Ich war heute mit meinem 10jährigen Sohn in der Filiale Rossmann in Selters diverse Dinge einkaufen. Mein Sohn hat sich Spielzeug im Wert von ca 10.- gekauft und wollte an der Kasse zahlen. Ich muss dazu sagen, dass mein Sohn sein erspartes zum Zahlen hingelegt hat, viel Kleingeld also.
Die Kassiererin war da wohl schon sehr genervt, dann musste sie noch nach einem Preis sehen "noch genervter", dann kamen auch schon Kunden an die Kasse und da war es mit ihrer Geduld dann vorbei.
Sie fuhr meinen Sohn an, dass es das nicht mehr gebe und beim nächsten mal solle er auf die Bank gehen (SAMSTAGS?) und sich das Kleingeld dort wechseln lassen. Sie wurde immer nervöser und auch sehr gereizt.
Da ich hinter meinem Sohn Sachen aufs Band gelegt hatte, war ihr wohl nicht klar, dass es mein Sohn ist. Sie hat erst Frieden gegeben, als sie mitbekam, dass der Junge zu mir gehört.
Ich lasse in der Woche zwischen 50 und 100 Euro im Rossmann und werde mir jedoch jetzt eine Alternative suchen, denn Unfreundlichkeit gegen Kunden ist ein absolutes no go. ES WAR AUCH NICHT VIEL BETRIEB IM LADEN. Wenn Frau B. sich mit Zählen des Geldes befasst hätte und nicht mit Meckern, dann wäre auch keine Schlange an der Kasse entstanden.
Meine Forderung an Dirk Rossmann:
Entschuldigung
Antwort auf die Beschwerde vom 05.03.2011
Sehr geehrte Frau Schäfer,
wir bedauern sehr, dass Sie Ihren Einkauf in Begleitung Ihres Sohnes als unangenehmes Erlebnis in Erinnerung behalten haben. Selbstverständlich sind wir dieser Beschwerde nachgegangen und können der von Ihnen veröffentlichten Darstellung nach unserer Recherche nicht zustimmen. Die Kassiererin, Frau B, hat von Ihrem Sohn eine kleine Plastiktüte mit einer größeren Menge an Münzen auf den Kassentresen gelegt bekommen. Diese Tüte musste die Kassiererin selbst öffnen und das Geld ebenfalls selbst entnehmen. Darin befanden sich neben zwei bis drei Euro-Stücken hauptsächlich Cent-Stücke im Wert von 5, 10 und 20 Cent. Unabhängig von gesetzlichen Regelungen, die hier bereits von anderen Kommentatoren benannt worden sind, ist das Sortieren und Zählen größerer Mengen von Münzen neben dem zeitlichen Aufwand auch mit einem Risiko des Verzählens verbunden, was eine zusätzliche zeitliche Verzögerung mit sich bringt.
Eben dieser Fall ist eingetreten, was unsere Kollegin dazu gebracht hat, das Geld noch einmal nachzählen zu müssen. Neben weiterem Klärungsbedarf und in Anbetracht der Kunden, die dann an die Kasse traten, um ebenfalls bedient zu werden, ist es nachvollziehbar, dass die Kassiererin unruhig wurde und sich - nach Zeugenaussagen - in ruhigem Ton mit der Bitte an Sie und Ihren Sohn wandte, beim nächsten Mal eine überschaubare Anzahl an Münzen vorzulegen.
Gern unterstützen wir Kinder beim Kauf langersehnter und mühsam ersparter Produkte. Wir bitten aber um Verständnis, dass die an unseren Kassen eingesetzten Mitarbeiter - wie bei anderen Händlern ähnlicher Art - nicht ausschließlich an den Kassen eingesetzt werden. In den Zeiten, in denen kein Kunde an der Kasse steht, gehen die Mitarbeiter weiterer zu erledigender Aufgaben nach. Das ist für den Kunden jedoch oftmals nicht ersichtlich.
Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass es uns absolut fern liegt, unseren Kunden gegenüber unfreundlich zu werden - ganz egal, ob es sich um Erwachsene oder Kinder bzw. Jugendliche handelt. Es wäre aber wünschenswert, wenn Erziehungsberechtigte mit kleinen Kindern bei unseren Mitarbeitern nachfragen, ob sie von der Personalstärke im Moment in der Lage sind, auf besondere Kundenwünsche einzugehen (wie hier das Ersparte des Kindes direkt anzunehmen und in Ruhe nachzuzählen). Gemäß unserer Erfahrung lassen sich etwaige Schwierigkeiten dadurch schon im Voraus vermeiden.
Fühlten Sie sich in dieser Situation unrecht behandelt, so möchten wir uns an dieser Stelle bei Ihnen entschuldigen und hoffen, Sie auch weiterhin als Kundin bei uns begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Rossmann-Kundenservice
kommentare und trackbacks 18
Dieser Kommentar wurde entfernt.
@Ross Mann.
Du solltest deinen Namen umschreiben auf "Ross Depp".
Solchen Idioten wie dir gehört der PC entzogenen, damit solche Schmiereien ein Ende haben.
Wenn eine Kassiererin schon bei 10 Euro Kleingeld so genervt ist, dann hat sie einfach den falschen Job.
Finden Sie es nicht selbst von Ihnen als dummerhaft, wenn Sie der Kassiererin einen Sack mit Centstücken, im Wert von 10 EU auf den Tresen zum Nachzählen hinwerfen?
Wer selbst faul ist, sollte Andere nicht in Misskredit bringen. Ihr Sohn in Ehren, aber was er von Ihrem Verhalten erlernt, steht in keinem Lexikon.
@Pokwan Hull.
Was soll daran "dummerhaft" sein? Wo steht denn etwas von "einem Sack Kleingeld"?
Wir sind früher auch immer ganz stolz mit unserem ersparten Geld in den Laden gegangen, um uns das zu kaufen, worauf wir lange gespart hatten. Da war auch viel Kleingeld dabei und niemand hat sich daran gestört.
Diejenigen, die hier so dumme Kommentare hinterlassen, haben wohl auch noch nie auf irgend etwas sparen müssen. Übrigens habe ich immer für 10 Euro Kleingeld im Geldbeutel.
Außer *Tut nix zur Sache* sind die Kommentare hier die absolute Frechheit schlechthin. Ich glaube wirklich, langsam geht es los.
Zahlt man mit Scheinen, wird gemeckert, dass man kein Kleingeld bei sich hat, hat man zu viel Kleingeld, wird gemault, zahlt man mit Karte, ist es auch nicht recht, denn man hat ja schließlich Bargeld mit sich zu führen. -Wie man es macht, es gibt hier doch immer irgendetwas zu maulen.
Die Kassiererin hätte drei Möglichkeiten gehabt:
A) Geld annehmen
B) Geld ablehnen
C) Zuerst die Kundenschlange abkassieren und zum Schluss das Kind.
Ganz einfach.
@ Frau Schäfer
Ich rate Ihnen, demnächst bei DM einkaufen zu gehen (falls es eine DM Drogerie in Ihrem Umkreis geben sollte). Dort ist man stets freundlich, das Sortiment ist groß und preiswert.
Nein, das ist nicht nur in meiner nächstgelegenen DM Filiale so, aber über den Service kann sich jeder sein eigenes Bild machen.
Und EG-Verordnung hin oder her, auch wenn man nicht dazu verpflichtet ist, das Kleingeld anzunehmen, ist das keine Rechtfertigung, unfreundlich zu werden. -Dann hätte die Kassiererin, anstatt zu maulen, das Geld eben nicht annehmen sollen.
Übrigens: Kleinvieh macht auch Mist.
