Lässt man aktuell bei Verivox günstige Strompreisangebote über zwölf Monate Vertragslaufzeit suchen, so landet immer (egal welchen kWh-Bedarf man angibt) die FlexStrom AG auf Platz 1.
Platz 1 wird's nur wegen des Neukundenbonus, der aber gemäß der FlexStrom-AGB nicht gezahlt wird, wenn der Vertrag nur zwölf Monate läuft.
Original-Auszug der AGB vom 24.06.2011: Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam, d. h. es wird kein Bonus gewährt, wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.
Das heißt im Klartext, dass bei einem Vergleich über zwölf Monaten Vertragslaufzeit der Neukundenbonus nicht eingerechnet werden darf!
Dass die FlexStrom AG durch das fälschliche einbeziehen des Bonus in die Berechnung auf Platz 1 gelangt und es keinen entsprechenden Hinweis auf die "Bonusfalle" bei Verivox gibt, ist eine klare Verbrauchertäuschung!
Verivox ist dies durchaus bewusst, aber man stellt es nicht ab.
Die einzige Erklärung dafür ist wohl, dass Verivox von FlexStrom eine besonders hohe Provision für die Vermittlung von Kunden bekommt, und was scheren einen dann die eignen Kunden, Geld stinkt ja nicht!
Meine Forderung an Verivox:
Richtige Berechnung der FlexStrom-Stromangebote ohne Neukundenbonus bei 12 Monaten Vertragslaufzeit
Antwort auf die Beschwerde vom 29.07.2011
Sehr geehrter Herr Schneider,
Unser Tarifrechner sortiert Tarife, die Neukunden angeboten werden, rein mathematisch nach dem Preis im ersten Jahr: http://www.verivox.de/company/tarifrechnergrundlage.aspx. Ergänzend werden Informationen zu Service, AGBs und Kundenzufriedenheit dargestellt. Vermittlungsprovisionen, die wir von den Unternehmen für die Durchführung des Wechselprozesses erhalten, nehmen keinen Einfluss darauf, ob wir die Anbieter in unsere Datenbank aufnehmen oder in welcher Reihenfolge sie in den Tarifvergleichen erscheinen.
Zur Weiterentwicklung unseres Angebotes stehen wir in permanentem Austausch mit Verbraucherschützern. Seit 2009 entwickelt und verschärft Verivox kontinuierlich seine Richtlinien zum Verbraucherschutz. Auch bezüglich der Einrechnung einmaliger Boni wurden die Verbraucherschutzrichtlinien mittlerweile verschärft:
http://www.verivox.de/presse/verivox-verschaerft-verbraucherschutz-richtlinien-78127.aspx
Ihre Verivox-Unternehmenskommunikation
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Verivox sagt von sich Zitat:
"Verbraucherschutz bei Verivox
Der Verbraucherschutz bei Verivox bietet Ihnen mehr Sicherheit und Transparenz auf den umkämpften Energie- und Telekommunikationsmärkten.
Verivox engagiert sich für Ihre Rechte als Verbraucher
Seit 2009 entwickelt und verschärft Verivox seine Richtlinien zum Verbraucherschutz. Dieses Engagement beinhaltet neben Richtlinien in den Verivox-Tarifrechnern auch politische Forderungen."
Weiterhin heißt es bei Verivox Zitat:
„Als Verbraucherportal hat Verivox es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucher umfassend zu informieren. Angebote müssen leicht und ohne tiefere Detailkenntnisse verständlich sein, damit der Energiemarkt transparent und vergleichbar für Verbraucher wird.“
Und Verivox ist „Das unabhängige Verbraucherportal“.
Auch heißt es auf der Internetseite von Verivox:
Zitat: "Verivox hilft
Unsere Richtlinien zum Verbraucherschutz können nicht vollständig ausschließen, dass es in einzelnen Fällen bei einem Anbieterwechsel zu Problemen kommen kann.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren Service für Verbraucher weiter zu verbessern, darum nehmen wir jedes Anliegen ernst.
Sollten nach einem Anbieterwechsel über unser Verbraucherportal Schwierigkeiten mit dem neuen Versorger aufgetreten sein, steht Ihnen unser Kundenservice sehr gerne helfend zur Seite, natürlich kostenfrei.
Teilen Sie uns Ihre Verivox-Interessentennummer mit und schildern Sie uns kurz Ihren Fall, wir nehmen Kontakt zum jeweiligen Anbieter auf und versuchen, das bestehende Problem zu lösen." (Zitatende)
Mit diesen Aussagen habe auch ich mich bei der Wahl des Energielieferanten sicher gefühlt und gemeint, ich sei bei so etwas ähnlichem wie der Verbraucherzentrale gelandet. Leider habe ich andere Erfahrungen gemacht.
Ich frage mich, warum Verivox als unabhängiges Verbraucherportal nicht die wechselwilligen Energiekunden aufklärt und warnend informiert.
Wieso nennt Verivox sich "unabhängiges Verbraucherportal"?
Darf Verivox sich so nennen, obwohl Verivox doch von uns Kunden aufgrund der Vermittlungsgebühren / Provision profitiert - also ein gewerbliches Unternehmen ist?
Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Strom und Gas gehören zum Bedarf des täglichen Lebens!
Mein Eindruck ist, dass der Bedarf des täglichen Lebens -insbesondere ein Energielieferantenwechsel (vielleicht auch bald der Kauf von Brot und Brötchen?) - nur noch im Beisein / nach Prüfung eines Anwaltes erfolgen sollte. Wie tief ist unsere Gesellschaft gesunken bzw. die Gier nach mehr Profit gewachsen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Spirale der ewigen Gewinnmaximierung auf Kosten der Verbraucher und zum Nutzen einiger Weniger gestoppt wird.
Allein schon die Überschrift auf deren Webseite, "Verivox ist Testsieger", soll Vertrauen schaffen, allerdings wurden lediglich Suchergebnisse, Ergebnisdarstellung und Webseite getestet, noch Fragen?
Hallo Herr Schneider,
sie sollten den Vorgang mal ihrem Verbraucherschutzverein zukommen lassen. Sie haben zwar damit keine Garantie auf Änderung, aber ein Versuch ist es alle mal wert.
Aber wir wissen nun, warum die Damen und Herren der Energiewirtschaft ihre Gesetze an Muttis Küchentisch selbst verfassen dürfen.
@ReclaBoxler-5487120: Die sind alle Testsieger. Schauen sie sich die albernen Labels der TÜV-Niederlassungen an. Gekaufte Werbung.
Sehr fleißig ist hier der TÜV-Saar.
Verivox? Internetzuhälter.
Verbraucherinteresse? Kommerz in Reinstform.
http://de.reclabox.com/beschwerde/34572-verivox-heidelberg-verivox-im-zwielicht
Die Geschichte mit den komischen Bonus-Regelungen bei Flexstrom ist inzwischen gerichtlich entschieden.
Falls die nicht ihre AGB angepasst haben, ist die Klausel wirkungslos.
Was Verivox angeht: Die sind keinesfalls unabhängig, wie sie immer behaupten.
Wenn sie unabhängig wären, dann würden sie z. B. die Verbraucher vor solchen Unternehmen wie Teldafax (als es die noch gab), Flexstrom oder Stromio schützen, indem diese Unternehmen gar nicht gelistet werden.
Im Internet wurde die Frage häufiger angesprochen. Antwort von Verivox sinngemäß - "wir können nicht einfach Anbieter ausblenden, sonst verklagen die uns".
Ich frage mich aber schon, warum ein angeblich unabhängiges Portal Unternehmen nicht von den gelisteten Unternehmen eine gewisse Leistung fordert. Stromio hatte zeitweise eine Kundenzufriedenheit von ca. 1/3 - Verivox hat das mit "Überlastung durch Neukundenansturm" begründet. Da hätte man Stromio doch vor weiteren Neukunden schützen müssen - so als "unabhängiges" Portal.
Wieso nennt Verivox sich "unabhängiges Verbraucherportal" bzw. wieso darf Verivox sich in der Selbstdarstellung als "unabhängiges Verbraucherportal" bezeichnen?
Laut Wikipedia steht Unabhängigkeit für
Zitat: ".. ein durch wirtschaftlicher Sicherheit unterstützter Zustand."
Wenn man nicht unabhängig ist - also kein durch wirtschaftliche Sicherheit unterstützter Zustand besteht -, sondern abhängig - dies bedeutet Unselbstständigkeit bzw. das Angewiesensein auf bestimmte Leistungen, Unterstützungen, Erlaubnis etc. von Personen, Institutionen - verkennt man dann nicht etwas die Realität, wenn man trotzdem behauptet, unabhängig zu sein?
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin vom 15.06.2011
"Vorsicht beim Stromanbieterwechsel
FlexStrom gewährt bei Einjahresvertrag keinen Bonus!" beachten.
Zitat: "Das Unternehmen darf künftig nicht mehr wie bisher mit einer Ersparnis gegenüber dem örtlichen Grundversorger unter Einbeziehung eines Bonus werben, ohne hinreichend deutlich auf die Bedingung für die Bonusgewährung hinzuweisen.
"Wir werden die künftige Gestaltung des Tarifrechners überprüfen. Wenn nicht unübersehbar auf die mehr als einjährige Laufzeit, also in der Regel mindestens zwei Jahre, als Voraussetzung für den Bonus hingewiesen wird, werden wir erneut einschreiten.
Außerdem werden wir auch die B e t r e i b e r von P r e i s v e r g l e i c h s s e i t e n zu entsprechender Transparenz auffordern, kündigt Susanne Nowarra, Juristin in der Verbraucherzentrale an." (Ende es Zitats)
Http://www.vz-berlin.de/UNIQ131213884004939/link897761A.html
Es ist schade, dass Verivox sich seinen guten Ruf wegen diesem "Stromanbieter"kaputt machen lässt. Auch ich bin über Verivox an Flexstrom geraten.
Meinen neuen Stromanbieter habe ich dann über www.check24.de gefunden.
E-mail an die Bundesnetzagentur schicken. Dort den Fall schildern.
Verbraucherservice-energie@bnetza.de
Http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/Gericht-entscheidet-gegen-Flexstrom-Versuchte-Bauernfaengerei-4204145-4204147/
Auch ich bin über Verivox an Flexstrom geraten. Als ich dann wechselte, wollte Verivox schon kurz später von mir eine Beurteilung des neuen Stromlieferers. Wie soll ich den denn schon beurteilen? Ich fragte dann zurück, wo ich denn den alten beurteilen kann. Die lesen die E-Mails gar nicht! Mehrmals bekam ich den Hinweis, wie ich den neuen Anbieter bewerten kann. Unmöglich.
Kunden sind empört über Verivox
Handelsblatt vom 19.09.2011:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/versicherungen/kunden-sind-empoert-ueber-verivox/4621904.html
Artikel der Stiftung Warentest vom 20.09.11 "Vorwürfe gegen Verivox: Wie Verbraucher reagieren sollten" beachten:
Http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/Vorwuerfe-gegen-Verivox-Wie-Verbraucher-reagieren-sollten-4282900-4282902/
Zitat: "Tipps
- Deaktivieren Sie im Tarifrechner die voreingestellten Häkchen für Vorauskasse, Kaution und Neukundenbonus.
- Wenn Sie die Vergleichsportale nicht mit Provisionen unterstützen möchten, dann können Sie sich auch direkt beim neuen Stromversorger anmelden." (Zitatende)
Bericht des Bundes der Energieverbraucher vom 21.09.2011 "Kritik an Verivox überzogen" beachten:
Http://www.energieverbraucher.de/de/Energiebezug/Strom/Wechsel-des-Stromanbieters/Strompreisvergleiche-im-Internet__504/NewsDetail__12104/
Zitat: ". . . Im Oktober 2010 berichtete das Handelsblatt von der Überschuldung von Teldafax und dessen erheblicher krimineller Energie. Nicht einmal daraufhin schritt die Bundesnetzagentur ein. Teldafax rangierte in alle Vergleichsportalen weiterhin ganz vorn, so wie heute Flexstrom. . . . " (Zitatende)
Unsere Beschwerden scheinen etwas zu bewirken - zumindest werden die Beschwerden in den Medien thematisiert:
Artikel "Stiftung Warentest fordert für Tarifrechner Kontrolle der Bundesnetzagentur" beachten
Zitat:
"Als Konsequenz aus den Manipulationsvorwürfen gegen das Vergleichsportal Verivox soll die Bundesnetzagentur Tarifrechner im Internet kontrollieren.
Das verlangt Hubertus Primus, Chefredakteur der Zeitschrift "test" im ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO",..."
Http://www.zdnet.de/news/41556723/stiftung-warentest-fordert-fuer-tarifrechner-kontrolle-der-bundesnetzagentur.htm