Peinliches und äußerst unhumanes Verhalten eines BVG Angestellten

Berlin

Als ich vor drei Tagen auf dem Weg zum Kottbusser Tor war, ereignete sich eine für mich sehr dubiose "alltägliche" Fahrscheinkontrolle. Nach jener oben genannten Aufforderung zeigte ich meinen Fahrschein und ein mir sehr denunzierendes Schauspiel nahm seinen Lauf.

Ein sehr cholerischer, unüberhörbarer brüllender scheinbarer "Kontrolleur" forderte die Fahrscheine zur Ansicht. Nach einer Bitte einer Passantin an den Kontrolleur, seine Stimme etwas zu senken, entgegnete er, indem er die Situation verschärfte und noch mehr ungeduldig und genervt, nur noch lauter ungehobelt weiter herumbrüllte. Zitat des Kontrolleurs: "Ja, gnädige Frau, es wird hier ein Kopfgeld rennen und ich rede so laut, wie ich es will!"

Ich brauchte ein wenig länger, um meinen Fahrschein raus zu suchen bzw. meine Trägerkarte und wurde schon von eben diesem unangenehmen Kontrolleur angeraunst, mich doch etwas zu beeilen, andernfalls könnte ich sofort aussteigen und ein Bußgeld entgegen nehmen.

Als ich ihm dann endlich meine Papiere zur Ansicht vorzeigen konnte, riss er mir meine Trägerkarte aus der Hand und forderte mich auf, sofort mit ihm aus zu steigen. Er brüllte fortlaufend herum, dass er die Gültigkeit meiner Karte nicht entziffern könne und dass er eine Urkundenfälschung entlarven würde.

Mit mir stand nun noch eine Frau (vermutlich ohne Fahrschein) auf dem Bahnhof Görlitzer Bhf, die dem cholerischen Verhalten des adäquat unhöflichen Kontrolleurs nicht standhalten konnte. Sie fing an zu weinen, was ihn nur noch mehr in Rage brachte. Er brüllte sie an: "(...) hier in Deutschland sind wir nicht auf einem Basar, auf dem man sich so verhalten kann, wie man will. Gewöhne dich dran!"

Während der andere Kontrolleur meine Personalien aufnahm, brüllte der andere mich fortlaufend an: "Es wird dir noch Leid tun, es wird ein dickes Anzeigeschreiben der BVG in ihrem Briefkasten landen, so verfährt man in Deutschland mit solchen Leuten! "

Also, um noch mal den Sachbestand klar zu stellen, mein GÜLTIGER Fahrschein sowie meine GÜLTIGE Trägerkarte (die im übrigen von jenem inhumanen cholerischen Kontrolleur einbehalten wurde) waren völlig ohne Mangel. Es ist eine unfassbare Dreistigkeit, mit welchen Methoden der Kunde von der BVG behandelt wird und auch noch zu guter Letzt zur Kasse gebeten wird. Eine reinste Frechheit!

Ps.: Ich bitte sie umständlich, die mir daraus hin anfallenden Kosten zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen Sandra Kohlemann

Meine Forderung an Berliner Verkehrsbetriebe:

Geschultes, kompetentes sowie humanes Personal

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 20 Tagen und 20 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

@ Sandra Kohlemann: Ein denunzierendes Schauspiel? Sie meinen wohl eher diskriminierend, gelle?

@ Instancia

Bedeutungsübersicht

1. (abwertend) [aus persönlichen niedrigen Beweggründen] anzeigen
2. als negativ hinstellen, öffentlich verurteilen, brandmarken

http://www.duden.de/rechtschreibung/denunzieren

@ Anti Besserwisser: Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht und extra nachgeschaut haben. Ich hoffe, Sie konnten trotz der aufziehenden Gewitterfront gut schlafen.

Sie haben das Recht den Kontrolleur nach seinen Namen bzw. Dienstnummer zu fragen. Möchte er diese(n) nicht rausgeben, so lässt sich anhand des von ihm ausgestellten Strafzettels etc., da er ja auch ihre Trägerkarte einbehalten hat, durch die BVG zurückverfolgen, wer der besagte Herr ist.

Dies sollten Sie bei den BVG melden. Anderweitig haben Sie das Recht, wenn Sie sich bedroht fühlen, egal wer es ist, die Polizei hinzu zu rufen.

Hätte ich an Ihrer Stelle gemacht.

Ich würde unbedingt auch jetzt noch zur Polizei gehen und die Sache zur Anzeige bringen. Ich hoffe, Sie können Zeugen benennen, dann kann man hier durchaus Nötigung, Beleidigung und die Unterschlagung/den Diebstahl (das ist etwas unklar) Ihrer Karte erkennen. Unglaublich, dass solche Leute bei der BVG arbeiten, so unglaublich, dass Ihre Geschichte fast nicht glaubwürdig ist. Ein weiterer Grund, unbedingt bei der Polizei vorzusprechen. Der letzte Grund, warum die Polizei eingeschaltet werden sollte, ist, dass man die BVG zwingen muss, solche Leute nachweislich zu feuern, wenn Sie es skandalöserweise schon nicht freiwillig tut und der Personalchef da (offenbar derzeit ein Lothar Zweiniger) mit der Einstellung schon so ein unglaubliches Vollversagen hinlegt, dass man ihn unbedingt gleich mitfeuern sollte.

Ein weiteres "Aushängeschild" für die Stadt der Totalversager.

Das gleiche ist meinem Sohn bei der Deutschen Bahn passiert.
Schlecht erkennbarer, aber noch eine Woche gültiger Fahrschein einbehalten und danach 40 € verlangt. Leider hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn ich kopiere alle Fahrscheine für die Steuer und konnte somit beweisen, dass der Fahrschein noch gültig war. Bis dahin hatten sie den Schein aber eingezogen und schickten ihn danach mit der lapidaren Erklärung zu ihrer Entlastung an uns zurück.
Ich hätte die Polizei geholt und an Ort und Stelle feststellen lassen, ob der Fahrschein noch gilt.
Frechheit!

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst.

Beschwerde ist gelöst. schön und gut, aber wie? Haben Sie eine Entschuldigung erhalten? Bitte mitteilen.