11.07.2010 | 10:16 Uhr | 1162 Views
Bei einem Verkaufspreis von 3 € betragen die Amazongebühren 2,82 €, das sind 94%.
Artikel: Auge zu und durch [Taschenbuch] von Dall, Karl; Zustand: Neu; Angebotsnummer: 0310GSOMK6D SKU: HJ-RY0L-ENC0; Menge: 1; Verkauft am: 09. 07. 2010; Kaufpreis des Käufers: EUR 3,00; Amazon-Gebühren: (EUR 2,82); Versandkostenpauschale: EUR 3,00; Ihre Einnahmen: EUR 3,18.
Meine Forderung an Amazon.de:
Stellungnhame
Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 345 Tagen und 4 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 8
Tjo. Meine Forderung: ?
Find ich auch. War da _vor_ Vertragsabschluss etwas unklar?
Wo ist Ihr Problem?
Die Gebührenstruktur bei amazon ist eindeutig, so was merkt man bereits vor dem Verkauf und lässt es dann bleiben.
Das einzige, was ich aus Ihrer Beschwerde deuten kann, ist, dass Sie vor dem Verkauf des Artikels das Kleingedruckte wohl nicht gelesen oder nicht verstanden haben?
Es erfolgte keine Reaktion von Seiten Amazon.
Die haben es wohl nicht nötig! MfG H. Hause
Verstehe ich auch nicht. Ich weiß doch vorher, bevor ich bei Amazon etwas verkaufe, welche Gebühren Amazon berechnet. Wieso beschwert man sich dann hinterher?
Ist bei Ebay oder anderen Anbietern auch nicht anders.
Guten Abend!
Was mich bei Amazon ebenfalls stört, ist die irreführende Bezeichnung 'Ihre Einnahmen'. Unter dieser Rubrik ist die Summe aus dem tatsächlichen Verkauserlös (=Verkaufspreis OHNE Versandkostenpauschale abzüglich der Amazon-Verkaufsgebühr) und der standardisierten Versandkostenpauschale von 3,- zusammengefasst.
Im vorliegenden Beispiel schlüsseln sie die Beträge auf wie folgt: der Käufer zahlt: 6,-
Davon gehen an Amazon: 2,82
der Verkäufer erhält: 3,18 und muss VON diesen 3,18 noch Porto (je nach Gewicht des Taschenbuchs zw. 0,85 und 1,40€) und Verpackung bezahlen.
DAS stört mich persönlich. Die Verkaufsgebühren empfinde ich, besonders was derlei geringfügige Verkaufspreise angeht, als problematisch hoch. Da ist es allerdings korrekt zu sagen, jeder müsse da selbst wissen, was er tut und solle sich vorab informieren - denn das ist durchaus möglich.
Als Grund zu einer Beschwerde empfinde ich allerdings die Falschdarstellung der 'Einnahmen'. Bei einem Verkaufspreis von insgesamt 6,- sind Einnahmen, die sich in einer Spanne, abhängig vom Porto - OHNE Verpackungskosten - zwischen 2,33 und 1,7 8€ bewegen, auch schlicht ein Nepp für den Käufer, der davon natürlich nichts mitbekommt.
Daher finde ich, ist dieses Thema nicht so leicht mit 'muss jeder selber wissen', vom Tisch zu wischen, sondern verlangt durchaus nach kritischerer und detaillierterer Betrachtung.
Ich bin auch der Meinung, dass die Gebühren für geringpreisige Artikel viel zu hoch sind. Ein Buch wiegt z. B. über 1000gr, was häufig der Fall ist, dann wird nämlich aus den Einnahmen von 3,18€ wie in diesem Beispiel ein Verlust von 92 Cent plus Verpackung und die Zeit für den Weg zur Post.
Hallo,
ich wollte jetzt auch nochmal meinen Senf dazu geben.
Mir ist auch aufgefallen, dass viele Bücher für nur 1 Cent reingestellt werden.
Wieso machen die das? Die legen doch drauf?