Ich wollte heute um kurz vor 20.00 Uhr noch schnell in den Lidl in Ketsch fahren und zwei Päckchen Milch holen, das Geld hatte ich schon abgezählt in der Hand.
Es war 19.54 Uhr als ich auf die Eingangstür zu lief und ich sah wie die Mitarbeiterin die Türe vor meiner Nase verschloss. Ich rief noch "Hallo", doch sie wandte sich ab und schenkte mir keinerlei Beachtung.
Als gleich danach ein Kunde aus dem Ausgang kam, wollte ich durch den Ausgang hinein, da kam allerdings vorgenannten Mitarbeiterin schon auf mich zu und meinte sehr unfreundlich, dass geschlossen wäre und wenn ich nicht sofort gehen würde, würde sie die Polizei rufen. Ich wollte eigentlich nur die Mitarbeiterin darauf hin weisen, dass es erst fünf vor acht ist, doch sie wiegelte mich äußerst unfreundlich ab.
So etwas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert, vor allen Dingen wurde mir noch nie sofort mit der Polizei gedroht.
Ein wenig Mitarbeiter - Sensibilisierung wäre angebracht von Seiten der Marktführung.
Schön das die Mitarbeiterkleidung den Namen eingestickt hat.
Meine Forderung an Lidl Dienstleistung:
Sensibilisierung der Mitarbeiter mit dem Umgang mit Kunden
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 20
Sie sollten mehr "Mensch ärgere Dich nicht spielen" oder kennen Sie das vielleicht gar nicht. Dann wird es Zeit.
@ReclaBoxler-2218538: Die vermehrt auftretende Praxis, die Eingänge eines Supermarktes bereits (ca.) fünf Minuten vor dem "offiziellen" Ladenschluss zu schließen, hat wohl einen Grund: Weil es immer mehr Dödel gibt, denen es einfällt, noch um fünf vor acht ihren Großeinkauf zu erledigen!
Nun war das zwar mit Ihren zwei Tüten Milch ausdrücklich NICHT der Fall, aber das konnte die Mitarbeiterin ja nicht riechen.
Trotzdem stehen doch zwei nicht beantwortete Fragen im Raum:
1.) Warum konnte Ihnen dieser Einkauf nicht früher einfallen?
2.) Fühlte sich die Mitarbeiterin vielleicht durch Sie bedroht? Haben Sie eventuell wichtige Punkte unerwähnt gelassen?
Wie dem auch sei, ich sehe hier keinerlei Verfehlungen von Seiten des Personals. Die Schließung um 19:54h ist meines Erachtens noch in einem Toleranzrahmen. Bedenken Sie bitte, dass die Mitarbeiter auch mal Feierabend machen wollen!
Wenn Sie Sensibilisierung von den Mitarbeitern einfordern, sollte das umgekehrt auch so sein. Ja, es heißt König Kunde, aber der Kunde sollte sich dann auch wie ein König benehmen.
Brrrrrrrrrrr, #-{
Hallo, dass das jetzt kommt, ist klar - hätte ich früher hinfahren sollen. "Mensch ärgere dich" kenne ich auch schon, aber es ist doch kein Problem, die Angelegenheit ruhig und höflich zu klären, und da hat die Mitarbeiterin total versagt. Denkt mal darüber nach, es ist Weihnachtszeit und Besinnungszeit! MfG
Hallo,
noch etwas zu den Öffnungszeiten, wenn es heißt, von 08:00 bis 20:00 Uhr, dann ist 20:00 Uhr nicht 19:50 oder 19:55 Uhr oder 19:53 Uhr. Wer das nicht will, sollte einen anderen Beruf wählen, Bewerber stehen ja zu tausenden vor der Tür. Wer in solchen Märkten arbeitet, dem sollte klar sein, dass er nicht um Punkt 20:00 Uhr seine Zeitkarte durchzieht und nach Hause fährt.
All die Kommentare müsst ihr mal euren Arbeitgebern vortragen, mal sehen, was der dazu sagt. (Wahrscheinlich: Jetzt haben Sie genug Zeit "Mensch ärgere Dich" zu dpielen!)
MfG
Trotzdem sind die Ausführungen der beiden Erstkommentatoren nicht von der Hand zu weisen!
Muss ich wirklich noch auf dem letzten Drücker meine Milch holen? Hat das nicht bis morgen Zeit? Warum komme ich nicht mit meinem Zeitmanagement klar? Warum bringe ich kein Verständnis für die Lidl-Mitarbeiter auf? Ist meine Toleranzgrenze so niedrig eingestellt?
Das sind Fragen, die Sie sich - passend zum Fest - auch mal in aller Besonnenheit stellen sollen.
Schönen Tag und frohe Weihnachten!
Mhm, aber wenn ein Kunde um 19.54 Uhr rein rennt in den Markt, um nicht nur zwei Milchtüten zu holen, sondern mal eben seinen Wocheneinkauf erledigt, beschwert dieser sich dann, weil er um 20 Uhr rausgeschmissen wird, weil er den Einkauf nicht erledigt bekommen hat. Ach ja, niemand kann man es recht machen.
P. S. Von Seiten des Kunden könnte er sich auch beim Marktleiter beschweren und nicht direkt hier posten.
Hallo,
ja klar, aber wenn die Mitarbeiterin gesagt hätte, nur eine Ware und dann zur Kasse (ich hatte ja noch nicht einmal einen Einkaufswagen), wäre es ja perfekt gewesen. Ich verstehe alle Mitarbeiter von allen Märkten, aber wenn um 20:00 Uhr die Tür zu ist sie zu.
Aber es wäre kein Problem gewesen. Mal sehen, was der Filialleiter dazu sagt, wenn er gleicher Gesinnung wie ihr ist, dann werde ich zukünftig nicht mehr fünf Minuten vor Ladenschluss den Markt betreten.
MfG
Sehe die Sache hier wie RB 7027228
Wo ist da bitteschön das Problem, wenn Kunden vor Ladenschluss noch ins Geschäft wollen? Und warum müssen sich die Leute hier auch noch über den Grund dafür rechtfertigen? Spielt doch absolut keine Rolle, wenn die Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr besagen, dann darf man doch wohl davon ausgehen, das bis 20:00 Uhr offen ist.
Und Herr Moralapostel, dass die Mitarbeiter Feierabend machen wollen, ist schon klar, aber meinen Sie wirklich, wenn fünf Minuten früher zugemacht wird, reißt es das raus? Also die fünf Minuten kann man dann auch noch warten.
Hallo, es wäre doch kein Problem gewesen, zu sagen: Wollen Sie noch einen kompletten Einkauf tätigen oder brauchen Sie nur 1 - 2 Sachen, das wäre alles gewesen, aber wie gesagt, so blöde abgewiesen zu werden... Und ja, ich verstehe alle Lidl Mitarbeiter, es ist schwer und undankbar, aber ein wenig Kommunikation wäre alles gewesen und alle wissen, wie das Einzelhandelsgeschäft läuft. MfG
Welch bigottes Verhalten, einer Mutter mit Kinderwagen "rot" zu zeigen, weil sie sich angeblich nicht an die Regeln hält (s. Beschwerde "Tramfahrer schmeißt Mutter mit Kinderwagen aus der Tram"), einer Firma jedoch "grün" zu signalisieren, obwohl sie sich ebenfalls nicht an die Regeln hält (Einlass war bis 20.00 h). Brrrrrrrrrrr, #-{, mich fröstelt vor so viel Amoral von unserem Dauerkommentator "Moralapostel". Siehe auch http://de.reclabox.com/beschwerde/35907-mcdonald-s-deutschland-bad-vilbel-umgang-mit-kunden
"Geöffnet bis 20 Uhr" heißt nicht automatisch "Einlass bis 20 Uhr". Man stelle sich vor, die "Befürworter" á la "man kann noch bis 20 Uhr in den Laden" würden selber an der dortigen Kasse sitzen, um 19.59 Uhr kommt dann Oma oder Opa (oder auch der ach so beschäftigte Papa oder die nur dann Zeit habende Mama) und macht dann noch mal eben schnell ihren Großeinkauf für drei Tage im Voraus. Darf ja niemand was sagen, schließlich war es "erst" 19.59 Uhr und die durften da ja noch rein. Ich möchte da gerne Mäuschen spielen, bei denjenigen, die zwar in diesem Forum Sprüche loslassen, aber ganz sicher nicht an der Supermarktkasse sitzen.