Es handelte sich bei dem Kleingeld nicht nur um ein Cent Stücke. Es waren vielleicht für 1,50 Euro Kupfergeld, der Rest war schon ab 5 Cent aufwärts. Und übrigens geht es nicht darum, dass mein Sohn keinen 10 Euro Schein kennt, sondern um die Tatsache, dass er sehr stolz darauf war, endlich das Geld für seine heiß geliebten Pokemon Figuren gespart zu haben und diese auch noch selbst bezahlen zu können. Ich arbeite selbst im Einzelhandel, bei mir sind auch Kinder Kunden, nicht nur Erwachsene.
Kupfergeld = 5 Cent, 2 Cent und 1 Cent Stücke und 1 Cent waren gewiss am wenigsten dabei.
@Doris Schäfer.
Es ist sinnlos, sich mit einigen Knalltüten hier zu befassen. Die wollen hier einfach nur stänkern und provozieren.
Einfach nicht beachten.
Und sollten sie wieder mal eine Beschwerde hier einstellen, dann schalten sie die Kommentarfunktion ab.
Gruß
Wenn es Kupfergeld in Höhe von 10,00 Euro gewesen wäre, könnte ich die Aufregung ja noch nachvollziehen, aber 1,50? -Oh, wie furchtbar, die arme Kassiererin muss 1,2 und 5 Cent Stücke zählen.
Das ist doch schnell gezählt. Manchmal frage ich mich wirklich, ob es eigentlich noch irgendetwas gibt, worüber sich die Leute nicht aufregen.
Und wenn hier noch 100 x Paragraphen gepostet werden und darauf rumgeritten wird, dass man ja schließlich nicht verpflichtet sei, die Münzen anzunehmen.... Die Münzen wurden aber angenommen!
Warum nimmt man das Geld überhaupt an, obwohl einem das Abzählen zuwider ist, und man daraufhin auch noch knatschig wird?
Auch ändert diese *Paragraphenreiterei* nichts an der Tatsache, dass man sich heutzutage über wirklich jeden *Fliegenschiss* künstlich aufregt.
@Reclaboxler-6308810
Hätte hätte hätte. Ich kann diese ganze Aufregung nicht verstehen, genauso wenig wie die Tatsache, dass man der Mutter das ganze in die Schuhe zu schieben versucht, oder sich sogar erdreistet, aufgrund dieser Pillepalle die Mutterqualitäten anzuzweifeln.
Sie schreiben, dass niemand von den Mitlesern und Schreibern dabei war. -Stimmt. Dann frage ich mich, woher Sie wissen, in welchem Tonfall sich die Kassiererin äußerte, Sie waren doch auch nicht dabei, oder? Ich sehe auch nicht, dass hier auf der Kassiererin rumgehackt wird, sondern vielmehr auf der Mutter. Und wegen was? -1,50 Euro in Cent Stücken. wenn die Welt sonst keine Probleme hat.
Mag sein, aber demzufolge müsste man sich über jede Kleinigkeit den Kopf zerbrechen, weil es in Deutschland immer irgendeinen Grund zum Maulen gibt. Und den gleichen *Vorwurf* könnten Sie der Kassiererin machen, die hätte ja die Cents nicht annehmen müssen. -Und hätte sie ihre Freundlichkeit bewahrt, wäre es auch nicht zu dieser Beschwerde gekommen, ganz einfach.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Man hat es wohl nicht nötig....
Sehr geehrter Herr Rossmann.
Ihre Antwort lässt mich vermuten, dass es in dieser Filiale wohl des öfteren zu solchen Vorfällen mit Kindern kommen muss. Mein Sohn hatte sein Geld nicht in einer zugeknoteten Plastiktüte, sondern in einem blauen Brustbeutel. Von den 10 Euro waren ca. 8,50 Münzen von 50 Cent bis 2 Euro stücken. Die restlichen 1,50 Euro bestanden zum größten Teil aus 5 Cent Münzen nicht 1 Cent Münzen, diese waren am wenigsten dabei.
MFG
Schäfer
Fass ohne Boden. Zum Glück gibt es in der Nähe auch Alternativen...