Am 2.1.2011 wollte ich mit meiner Familie (acht Personen, davon fünf Kinder) zu Mittag essen.
Ich ging in o. g. Restaurant und traf auf die Köchin (Mitte 50, weiße Kleidung). Die Köchin sagte, dass sie es nicht schaffen würde, sie sei allein und es seien so viele Gäste im Restaurant. Es waren allerdings nur vier Gäste und geschätzte 50 Plätze frei, und es war 14:00 Uhr.
Es kann doch nicht angehen, dass das Personal sagt, die Kapazitäten seien ausgereizt!
Als ich das Restaurant wieder verlassen hatte und im Auto sitzend mit meiner Familie beriet, wo wir nun essen gehen könnten, stand die Köchin mehrere Minuten am Fenster und schaute zu unserem Auto. Es sah so aus, als hätte sie gehofft: Hoffentlich kommen die nicht ins Restaurant, ich habe keine Lust zu arbeiten.
Wir kommen von weiter weg und waren auf der Durchreise, man kann sich sicherlich denken, dass man als Ortsfremder Schwierigkeiten hat, das passende Restaurant zu finden.
Meine Forderung an Hotel Restaurant Zur Post:
Gespräch mit Mitarbeiterin
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
@Herr Vaihinger: Also, ich hätte als Ortsfremder bestimmt keine Schwierigkeiten, ein passendes Restaurant zu finden. Haben Sie kein Navi in Ihrem Auto? Also, mein Navi zeigt mir alle Restaurants an, tolle Sache!
Aber ich finde es beschämend, wie Sie dort im Restaurant behandelt wurden. Eine der letzten Großfamilien unseres Landes, einst die Säulen unseres Gesellschaftssystems, wird derart runtergemacht und benachteiligt. Ein echter Skandal!
Die Köchin hatte doch bestimmt einen Vorgesetzten. Warum haben Sie diesen nicht unverzüglich verlangt?
#-[
Ich finde es fair und konsequent, wenn ein Dienstleister auch mal einen Auftrag ablehnt. Was wäre sonst der Fall? Die Küche probiert es, dann ist das Essen kalt, die Qualität nicht in Ordnung und im Verhältnis die Rechnung zu hoch. Alle sind unzufrieden und die Beschwerde folgt. Dann doch besser die Auskunft: "Wir schaffen es heute nicht".
@ Kann ich nicht
Ist ja alles schön und gut, aber wenn man als Koch/Köchin angestellt ist, und einem acht Personen schon zu viel sind, was sagt uns das?
Beruf 100% verfehlt.
Und eine Köchin hat, wie hier schon jemand sagte, ganz sicher nicht das Sagen in einem Restaurant, sondern immer noch der Geschäftsführer.
Ich kenne die internen Abläufe im beschriebenen Unternehmen nicht. Ich kenne Betriebe, da ist der Koch der Geschäftsführer. Was nützt mir als Gast ein Betrieb, in dem der Geschäftsführer zu Tisch bittet, aber der Koch nicht liefern kann?