Und - nein: Ich bin keine Kassiererin, habe aber gelernt, dass man nicht auf den berühmten letzten Drücker einkaufen muss. Und auch nichts "vergessen" muss, was einem dann um 19.59 Uhr einfällt, denn man kann sich schließlich einen Einkaufszettel schreiben, gell?
"Geöffnet" kommt von "offen", Tür war jedoch "verschlossen". "Oma oder Opa" sollten wir hier nicht veräppeln, es gibt keine 2-Klassen-Kundengesellschaft. Wenn 20.00 h für die Mitarbeiter zu spät ist, wie wärs mit einem Schild "Geöffnet bis 19.30 Uhr"?
"Warum konnte Ihnen dieser Einkauf nicht früher einfallen?" Dies war dem Kunden womöglich früher eingefallen. Wissen Sie es? Kennen Sie den Grund, warum er nicht früher gekommen ist und auf "geöffnet bis 20 Uhr" vertraut hat?
@ReclaBoxler-5132985
Ist ja schön, dass bei Ihnen alles so perfekt abläuft. Man soll aber trotzdem nicht von sich auf andere schließen.
@"Geöffnet bis 20:00 Uhr heißt nicht automatisch Einlass bis 20:00 Uhr". -Was denn sonst, Einlass bis 19:00 Uhr oder 19:30 Uhr oder 19:45 Uhr? -Blödsinn!
Außerdem geht es hier auch nicht um Leute, die kurz vor Schluss noch Ihren Großeinkauf tätigen, und selbst wenn... Wenn die Leutchen es bis Ladenschluss schaffen, kann Ihnen das doch auch egal sein.
Es hat schon seinen Grund, warum die Öffnungszeiten verlängert wurden. Wem's nicht passt, der hätte sich halt einen 8:00 - 17:00 Uhr Bürojob aussuchen sollen. -Obwohl es auch dort nicht garantiert ist, dass man um Punkt xxx Feierabend hat.
Außerdem profitieren die Discounter & Supermärkte ja schließlich von diesen "Last Minute Shoppern".
"Wenn die Leutchen es bis Ladenschluss schaffen", dann hat auch niemand was dagegen. Wer aber erst um - wie in meinem Beispiel - um 19.59 meint, noch einkaufen zu müssen, wird es ganz sicher nicht "bis Ladenschluss" (also um 20.00 Uhr) schaffen, den Laden verlassen zu haben. Aber was solls, die Kassiererinnen etc. bleiben dann halt so lange, bis die werte Kundschaft endlich in die Puschen und an die Kasse kommt. . .
Und was die "verlängerten Öffnungszeiten" angeht: Es wundert mich immer wieder aufs Neue, wie die Menschheit überlebt hat, als die Geschäfte noch bis halb sieben geöffnet hatten und samstags bis 14 Uhr. Und es keine "open sundays" gab. Eigenartigerweise sind die Leute da auch nicht verhungert oder verdurstet oder nackig rumgelaufen, weil sie keine Zeit hatten, Lebensmittel oder Kleidung zu kaufen. Heute scheint es aber wohl üblich zu sein, noch um Gongschlag 20 Uhr (oder 22 Uhr) eine grüne Gurke kaufen zu müssen.
Ich sehe es ganz einfach. Jeder Supermarkt kann - wie auch jeder andere - sein Hausrecht in Anspruch nehmen und schließen, wann er will. Selbst wenn das geraume Zeit vor der offiziell verkündeten Schließzeit ist. Wem das als Kunde nicht passt, kann entsprechende Geschäfte ja meiden.
Eine Beschwerde bei der Geschäftsleitung kann ja dann möglicherweise Abhilfe schaffen. Warum wird das eigentlich nicht gemacht?
Meine Frau war 40 Jahre im Einzelhandel beschäftigt und kannte genau das Pack, das vermeintliche Rechte in Anspruch nehmen wollte, sehr genau. Es waren auch immer die Gleichen.
Nichts für Ungut. Ich möchte Sie ausdrücklich nicht in diese Schublade stecken. Aber es musste einmal grundsätzlich gesagt werden. Die Beschäftigten im Einzelhandel sind n i c h t die Lakeien von arroganten Kunden.
Wenn der Supermarktmitarbeiter mitteilt, bereits geschlossen zu haben, ist der Versuch, durch eine Ausgangstür doch noch Einlass zu bekommen, ein wenig provokativ.
1. geht es hier in der Beschwerde darum, dass lediglich zwei Tüten Milch gekauft werden sollten und dass nicht um 19:59, sondern um 19:56 Uhr. Alle anderen herbeigezogenen Beispiele, wie die Oma von nebenan oder die "Großeinkauf" Mutti tun hier doch nichts zur Sache.
2. Wenn bis 20:00 Uhr offen ist, dann heißt das für die Kassiererinnen auch Arbeitszeit bis 20:00 Uhr und nicht ich mache dicht, wann es mir gerade in den Kram passt. Ich denke auch nicht, dass dieses Verhalten im Sinn der Geschäftsführer ist.
3. Ja früher war alles anders, wir leben aber im HEUTE. Und warum soll ich eine Möglichkeit, die mir gegeben ist, nicht nutzen, nur weil es diese früher nicht gab? Oder weil die Kassiererinnen gerne früher Feierabend hätten? -Das hätten wohl einige gerne, lasst ihr auf der Arbeit auch alles stehen und liegen und geht, wann es euch passt? -Ich denke nicht.
Wer sagt denn, dass das Suchen von zwei Tüten Milch inkl. Bezahlung innerhalb von vier Minuten erledigt sind? Vielleicht schaut man noch hier und noch da... Und es stimmt: "dann heißt das für die Kassiererinnen auch Arbeitszeit bis 20:00 Uhr, und nicht ich mache dicht, wann es mir gerade in den Kram passt." Also hat eine Kassiererin auch nicht so lange zu bleiben, bis der werte Kunde endlich den Laden verlassen hat.
@ReclaBoxler-2145641: Genauso siehts aus. Diejenigen, die wirklich schwer arbeiten, sehen zu, dass sie alles vor 20 Uhr erledigt haben. Meistens sind es tatsächlich diejenigen, die den ganzen Tag über Zeit haben (zumindest die Zeit zum Einkaufen) und oft genug kurz vor Toressschluss auftauchen, nach dem Motto "jetzt gehen wir noch ein bisschen Verkäuferin ärgern".
Und wer bitte sagt denn, dass auf der Uhr des Lidlmitarbeiters nicht schon 20.00 Uhr war. Oder anders herum, wer sagt denn, dass die Uhr des Beschwerdeführers richtig geht?
Hallo,
danke für die vielen Kommentare. Ich hätte es doch gar nicht probiert, wenn es nach 20:00 Uhr gewesen wäre. Ein Funkuhr geht genau. Mir geht es um die Art der Mitarbeiter, und ja ich weiß, wo die Milch steht. Ohne Einkaufswagen wäre ich Sekunden später an der Kasse gestanden. Einen Großeinkauf erledigt man doch besser viel früher, da gebe ich allen Recht.
MfG