Habe defektes Notebook der Firma Acer Mitte Februar zwecks Reparatur/Austausch der defekten Grafikkarte außerhalb der Garantie eingeschickt. Am 1.3. habe ich die Auftragsbestätigung unterschrieben gefaxt und am 3.3. per E-Mail die Bestätigung bekommen, dass das Gerät repariert sei. Die Rechnung wurde am 11.3. beglichen.
Nach meinem ersten Anruf Mitte März wurde ich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation zwischen Buchhaltung und Warenausgang länger dauern könnte, ich aber am 28.3. mit meinem Gerät rechnen könnte. Beim zweiten Gespräch wurde ich auf die erste Aprilwoche vertröstet.
Als ich in der letzten Aprilwoche (27.4.) bei der Acer Computer GmbH anrief, wurde mir mitgeteilt, dass das Notebook gerade von UPS abgeholt wird und spätestens Freitag den 29.4. bei mir wäre. Heute ist Montag der 2.4. und der Servicemitarbeiter erklärt mir, dass gerade die Rechnung erstellt wird und das Gerät danach verschickt wird, was im Widerspruch zu der Aussage des vorherigen Telefonats steht.
Ich fühle mich von dieser Art der Falschinformation und Verzögerung von Acer hinters Licht geführt und dränge auf eine Stellungnahme eines Mitarbeiters, der fähig ist, den Sachverhalt aufzuklären. Des weiteren habe ich durch das unerwartet lange Fehlen des Notebooks erhebliche berufliche Nachteile gehabt. Ich hätte gerne von Seiten Acer's einen Vorschlag zur Vergütung desselbigen.
Bestell-/Kundennummer: Case-ID 5749621G
Meine Forderung an Acer Computer:
Stellungnahme, Vergütungsvorschlag
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 4
Hätten Sie bei der Notebookwahl die Heise-Servicecharts berücksichtigt, hätten Sie sich wohl für ein anderes Produkt entschieden, da Sie den nun eingetretenen Fall hätten quasi voraussehen können. Lektion: Bei einem Rechner, den man nicht selbst zerlegen und reparieren kann, ist guter Kundendienst 1000% wichtiger als der Preis.
Vielen Dank für diesen Tipp!
Ich werde mich beim nächsten Notebookkauf besser informieren, allerdings liegt dieser schon drei Jahre zurück und ich weiß nicht, ob die von Ihnen angesprochenen Missstände damals schon abzusehen waren. Außerdem glaube ich, dass es sich hierbei nicht um die Regel bei der Reparaturabwicklung bei Acer handelt. Es ist wohl eher ein Beispiel von großen Problemen in der internen Kommunikation und der Qualität des Services dort.
Trotzdem will ich mein Notebook zurück und wissen, was schief gelaufen ist!
Doch, deswegen habe ich ja so selbstsichere Töne gespuckt - die C't macht diese Umfragen seit 2005 oder 2006 und Acer war IIRC immer unter den Schlusslichtern. In diese Falle gehen Käufer von Notebooks immer wieder - es wird einfach nicht bedacht, dass ein Reparaturfall bei den Dingern viel wahrscheinlicher ist (vor allem wenn sie auch tatsächlich als portable Geräte genutzt werden) und da erleben viele dann eine langwierige Überraschung, unabhängig von Garantiefall oder Auftragsreparatur (und man ist noch gut bedient, wenn's "nur" lange dauert).
Noch ein echter Tipp: Bei nicht allzu seltenen Modellen findet man oft Videoanleitungen zum Zerlegen der Geräte auf YouTube und relativ billige Ersatzteile auf eBay. Im Fall einer z. B. defekten MXM-Karte wäre das dann eine relativ leichte Selbstreparatur, wenn man zumindest jemanden kennt, der so was schon mal gemacht hat. Bei Geräten außerhalb der Garantiezeit oft die einzige Möglichkeit, dem niedrigen Restwert irgendwie gerecht zu werden. Eine kleinere Investition im "Poker-Style" - entweder es funktioniert oder Sie können das ganze Geraffel bei eBay als Ersatzteillager verkloppen.
Das Gerät ist repariert und ohne Fehler zurückgekommen - danke hierfür, Acer. Das Warten auf eine Stellungnahme ist wahrscheinlich vergebens...