Beschwerde über Verkäuferinnen

Neckarsulm

Seit es Lidl gibt, bin ich dort schon Kunde.

Ich ging drei mal die Woche dorthin einkaufen.

Doch die letzten Wochen muss ich mich stark über das unfreundliche Personal im Lidl beschweren. Die Frauen, die dort arbeiten, sind sehr unfreundlich.

Wenn man ihnen eine Frage stellt, ist es ihnen manchmal zu viel, zu antworten. Man kommt sich nicht als Kunde vor. Bin sehr enttäuscht und gehe aus diesem Grund schon seit mehreren Tagen so gut wie gar nicht mehr hin kaufen.

Meine Forderung an Lidl Dienstleistung:

Netteres Personal

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 208 Tagen und 16 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Allein diese nichts sagende Beschwerde verleitet schon zu Unfreundlichkeiten.

Stimmt! Nur die ReclaBox-Redaktion scheint hier anders zu denken, wie man an der Löschung der Meinung vom Moralapostel sieht (die übrigens keineswegs den sog. Richtlinien entgegenstand).

Der Anfang seines Kommentars lautete: "Da sagt man einfach "Seien Sie mal lieb und nett zu mir! " oder man geht zum zuständigen Vorgesetzten dieser Damen und beschwert sich dort. Haben Sie Angst gehabt, dass die Ihnen die Augen auskratzen, was? Na ja, sich hier. mehr"

Der Großmeister des unfreiwilligen Humors plaudert aus seinem Privatleben (da sagt man einfach "Seien Sie mal lieb und nett zu mir"), das Profil wird deutlicher.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Ich kann verstehen, dass man als Kunde verärgert ist, wenn es sich wie in diesem Fall um eine offensichtlich rechtmäßige Beschwerde handelt. Ich selbst arbeite seit einigen Jahren in besagtem Unternehmen und kann keinerlei Argumente finden, die ein solches Verhalten rechtfertigen würden. Ich muss aber auch sagen, dass der Job im Discounter wirklich knallhart ist, sowohl für die Kassierer als auch die Vertretungskräfte. Es kommt auch vor, dass man im Stress manchmal einen schlechten Start mit einem Kunden hatte und man im Nachhinein überhaupt keine Chance mehr bekommt, die ganze Sache wieder zu bereinigen. Dies ist einerseits durch die Mentalität des Beschwerens gekennzeichnet: es gibt eine telefonische Beschwerdehotline und man ist geneigt, sich als Kunde nichts gefallen zu lassen und sich über alles und jeden zu beschweren, was zusätzlichen Druck auf das Personal ausübt. Zum anderen hat man als Mitarbeiter in besagtem Unternehmen ständig nicht nur 2-3 Dinge zu erledigen, sondern muss am besten immer 20 - 30 Dinge gleichzeitig erledigen und kann nicht jedem einzelnen Kunden eine Sonderbehandlung zukommen lassen. Das letztendliche Problem ist, dass, wenn der Kunde einmal verärgert ist, droht er gleich mit namentlicher Beschwerde und man hat keinerlei Rückzugmöglichkeit und keinerlei Chance, das Problem doch noch freundlich und kompetent zu lösen.

Beschwerde und letzter Kommentar: +

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst.