meinung, er hätte so nette Mitarbeiter.

Es ist unglaublich, dass sich die Rewe Group nicht für solch ein Verhalten entschuldigt. Solche Mitarbeiter muss man fristlos kündigen.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

In Hamburg wurde ich als Stammkunde einer Filiale von Hausdetektiv und Marktleiter unter falschen Anschuldigungen des Landediebstahls bezichtigt. Polizei wird nicht geholt, Kopie der Unterlagen, die man genötigt, ist zu unterschreiben, wird verweigert - auch auf Nachfrage des Anwalts. Der Film, den wir zu dritt angesehen haben - und der natürlich meine Unschuld bestätigt - ist verschwunden, jetzt wo es vor Gericht geht. Der Hausdetektiv behauptet nun, es hätte nie einen Film gegeben, er hätte es nur auf der Life-Kamera gesehen. Der Marktleiter behauptet, er hätte sich nur auf die Aussage des Detektivs verlassen. Bin nur froh, dass ich selber gleich nach dem Vorfall zur Polizei gegangen bin, um Anzeige zu erstatten. Wurde zwar mangels öffentlichen Interesses von der Staatsanwaltschaft eingestellt, aber zumindest ist alles dokumentiert, für meine Unterlassungsklage und weitere Schritte.

Was wiederum einmal mehr beweist, dass MAN SELBST in einem solchen Fall die Polizei rufen sollte, sofort im Laden, nachdem der sogenannte Detektiv sich weigert, sie zu rufen. Es ist das Recht jedes "ehrlichen" Kunden, darauf zu bestehen, und wenn es nicht der Ladeninhaber tut, dann eben selbst die Polizei zu rufen.

Wurde ebenfalls bei Rewe als Kunde schlecht behandelt, erst meinte die Verkäuferin, sie müsste mal prüfen, ob ich Getränke aus dem direkt angeschlossenen (aber mit eigener Kasse) Rewe-Getränkemarkt auch bezahlt hätte (gibt es im anderen Geschäft gar nicht), dann muss sie noch demonstrativ meinen Wagen von allen Seiten ansehen. Oder ist das etwa "normal"? In anderen Supermärkten ist das bisher nie so gewesen.