Straßensperre

Rümmingen

Einführend muss ich sagen, dass es hier in Südbaden so üblich ist, dass nach Aufrissarbeiten die Straßen notdürftig geflickt werden, bis dann mal wieder Geld in der Kasse ist, um einen neuen Belag zu spendieren. Der Autofahrer darf dann solange über Unebenheiten und Schlaglöcher fahren, was soll's?

So geschehen auch in der Gemeinde Rümmingen, wo letztes Jahr am Bahnübergang in Richtung Gewerbegebiet und Schallbach mehrere Monate mit erheblichem Aufwand rumgewerkelt wurde. Die Straße war danach wegen des schlechten Zustandes für normale Autos nur noch im Schritttempo zu befahren.

Um so erfreuter war ich, als ich in der Badischen Zeitung las, dass die Straße nun endlich einen neuen Belag bekommen soll, die Asphaltierungsarbeiten mit der Straßensperrung waren für den Zeitraum vom 02.05 bis 05.05. angekündigt.

Als ich gestern (07.05.) dort vorbei fuhr, traute ich meinen Augen nicht, die Straße war immer noch gesperrt!

Offenbar ist die Gemeinde Rümmingen nicht in der Lage, simple Asphaltierungsarbeiten auf einer Länge von gerade mal 50 m zu organisieren bzw. im selbstgesteckten Zeitplan durchführen zu lassen. Kommen Sie jetzt bloß nicht mit der Ausrede, die querlaufenden Eisenbahnschienen haben das Bauteam vor ungeahnte Schwierigkeiten gestellt!

Ich muss nun wegen Ihrer Unfähigkeit weiterhin Umwege fahren und finde das eine Unverschämtheit!

Meine Forderung an Gemeinde Rümmingen:

Mitteilung darüber, wann die Straße wieder zu befahren ist. Außerdem eine Benzin- und Abnutzungspauschale in Höhe von 49,99 €.

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 45 Tagen und 11 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Eigentlich kritisiert der Beschwerdeführer etwas, was in ganz Deutschland anzutreffen ist und viele Autofahrer oft auf die Palme bringt. In sofern nichts Ungewöhnliches!
Die Forderungen von Herrn Gorgonzola? Der erste Teil ist berechtigt, man wird ja wohl mal fragen dürfen!
Der zweite Teil? Käse, aber dass wird die Gemeindeverwaltung Rümmingen dem Herrn Gorgonzola bestimmt in irgend einer Form mitteilen. Hoffentlich hier, auf dieser Seite!

Es ist aber bezeichnend, dass es immer gleich Leute gibt, die wie von der Tarantel gestochen gleich irgend so'n Schrott in die Tastatur kloppen müssen ('Schau'n wir mal' ausgenommen), ohne sich mit dem eigentlichen Thema in geistiger Form auseinander zu setzen.

Abkehr von der Demokratie durch Missachtung der Meinungsfreiheit! Geistiger Nährboden für... (sag' ich jetzt nicht, hatten wir nämlich schon mal in Deutschland).

Der Schimmelkäsebelag wäre auf jeden Fall die kostengünstigere Variante. Benzinverbrauch und Abnutzung nahe Null!

Klar darf man fragen, wann die Straße wieder zu befahren ist, allerdings geht das auch ganz einfach, indem man mal die Gemeindeverwaltung bzw. Bürgermeister kontaktiert.
Diese ständigen Beschwerden des Herrn Gorgonzola nehmen überhand.
Normal ist das doch nicht mehr.

@ ReclaBoxler-5519804: Wenn er seine Beschwerde -so wie Sie Ihre Kommentare - unter einer RB-Nummer posten würde, dann würden Sie doch auch gar nicht merken, dass die Beschwerde von Gorgi kommt.

;-)

Mit Genugtuung konnte ich heute Vormittag feststellen, dass die Bauarbeiten abgeschlossen und die Straße wieder befahrbar ist. Da ich nun wieder besänftigt bin, verzichte ich auf die 49,99 €. Ein fader Nachgeschmack bleibt jedoch!