Erstellung einer Endrechnung, u. Auszahlung des Restbetrages

Neuss

Hiermit fordere ich die genannte Firma eine Endrechnung zu erstellen, die den tatsächlichen Gegebeheiten entspricht. Mir wurde am 12.07.11 eine Endrechnung erstellt, die jeglicher Grundlage entbehrt. Die angebenen Zählerstände stimmen nicht mit den tatsächlichen der Kundendatenbank überein, somit fordere ich mein zuviel gezahltes Geld zurück, und erkenne die Forderung der Firma auf eine Endzahlung nicht an.

Auf mehrere diesbezügliche Forderungen und auf eine Reaktion der Firma Prioenegie mit Sitz in Neuss musste ich bisher verzichten, da Sie zu keiner Stellungnahme bereit war.

Meine Forderung:

Erstellung einer Endrechnung, u. Auszahlung des Restbetrages

Die Erreichbarkeiten entnehmen Sie meiner Kundennummer, bitte beachten Sie die geänderte Mailadresse, entsprechend Ihrer Datenbank

Gruß Paul

Bestell-/Kundennummer: 00038899

Meine Forderung an Prioenergie:

Erstellung einer Endrechnung, u. Auszahlung des Restbetrages

Antwort auf die Beschwerde vom 17.08.2011
ExtraEnergie GmbH

Abteilung: Kundenservice

26.07.2012 | 09:47 Uhr

Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihren Eintrag.

Der Grund für die abweichenden Verbrauchsangaben von Ihren Zählerdaten besteht (voraussichtlich) in fehlenden oder widersprüchlichen Verbrauchsdaten. So liegt uns teilweise bei manchen Kunden nur der vertraglich angekündigte Verbrauch, bei anderen wiederum liegen Ablesewerte von Kunden und vom Verteilnetzbetreiber vor, die sich aber auch nicht immer decken. Aufgrund dessen gibt es teils Abweichungen in den Jahresrechnungen.

Falls Sie Ihre Abrechnung nicht nachvollziehen können, kontaktieren Sie uns bitte über presse@hitenergie.de mit dem Betreff „Verbraucherforum“ und teilen uns Ihren aktuellen Zählerstand mit. Meist kann somit die Abrechnung zufriedenstellend korrigiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre ExtraEnergie

bewerten sie die antwort von ExtraEnergie GmbH

E-Mail an die Bundesnetzagentur schicken.
Dort den Fall schildern.

Verbraucherservice-energie@bnetza.de

Danach Ökostrom mit „OK Power“ Label bestellen.
Beruhigt das Gemüt und das Klima!

Danke für den Beitrag, hatte Deinen Vorschlag schon in die Tat umgesetzt, Bundesnetzagentur sagt "ein privatrechtliches Vergnügen" (nicht wörtlich), ebenso das Bundeswirtschaftsministerium, heißt klagen. Der Erfolg sei dahin gestellt.
Weitere Kommentare erspare ich mir, Google ist da hilfreich!

Gruß Paul

Es wurde von der Firma Prioenergie mit Sitz in Neuss die Rechnung mit der Nr. 01971430 storniert, es handelte sich bei der Nr. um die Schlussrechnung vom 12.07.11, was in meinen Augen aber bedeutet, dass es nun keine Endrechnung mehr gibt. Somit bleibt meine Beschwerde weiterhin berechtigt, und ich halte sie bis zur Erstellung der Endrechnung aufrecht. Ein Versand einer Stornierung ohne die korrigierte Rechnung sehe ich als einen Trick an, um die Endrechnung zu umgehen.

Weiterhin mit unfreundlichen Grüßen an die Firma mit Sitz in NEUSS

Meine Erreichbarkeit entnehmen Sie der R-Nr. u. der Kundennummer.

Siehe Kommentar vom 23.08.11! Beschwerde noch nicht gelöst, leider, oder wie zu erwarten. Gruß Paul

Verhältnisse wie in Italien, glaube, da gibt es eine Antikuroptionstruppe oder so ähnlich, wenn es sich um Mafia handeln würde, dann ist uns Italien weit voraus im positiven Sinne. Obwohl die Verfahrensweisen dieser Anbieter bekannt ist, wird nicht gehandelt. Ich gebe Dir also Recht mit Deinem Beitrag.
Hatte der Bundesnetzagentur dargelegt, dass die Preise für Energie von diesem Anbieter so gestaltet sind, dass sie nicht rentabel arbeiten können (ich unterstelle das mal so) und so gesehen, sie für Wettbewerbsverzerrungen sorgen, um die Bundesnetzagentur zum Handeln zu zwingen, da sie ja sonst sagt, privatrechtliches Vergnügen der Kunden. Leider bis heute keine Rückantwort.
Sollte meine Vermutung mit der Preisgestaltung richtig sein, so hätte es bei Prüfung eigentlich keine Zulassung durch die Agentur geben dürfen.

Auch der TÜV unterstützt diese Gebaren, das Logo ist wohl frei käuflich und der TÜV reagiert auf diese Vorwürfe nicht.
Eigentlich fängt das Elend bei den Preisvergleichsportalen an, hier besteht die Möglichkeit, dass sie im wesentlichen alle auf eine Datenbank zurück greifen, und auf Vorwürfe reagieren sie dann so, dass sie sagen, sie hätten auf diese Datenbank keinen Einfluss Möglichkeit.

Gruß Paul

Nun, es gibt auch was positives zu berichten. TÜV-Logo ist auf der Netzseite des Anbieters verschwunden, über die Ursache ist mir nichts bekannt, aber ich könnte mir denken, dass die vielen Beschwerden doch was beim TÜV bewirkt haben könnten.
In der Zwischenzeit habe ich auch die schriftliche Bestätigung bekommen, dass meine erste Rechnung storniert wurde (sinngemäß: "über das weitere Verfahren wird beraten").
Warum mit der Stornomitteilung nicht die eine gültige Endrechnung mitgeschickt wurde, zeigt die Arbeitsweise der Firma in aller Deutlichkeit.
Es gilt weiterhin: Finger von dieser Firma in Neuss lassen!
Gruß Paul
Mein Problem ist also weiter nicht gelöst.

Hinhaltetaktik, in Form von Mails, wie schon berichtet, ist die jetzige Form der Veräppelung. Nun ich werde weiter berichten, wenn es etwas Neues gibt. Danke an ReclaBox! Gruß Paul

Aus der Endrechnung wurde eine Stornorechnung gemacht, mit der gleichen Forderung, die jeder Grundlage entbehrt. Somit sehe ich das Problem als nicht gelöst an. Danke an Reclabox

Ich glaube, die stornieren erst die nicht korrekte Rechnung (und nennen das dann Stornorechnung), um dann eine neue Rechnung zu erstellen - so zumindest war es bei meiner ersten falschen Rechnung von Hitstrom. Die Hoffnung auf eine korrekte Rechnung würde ich daher an Ihrer Stelle jetzt noch nicht aufgeben.

Wenn noch nicht geschehen, teilen Sie Prioenergie den Verbrauch, die Kosten und das Guthaben mit

(z. B. : " -. - da unser Vertragsverhältnis zum xxx beendet wurde, teile ich Ihnen hiermit den Stromzählerstand zu diesem Zeitpunkt mit: xxxx kWh, minus Zählerstand bei Beginn der Strom - Lieferung kWh, ergibt meinen Verbrauch in kWh.

Aus diesem Verbrauch in kWh habe ich das von mir zu zahlende Entgelt errechnet xxx. Abzüglich bis (Datum) bezahlte Abschlagszahlungen = Guthaben zu meinen Gunsten: xxx €

Ich fordere Sie hiermit auf, das Guthaben von xxx € bis spätestens zum xxx auf mein Ihnen bekanntes Konto zu überweisen.

Andernfalls werde ich gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, um meinen Anspruch durchzusetzen.").

Es ist wichtig, schriftlich (am besten per Einschreiben mit Rückschein) eine Frist zur Erstellung der Schlussrechnung und Überweisung des Guthabens zu setzen.

Fristsetzung mit Angabe eines Datums - also nicht einfach nur innerhalb von z. B. 2 Wochen, sondern exakt den Tag benennen, an dem die Frist abläuft bis zu der die Schlussrechnung erstellt und die Guthabenerstattung gefordert wird.

Wenn Frist verstrichen: Mahnbescheid beantragen.

Ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids ist meines Wissens kostenlos hier erhältlich: www.online-mahnantrag.de

Die gerichtlichen Kosten des Mahnverfahrens entstehen bereits mit Eingang des Antrages beim Mahngericht: Forderungen unter 900 Euro kosten meines Wissens pauschal 23 Euro.

Wenn man einen Anwalt beauftragt, den Mahnbescheid zu beantragen, betragen die Anwaltskosten für Forderungen nochmals ca. 50 Euro.

Diese Kosten werden der Hauptforderung direkt aufgeschlagen und müssen von dem Schuldner (Prioenergie) getragen werden, wenn die Hauptforderung bekannt ist und er dieser nicht widersprochen hatte.

Eine spätere Antragsrücknahme entbindet den Antragsteller nicht von der Pflicht zu deren Zahlung.

Danke für die Beiträge, sicherlich ist jeder Hinweis wertvoll!
Die Aufgabe meines Anliegens, Rückzahlung zu viel gezahlter Abschläge in der Endrechnung, dieses Anliegen konnte durch geforderte Stellungsnahmen durch dieses Portal in einem angemessenen Zeitraum nicht gelöst werden. Im allgemeinen melden sich die Firmen innerhalb kurzer Zeit, wenn Reclabox sie anschreibt, bei der Firma in Neuss passiert es nie, auch nach längerer Zeit nicht.
Nun die Hoffnung gebe ich nicht auf!
Sonst habe ich es so gemacht wie der Autor des letzten Beitrages es dargelegt hat, außer das Mahnverfahren, hier bin ich noch nicht tätig geworden.
Ich gehe davon aus, dass die Firma den geforderten Betrag nicht mehr aufbringen kann oder möchte, da sie schon in Finanzkreisen auffällig geworden ist, hatte ich mir bisher die Mühe gespart, aber ich werde erneut darüber nachdenken.
Übrigens wird, was ich gelesen habe, auch auf Schreiben der Anwälte nicht reagiert.

Danke an alle, Danke an die Box.

Gruß Paul

Beim Durchforsten nach Kundenreklamationen bin ich auf folgende hilfreiche Beispiele
gestoßen, die als Anleitung dienen könnten:

http://de.reclabox.com/beschwerde/43863-gold-gas-grosshabersdorf-ungerechtfertigte-forderung-m-vorsaetzlich-falscher-datenerhebung

http://de.reclabox.com/beschwerde/43458-stromio-duesseldorf-stromio-meine-belastungsgrenze-ist-erreicht

www.strom-magazin.de/forum/board-flexstrom/thread-wie-ihr-den-aktionsbonus-doch-bekommt-1220-page-1.html

Die Beschwerdeführer hatten bereits nach 10-15 Tagen nach jeweiligen „Einschreiben“ die Fälle positiv abschließen können und hatten Rückerstattungen erhalten (Erstere sogar mit Zinsen und Bearbeitungsgebühren). Wohl wegen ihrer schnellen Reaktion, den unmissverständlichen Formulierungen ihrer Forderungen und der scharfen Vorgehensweisen. Ich glaube, bei gleichem Vorgehen, müsste das bei den meisten hier geschilderten Beschwerden sicher zum Erfolg führen. Ich habe sogar mit einem Beschwerdeführer telefoniert. Er hat mich davon überzeugt, wie einfach es ist, sich zu wehren, wenn man es genau so macht und nicht von der Linie abweicht. Ich werde ab sofort auch nur noch so gegen ungerechtfertigte Forderungen und Preiserhöhungen vorgehen.

Nicht warten, bis bis sich die Versorger melden oder bewegen. Kein E-Mail-Verkehr und keine Telefongespräche mit den Versorgern führen. Sich nicht vertrösten lassen. Keine Preiserhöhungen akzeptieren, egal wie diese begründet werden. Meine und die Erfahrungen der meisten Geschädigten zeigen, dass Warten rein gar nichts, bzw. das Gegenteil bringt (siehe die vielen gleich lautenden Beschwerden hier in der ReclaBox, bei denen die Beschwerdeführer zum Teil über Monate warten).

Wenn die Forderungen begründet sind, bewiesen werden können und somit rechtens scheinen, so gibt es nur einen korrekten und schnellen Weg: „Einschreiben mit Rückschein oder Übergabeeinschreiben“ an den Versorger senden und darin unmissverständlich den Sachverhalt schildern und die Forderungen benennen (keine „Bitte“, sondern „ich fordere bis xx. xx. xxxx, dass _____, andernfalls werde ich ohne weitere Mitteilung den Rechtsweg bestreiten“). Die ReclaBox nur als Unterstützung und zur Information für andere Geschädigte zuschalten.

* Zählerdaten selber ablesen und übermitteln (Eingangsbestätigung verlangen)
* Abrechnung verlangen bis xx. xx. xxxx (max. 10 Tage).
* Ist die Abrechnung schon eingetroffen, sofort widersprechen (ggf. Unbilligkeitseinwand BGB § 315)
* Ist keine Abrechnung eingegangen, diese selber erstellen
* Allen Preiserhöhungen und den Preisen allgemein sofort widersprechen (BGB § 315)
* Die eigene Forderung deutlich formulieren (z. Bsp. korrekte Abrechnung, Rückzahlung, usw.)
* Bei Überzahlung 5% Zinsen ab Überzahlung verlangen.
* Frist setzen (max. 10 Tage) für die Erfüllung der Forderungen
* Hausverbot ggf. erteilen um mögliche Versorgungsunterbrechung zu vermeiden
* Erklären, was passiert, wenn die Frist nicht eingehalten wird (= Klageandrohung).
* Zahlung immer unter „Vorbehalt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ tätigen.
* Keine Mahnung verfassen oder Aufschub gewähren.
* Nach Ablauf der gesetzten Frist ohne weitere Mitteilung sofort den Rechtsweg bestreiten.

Fristsetzung nur mit Datum – nicht „sofort“ oder „innerhalb von 2 Wochen“, sondern exakten Tag nennen, an dem die Frist abläuft. Bei jedem Schriftverkehr ohne „Einschreiben“ eine Eingangsbestätigung innert 24h verlangen.

Kommen danach vom Versorger Informationsschreiben, Anrufe, Erklärungsversuche, Mahn-, Klage- oder Sperrandrohungen (bei Sperrandrohung sofort Hausverbot erteilen). Diese einfach ignorieren und noch mal kurz Standpunkt mitteilen. „Leider kann ich Ihre Stellungnahme nicht berücksichtigen, wird meine Forderung bis xx. xx. xxxx nicht vollumfänglich erfüllt, so werde ich, wie in meinem Einschreiben vom xx. xx. xxxx erklärt, ohne weitere Mitteilung den Rechtsweg bestreiten“. Sollte ein Mahnbescheid vom Versorger kommen, sofort widersprechen und Rechtsbeistand holen.

Wichtig:
Unter dem Jahr immer die Zählerstände aufzeichnen (min. ¼-jährlich). Zählerstände nur im Beisein ablesen lassen. Haben Sie die Zählerdaten, so können Sie ganz einfach, aufgrund der Zähler- und der Vertragsdaten, selber eine Rechnung erstellen (beschleunigt die ganze Sache ungemein). Bei Preiserhöhungen werden die Zählerstände meistens geschätzt – natürlich zu Ungunsten des Kunden. Also keine Schätzungen akzeptieren.

Um Überzahlungen zu vermeiden, einfach unter dem Jahr ein Schreiben verfassen, dass sich das Verbrauchsverhalten signifikant geändert habe und dadurch die monatlichen Abschlagszahlungen neue auf xx. xx festzulegen ist. Zu diesem Zweck die laufende Einzugsermächtigung aufkündigen und eine neue Einzugsermächtigung mit neuem Abschlagsbetrag mit senden. Hinweis, dass bei widerrechtlicher Abbuchungen eine Bearbeitungsgebühr von € 20.00 für jede Rückbuchung anfallen. Um zu hohen Nachforderungen zu entgehen, die Abschlagszahlungen immer nahe am tatsächlichen Verbrauch festlegen. Besser ist es die Abschlagszahlungen tiefer anzubringen und den fehlenden Betrag auf ein separates Konto einzahlen um zur Abschlussrechnung genügend Liquidität zu halten.

Gute Hinweise und Berechnungen finden Sie auch unter den Kommentaren von „Melanie“ und „Markus“ (= Suchfunktion von ReclaBox), beim „Bund der Energieverbraucher“ und bei den „Verbraucherzentralen der Länder“

Die Schlichtungsstelle nur in unklaren Forderungen bemühen, bei unstrittigen Forderungen (betrifft fast alle Reklamationen) gleich mit Anwalt und Klage drohen. Der Versorger darf dann die Gebühren übernehmen.

Interessante Links zum Thema:

www.welt.de/finanzen/article2037653/So_wehren_sich_Verbraucher_gegen_die_Gaspreise.html

www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/site__1702/

www.kontra-gaspreis-lilienthal.de/was%20beachten.html

www.verbraucher.de/energie/index.html

www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/1027/eeg.php5

www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,rnn6uyd828wygt9v~cm.asp

www.strom-magazin.de/gasmarkt/verbraucherzentrale-rwe-2011-kunden-sollen-sich-wehren_26218.html

bi-energieprotest.de/index2. php? option=com_content&task=view&id=274&pop=1&page=0&Itemid=2

www.monopole.de/Erdgas-Gas-BGB-315-BGH-Preis-Urteile.html

www.johannafeuerhake.de/Preisprotest

Dies ist keine Rechtsberatung. Keine Garantie auf Richtigkeit. Gegebenenfalls nehmen Sie sich einen auf Energierecht spezialisierten Rechtsbeistand.