Ich habe eine Wertbriefmarke im Internet gekauft. Diese habe ich auf eine Sendung (Sicherheitszylinder) geklebt, mit Porto für Maxibrief. Dann habe ich die Sendung wie auf dem Karton (Anleitung zur Wertbriefmarke) beschrieben, in den Briefkasten geworfen und das Datum notiert.
Leider war der Zylinder auch am Ende der Woche noch nicht angekommen. Nachforschungen ergaben, dass die Sendung nicht erfasst wurde.
Der Zylinder ist nie angekommen, was für mich sehr hohe Folgekosten bedeutete. Eine Haustür konnte nicht eingebaut werden, ein neuer Zylinder musste beschafft werden, erhebliche zusätzliche Handwerkerrechnungen fielen an.
Jetzt weigert sich die Post, die Kosten für den verlorenen Zylinder, die Wertbriefmarke und das übrige Porto zu zahlen, weil der Brief nie erfasst wurde. Dabei steht auf der Wertbriefmarke, werfen Sie den Brief in den Briefkasten. Da steht an keiner Stelle, dass ich ihn zur Post bringen müsste oder erfassen. Sonst hätte ich nie meinen wertvollen Zylinder so verschickt.
Ich finde, dass es eine Veräppelung ist, eine Versicherung vorzugaukeln und sich bezahlen zu lassen und dann, wenn durch die Schlamperei der Post der Brief nicht eingescannt wird, wenn der Briefkasten geleert wird, sich um das Bezahlen zu drücken.
Meine Forderung an Deutsche Post:
Kosten für den verlorenen Gegenstand, Erstattung der Wertbriefmarke und des übrigen Potros
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Da ich bereits mehrere Wertbriefe versendet habe, habe ich die Marke weit im Voraus gekauft. Verbrauchen darf man sie noch bis zum 31.03.2011. Damit sollte der Brief bis zu 500 Euro versichert sein.
Wie soll irgendein Schaden ersetzt werden können, wenn nirgends erfasst wurde, dass überhaupt etwas versandt wurde?
Da könnte ja jeder kommen und Schadenersatz für "Luftsendungen" fordern.
Ohne Beleg kein Ersatz, so einfach ist das.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Selbst bei uns hat die Post "Wertbriefe" verloren. Sie sind zwar abgestempelt bei "Einlieferung" bzw. sogar z. t. im System erfasst. Aber erstattet bekommen wir trotzdem nichts.
Die Deutsche Post schreibt uns lapidar: wir sollen sie doch verklagen, eher wird nicht gezahlt.
Für uns ist das eine reinste Dreistigkeit, was der Konzern macht.
Da kann man sich nur fragen, wofür zahlt man für einen "versicherten" Versand, wenn eh nicht beim Schaden reguliert wird.