Postbank verweigert Zahlung des vereinbarten Zinssatzes

Bonn

Im Oktober 2010 eröffnete ich bei der Postbank kombiniert ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto mit 2,2 % garantierten Zinssatz für sechs Monate. Fristgerecht kündigte ich zum Ablauf des halben Jahres wieder beide Konten.

Doch dann kam die Überraschung: statt des vereinbarten Zinssatzes erhielt ich nur 1,1 Prozent. Die Begründung der Bank lautet, das Girokonto wurde nicht als Gehaltskonto geführt und somit die Bedingungen nicht eingehalten. Jedoch steht in den Vertragsklauseln nicht, dass mein gesamtes monatliches Einkommen auf dem Postbankgirokonto eingehen muss.

Für den Eingang von mindestens tausend Euro pro Monat sorgte ich, damit das Konto gebührenfrei geführt wird. Trotz mehrmaligen Briefwechsels weigert sich die Postbank, die vereinbarten Zinsen nachzuzahlen. Derzeit liegt die Angelegenheit bei Ombudsmann der Banken. Ich überlege die Bank zu verklagen.

WARNUNG: Derzeit lockt die Postbank wieder mit der gleichen Aktion, allerdings nun mit 3,3 % für das Festgeld.

Meine Forderung an Deutsche Postbank:

Zahlung der vereinbarten Zinsen

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 18 Tagen und 22 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Die werden Ihnen gar nichts zahlen.
Ganz im Gegenteil, vermutlich kriegen sie in 2,5 Jahren von denen Post, dass sie X Euro für irgendwas zahlen müssen. Bei Nachfrage kann ihnen natürlich keiner sagen wofür, aber vom netten Herrn Rechtsanwalt H. werden sie weiter Post erhalten und die Summe ändert sich in jedem Brief, mal mehr, mal weniger.
Am besten kündigen sie nochmal nachträglich per Gerichtsvollzieher und klagen gleich das Geld ein, dann haben sie vielleicht eine Chance.

Und am allerbesten ist es, wenn sie NIE WIEDER mit der Postbank Geschäfte machen, denn seriös geht echt anders.

Solche Nummern hat die Postbank schon immer durchgezogen. Ich denke aber, seit der Herr Ackermann seine Finger in dieser Bank hat, ist es bestimmt noch schlimmer.
Wenden sie sich mal an den Ombudsmann der Banken, der hat mir auch geholfen!

Die Ombudsleute der deutschen Banken erreichen Sie über die Kundenbeschwerdestelle:
Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken
Postfach 040307
10062 Berlin

Telefon 030 – 16 63 31 66
Fax: 030 – 16 63 31 69

X99 kann ich im Beitrag nur zustimmen, der Postbank geht es nur darum, neue Kunden zu gewinnen und über den Tisch zu ziehen. Ich kann zwar nicht sagen, welche Bank noch wirklich kundenorientiert ist, die Postbank ist es nicht.

Bisher hat die Postbank nicht reagiert. Inzwischen hat auch der Ombudsmann der privaten Bank die Postbank um eine Stellungnahme gebeten. Bisher liegt keine Antwort vor. Grüße Roland Knopf

Derzeit liegt die Angelegenheit beim Ombudsmann der Banken in Berlin. Er hat die Postbank zu einer Stellungnahme aufgefordert. Diese ist bisher nicht eingegangen.

Ich kann nur jedem raten, keine Geschäftsverbindung mit der Postbank aufzunehmen. Innerhalb von nur zehn Monaten meiner Geschäftsverbindung mit dieser Chaosbank hatte ich 80 e-Mails zu verwalten.
Es ist nur bei Vertragsabschluss jemand zu erreichen, danach ist nur Schweigen im Walde oder aussitzen seitens der Postbank angesagt.
Die angekündigten Zinssätze gelten meist nur zwei Monate, danach fallen sie wieder und dann hängt man fest mit der Postbank.
Nie wieder werde ich jemals ein Kunde von dem "bruchbückel Laden" sein.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Trotz telefonischer Nachfrage, ob die Konditionen auch gelten, wenn man als Selbstständiger dieses Konto als Privatkonto führt und sein "Gehalt" von 1000€ im Monat als Entnahme aus dem Betrieb darauf einzahlt, was positiv beantwortet wurde, verweigert die Postbank nun die korrekte Zinszahlung mit der Begründung dass ich das Gehaltsnachweisformular vom Arbeitgebers nicht ausgefüllt zurückgeschickt hätte.

Dieses Formular wurde nie erwähnt. Ich hatte es auch nie erhalten. Telefonisch wurde bestätigt, dass die Konditionen für meinen Fall ebenfalls gelten, und jetzt wird nachträglich an den Bedingungen gedreht.

Ich bin mir auch recht sicher, dass ich auf diversen Angebotsseiten (z. B. http://www.tagesgeld.org/postbank-lockt-neukunden-mit-5-zinsen-aufs-tagesgeld.html) keinen Ausschluss gefunden habe, und auf der Originalwebseite stand das nicht.

Hat jemand noch einen Screenshot von der Webseite (mit Sternchen) von Mitte Oktober 2011, ob da überhaupt "Gehaltskonto" erwähnt wird, und kann den hier mal zur Verfügung stellen?

Schauen Sie mal hier ob das passt:
http://www.tagesgeldkonto-uebersicht.de/news/postbank-jubel-zins-5-prozent-aufs-tagesgeld.html

Http://www.modern-banking.de/ebt_pob.php Copy & Paste:

05.07.2011 Deutsche Postbank AG: 3,33% sind LockvogelangebotDas gegenwärtig stark beworbene Angebot Postbank Giro plus (3,33% Tagesgeldzinsen für 6 Monate) wäre an sich äußerst attraktiv, hat aber einen wesentlichen Haken, der offenbar in fast allen Internetmedien übersehen wurde. Man liest überall nur, dass Voraussetzung für dieses Tagesgeldkonto ein Girokonto bei der Postbank ist, das bei einem bargeldlosen monatlichen Geldeingang von mindestens 1.000 Euro/Monat kostenlos ist (sonst 5,90 Euro/Monat Kontoführungsgebühr).

Das ist zwar korrekt, aber leider unvollständig: Die 3,33% Zinsen des Tagesgeldkontos gelten nur, wenn man das Girokonto wirklich als Gehaltskonto nutzt. Dazu muss man ein entsprechendes Formular der Postbank bei Kontoeröffnung ausfüllen.

Bei Eigenüberweisungen auf das Girokonto von mehr als 1.000 Euro pro Monat ist das Girokonto zwar kostenlos, auf das Tagesgeldkonto werden dann aber nur etwas über 1% Zinsen gezahlt. Diese Erfahrungen machte ich gestern, als ich am Postschalter ein solches Konto eröffnen wollte. Unbefriedigend. Ernst Göz

Nun suchen Sie mal das Formular bei der Postbank. Ich habe es nicht gefunden.

Ich habe das gleiche erlebt, die wollen meine versprochenen Zinsen nicht auszahlen bzw. nicht in der verprochenen Höhe. Haben Sie vielleicht vom Ombudsmann Recht bekommen?