Probleme bei der Zustellung von Paketen + Benachrichtigungskarten

DHL
Berlin

Bisher war ich mit dem Zustellservice von DHL äußerst zufrieden. Es wurde geklingelt, Pakete wurden problemlos an der Wohnungstür zugestellt (1. Stock mit Aufzug), wenn man nicht da war wurde versucht Pakete beim Nachbarn abzugeben (Mehrfamilienhaus mit 8 Stockwerken + Sprechanlage, irgendein Nachbar war bisher IMMER da um mindestens die Tür zu öffnen).

Seit dem 19. Oktober 2010 bin ich aufgrund meiner Risikoschwangerschaft krankgeschrieben. Nach einem einwöchigen Krankenhausaufenthalt habe ich seit dem 16. November 2010 eingeschränkte Bettruhe verordnet bekommen. Ich bin durchgehend zu Hause.

Leider scheint es zurzeit nicht immer möglich zu sein, mir Pakete oder Paketbenachrichtigungskarten zuzustellen:

  1. Mitte November fand der (tatsächlich) erfolglose Zustellversuch eines Paketes statt. Ich erfuhr allerdings erst Ende November von meiner Schwiegermutter davon (das Paket war zurückgekommen). Eine entsprechende Benachrichtigungskarte habe ich nie erhalten, damit war die Beantragung einer Zweitzustellung nicht möglich. Ärgerlich, aber kann ja ausnahmsweis mal passieren.
  2. Anfang Dezember bestellte ich beim gleichen Onlineversandhandel innerhalb von zwei Tagen. Zwei Pakete machten sich auf dem Weg zu mir. Paket Nr. 1 wird laut Sendungsverfolgung seit dem 3. Dezember in Rüdesheim bearbeitet (der Absender hat ein identisches Paket am 13. Dezember neu versandt, es wird laut Sendungsverfolgung seit dem 16. Dezember in Rüdesheim bearbeitet - ich bin gespannt).
    Am 6. Dezember 2010 fand (während meiner Anwesenheit) der erfolglose Zustellversuch von Paket Nr. 2 statt. Ich erfuhr davon zwei Tage später durch die DHL-Sendungsverfolgung. Eine entsprechende Benachrichtigungskarte habe ich nie erhalten. Ich habe mich telefonisch beschwert und eine Zweitzustellung beantragt, die auch erfolgreich durchgeführt wurde.
  3. Am 16. Dezember 2010 habe ich in meinem Briefkasten einen Umschlag mit dem Vermerk „ zugestellt durch Briefpost“ vorgefunden. Inhalt war eine Benachrichtigungskarte, laut der am 15. Dezember 2010 (während meiner Anwesenheit) die Zustellung eines Paketes an meinen Mann erfolglos war. Ich habe mich telefonisch beschwert und eine Zweitzustellung beantragt. Diese sollte am 18. Dezember 2010 durchgeführt werden – eine Zustellung erfolgte NICHT.
  4. Am 17. Dezember 2010 informierte mich der Kundenservice von sky telefonisch, ein Paket für meinen Mann sei zurückgekommen. Der Versand erfolgte Anfang Dezember (um mir meine Bettruhe ein wenig zu versüßen). Eine entsprechende Paket-Benachrichtigungskarte habe ich nie erhalten.
  5. Am 18. Dezember 2010 habe ich in meinem Briefkasten einen Umschlag mit dem Vermerk „ zugestellt durch Briefpost“ vorgefunden. Inhalt war eine Benachrichtigungskarte, laut der am 17. Dezember 2010 (während meiner Anwesenheit) die Zustellung eines Paketes erfolglos war. Ich habe mich telefonisch und per Kontaktformular beschwert und eine Zweitzustellung beantragt.
  6. Am 19. Dezember 2010 (4. Advents-SONNTAG! ) erfolgte am Nachmittag die Zustellung einer Teillieferung einer Bestellung bei DHL (Verpackungsmaterial) durch DHL. Andere Pakete wurden nicht zugestellt.

Ich habe mich heute morgen wiederholt um Zweitzustellung für heute gebeten (war ja schließlich schon am 16. und 18. Dezember 2010 beauftragt). Ich erhielt eine Nachricht, dass eine Zustellung frühestens am 22. Dezember 2010 - 2 Tage nach Beauftragung - möglich sei. Ich habe auf diese Email geantwortet, darauf hingewiesn, dass die Zweitzustellung bereits am 16. und 18. Dezember telefonisch beauftragt wurde und um schnellstmöglich Zustellung gebeten. Herr Torsten K. vom DHL-Team hat daraufhin die voraussichtliche Zweitzustellung am 22. Dezember 2010 bestätigt.

Ich kann wirklich verstehen, dass der Job gerade bei diesem Wetter kein Zuckerschlecken ist und dass man bestimmt keine Lust hat, bei Glatteis und Schnee drei Runden zu fahren bis man irgendwo eine Haltemöglichkeit findet (ich wohne neben einer dreispurigen Hauptverkehrsstraße). Ich weiß, dass es gerade vor Weihnachten viel zu tun gibt und die armen Paketzusteller in Arbeit ersticken. Ich kann auch verstehen, dass man, wenn man nicht ins Haus und damit nicht an die Briefkästen gelangt, die Benachrichtigungskarten mit der Post versendet (oder eben mal "vergisst").

Trotz allem Verständnis bin ich als Kunde aber auch einfach genervt.

Mein Mann ist beruflich im Ausland, ich bin gesundheitlich eingeschränkt und ich hätte ganz gerne einfach meine Pakete zeitnah zugestellt.

Meine Forderung an DHL:

Einfach ein bisschen mehr Zuverlässigkeit.

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 181 Tagen und 19 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst.