Samstag, den 6. August gegen 10 Uhr wollte ich ein Paket per DHL nach China schicken. Hatte mich zuvor über den Tarif für dieses Gewicht informiert (85 Euro) und das Ding nichtsahnend am Paketschalter eingeliefert.
Zuerst wollte der Postler mir glatte 176 Euro dafür abverlangen. Auf meinen Protest, ich habe in der gleichen Woche ein Paket ähnlichen Gewichts für 85 Euro losgeschickt, erzählte er mir erst etwas von wegen Luftpost usw. Erst nach langem Hin und Her kam ein Kollege hinzu und nahm ihn auf die Seite, konnte ich das Paket für die korrekten 85 Euro aufgeben.
Der eigentliche Hammer kam dann aber erst, als ich daheim auf die Quittung schaute und als Länderkürzel "TW" sah: das Paket wäre nach Taiwan geschickt worden und dort wahrscheinlich verschüttet gegangen. Der nette Postler hatte mich vorher noch eigens gefragt, ob es nach Festlandchina geht - was ich so ausgefüllt und auch mündlich noch einmal bestätigt hatte. Unglaublich!
Man könnte glatt argwöhnen, der gute Mann wollte sich mit der mehr als doppelten Summe Portos einen feuchtfröhlichen Abend machen. Als dies nicht ging, auf meinen Protest hin (er entschuldigte sich nicht einmal), hat er aus Ärger das Ding einfach ins Nachbarland eingeloggt. Kaum zu glauben: nie wieder DHL!
Meine Forderung an DHL:
Bessere Ausbildung bei der Post oder angemessenere Bezahlung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Dann verschicke doch mit Hermes, dann kommt das Paket mit Sicherheit nicht an.
Wart doch erst mal ab, das war gestern.
Wenn es die Städte Schanghai, Peking oder Tsing Tao auch auf Taiwan gibt, dann haben Sie natürlich ein Problem.
Eigentlich müsste das Bestimmungsland doch auf dem Paket (Anschriftenaufkleber) und der Paketkarte darauf stehen. Sieht also jeder, dass das Teil nach China geht und nicht nach Taiwan.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst.