Kassierter Nachnahmebetrag wird nicht gutgeschrieben

DHL
Bonn

Am 12.08. wurde dem Empfänger mein an ihn adressiertes Paket ordnungsgemäß zugestellt, das klappte alles wunderbar. Allerdings handelt es sich hier um eine Nachnahme über 2.750 Euro, die natürlich auch vom Paketzusteller ordnungsgemäß kassiert wurde. Nur warte ich als Versender (privat) und Zahlungsempfänger mittlerweile 2 1/2 Wochen auf die mir zustehende Gutschrift.

Ich habe bereits über das Online-Formular eine Beschwerde eingereicht - leider erhielt ich von DHL eine völlig unbrauchbare (wahrscheinlich maschinell erstellte) Antwort-Mail mit einem Link zu einem Nachforschungsauftrag, der ja Quatsch ist, weil die Sendung ja ordnungsgemäß zugestellt wurde. Auf meine erneute Antwort mit Beifügung des Einlieferungsbelegs kam - keine Antwort.

Es kommt nicht oft vor, dass ich was per Nachnahme versende, aber obwohl es erst das fünfte Mal war, ist das hier schon der zweite Fall, bei dem hier wochenlang mit meinem Geld gearbeitet wird. Und diesmal geht es ja nicht wirklich um eine geringe Summe. Man könnte den Verdacht hegen, dass der entstehende Zinsgewinn nicht unwillkommen ist.

Ich kann a) nicht verstehen, dass ein einfacher innerdeutscher Geldtransfer mehrere Wochen dauern soll und b) ist es mir völlig unbegreiflich, dass DHL noch nicht einmal ein spezielles Nachfrageprozedere (Online-Formular) für derartige Fälle bereithält. Auch die Hotline weiß nichts und nimmt nur die Beschwerde entgegen ohne klare Auskunft, wann jetzt das Geld endlich gutgeschrieben wird.

Bestell-/Kundennummer: JJD1410353605877

Meine Forderung an DHL:

Mein Geld zzgl. 1 € Zinsen pro Tag

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Was DHL hier macht, ist einfach nur UNTERSCHLAGUNG.

Ich habe mittlerweile mit vielen geschädigten Kontakt.
Da teilten mir welche mit, dass welche z. t. auf über 20Tausend Euro Nachnahmegelder warten und noch mehr.

Und in allen Fällen soll DHL bestreiten, dass es überhaupt ein Nachnahmepaket war, da es im Sendeverlauf nicht als Nachnahmepaket gekennzeichnet war.
Was auf dem Einlieferungsbeleg steht, ist dabei irrelevant.
Da frage ich mich auch: wie hat man es sonst bei der Postfiliale eingeliefert? War die Person am Postschalter blind oder so? Ich glaube wohl kaum.

Auch würde ich Ihnen abraten, den "ORIGINALEN Einlieferungsbeleg" DHL zuzusenden.

Denn hier im Forum und anderen steht schon mehrfach, dass dann bestritten wird, dass überhaupt was angekommen sein soll, obwohl zum Teil sogar per Gerichtsvollzieher zugestellt wurde.

Hier habe ich von einem anderen Geschädigten eine Abschrift bekommen von der Klage, die derzeit gegen DHL anhängig ist.
Darin ist eindeutig zu lesen, dass DHL bestreitet, dass es je ein Nachnahmepaket war, obwohl laut Einlieferungsbeleg was anderes oben steht.

Ob DHL hier vergessen hat, dass Nachnahmegeld zu kassieren oder nicht, ist irrelevant, da gemäß deren AGBs folgendes gilt: §6 abs. 3 "Die Haftung der DHL für den Service Nachnahme ist bei Fehlern bei der Einziehung oder
Übermittlung des Betrages auf den Nachnahmebetrag begrenzt."

Nachforschungsaufträge zu Nachnahme gehen im Monat um die 100000 Stück ein. Wenn dann bei vielen bestritten wird, dass es überhaupt Nachnahme war, kann man auch 1 & 1 zusammen zählen, was die an Gewinn machen.

Dass dann zum Schluss vor Gericht sogar noch gelogen wird, ist dann der Höhepunkt und ich finde, diese Mitarbeiter müssten hinter Gittern.
Aber wie heißt es so schön: "Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen."

Mich würde es nicht wundern, wenn DHL ein Teil der Absender sogar noch anzeigt, um sich so vor den Forderungen zu schützen.

Ich habe jetzt mal den offiziellen Nachforschungsauftrag gestellt, mal sehen, was passiert.

Hallo ReclaBoxler-4818614,

das mag zwar auch so sein, das sdies vorkommt. Aber meine Erfahrungen zeigen eindeutig was ganz anderes.
Sehen Sie sich z. B. mein Beitrag an bzw. die Klage, die gegen DHL läuft und der Konzern es abstreitet, dass es überhaupt Nachnahme war, obwohl auf dem Einlieferungsbeleg was ganz anderes oben steht, wo man sogar noch die 5 Euro Nachnahmegebühr gezahlt hat.

http://de.reclabox.com/beschwerde/42178-dhl-bonn-3369-70-euro-nachnahme-bis-heute-nicht-erhalten-von-dhl

Ich hatte damals meinen Zahlschein mit dem PC ausgefüllt und ausgedruckt, doch das Geld ist trotzdem nicht angekommen.

Ich habe bei DHL zwischenzeitlich auch den Nachforschungsauftrag gestellt und es passiert seither - NICHTS! Na ja, es geht ja auch nur um 2.750 Euro und es ist ja das Geld des Kunden, also was juckt's DHL.

Hallo alle ebenfalls DHL Geschädigte,

bitte nennt euren Fall kurz in einem Kommentar auf folgender Seite:

http://nachnahmebetrag.wordpress.com/

bzw. auf der Facebook Fanpage von "Ich will meinen Nachnahmebetrag":
http://www.facebook.com/pages/Ich-will-meinen-Nachnahmebetrag/208263539238013

Auf diese Weise können möglichst viele Fälle zentral gesammelt werden und z. B. an die Presse übergeben werden!

Danke und viel Erfolg beim Erstreiten des Euch rechtmäßig zustehenden Geldes.

Das Geld traf zwar nach rd. vier Wochen ein, aber ohne einen einzigen Euro Zinsen und ohne jegliche Entschuldigung. Ganz schwache Nummer, wie ich finde.