Rechnung trotz angeblichen kostenlosen Probemonat

Büdelsdorf

Am 4. Oktober 2011 bekam ich per Post zwei Klarmobil-Prepaidkarten zugeschickt, für die mir eine Woche vorher per Telefon ein Angebot von einer Mitarbeiterin von Klarmobil (Name leider unbekannt) unterbreitet wurde.

Dieses Angebot beinhaltete, dass
1. ich beide Prepaidkarten einen Monat lang KOSTENLOS nutzen kann,
2. ich mich kurz vor Ablauf des Probemonats entscheiden kann, ob ich diese Prepaid-Karten weiterhin nutzen möchte und diese ggf. vor Ablauf des Probemonats per SMS deaktivieren kann,
3. KEINE Kosten während des Probemonats anfallen, sondern erst dann Kosten anfallen, wenn ich die Prepaidkarten nach Ablauf des Probemonats nutzen möchte.

Heute, am 24. Oktober 2011, bekam ich per E-Mail zwei Rechnungen über je 8,94 € für diese beiden Prepaidkarten. Nach telefonischer Rücksprache mit einem Mitarbeiter vom Klarmobil-Kundeservice (Herr A. L, Telefonat heute, 24.Oktober 2011, 11 Uhr) wurde mir gesagt, dass der Rechnungsbetrag von je 8,94€ pro Prepaidkarte die Kosten der Zusendung dieser Prepaidkarten beinhaltet.

Meine Kündigung der beiden Prepaidkarten wurde von Herrn L. sofort entgegengenommen, jedoch mit dem Zusatz, dass eine zweiwöchige Kündigungsfrist zum Monatsende besteht und ich somit den Tarifpreis (Tarif: Internet Flat 500) von je 9,95€ pro Prepaidkarte für den folgenden Monat November ebenfalls zu zahlen haben. Der einzige Hinweis von Herrn L. war, dass ich das Widerrufsrecht hätte einhalten sollen. Da ich diesen kostenlosen Probemonat allerdings nutzen wollte, sah ich keinen Anlass, Widerruf einzulegen.

Obwohl ich mehrmals bei der Klarmobil-Mitarbeiterin (die mir telefonisch das kostenlose Probeangebot unterbreitet hat) nachgefragt habe, ob Kosten anfallen und welche Verbindlichkeiten bestehen, wurde mir versichert, dass dieses Probeangebot VÖLLIG KOSTENLOS ist und ich KEINE Verbindlichkeiten einzuhalten habe, bis auf die Deaktivierungs-SMS, falls ich Klarmobil nicht mehr nutzen möchte.

Nun stellt sich die Frage, wie es dazu kommen kann, dass ich zum einen bereits während des versprochenen kostenlosen Probemonats (Ende am 4. November 2011) Rechnungen für beide Prepaid-Karten erhalten habe und ich zum anderen eine Kündigungsfrist von zwei Wochen einzuhalten habe, obwohl mir trotz mehrmaligen Nachfragen versichert wurde, dass eine Deaktivierungs-SMS zur Kündigung des Probemonats vollkommen ausreicht.

Mir wurde ebenfalls versichert, dass Klarmobil meine Bankdaten nur benötigt, um zu überprüfen, ob ich ein Konto in Deutschland besitze und kein Zugriff auf mein Konto während des Probemonats erfolgt. Das Konto wird erst belastet, wenn ich mich nach Ablauf des Probemonats für die weitere Nutzung des Klarmobil-Tarifes entscheide.

Wären mir diese Vertragsbedingungen (Rechnung für das Zusenden der Prepaidkarten und zweiwöchige Kündigungsfrist zum Ende des Monats) bei Unterbreitung des Angebots genannt worden, hätte ich diesem Vertrag nicht zugestimmt. Da ich unzureichend und falsch informiert wurde, ist der Vertrag meiner Ansicht nach ungültig und ich bin nicht gewillt, die bestehenden Kosten von 2x 8,94€ und die noch anfallenden Kosten von 2x9,95€ zu tragen.

Der Kundenservice von Klarmobil hat ebenfalls eine E-Mail mit dem gleichen Sachverhalt von mir bekommen. Ich warte nun auf die Antwort des Kundenservices und ebenfalls auf die Bestätigungsemail von Herrn L, dass meine Kündigung entgegen genommen wurde.

Meine Forderung an klarmobil:

Rückerstattung der angefallenen und noch bestehenden Kosten sowie Vertragsauflösung

Antwort auf die Beschwerde vom 24.10.2011
klarmobil GmbH

Abteilung: Kundenservice

25.10.2011 | 14:02 Uhr

Hallo M. L,

gern prüfen wir Ihren Fall und suchen gemeinsam mit Ihnen nach einer zufriedenstellenden Lösung. Dürfen wir Sie hierzu bitten, uns nochmals Ihre Daten (Rufnummer, Name und Geburtsdatum) per E-Mail an forum@klarmobil.de zu senden.

Sobald uns dann alle Informationen vorliegen, melden wir uns unverzüglich bei Ihnen.

Viele Grüssen

M. Krause

Ihr klarmobil.de Team

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Da sich der Beschwerdeführer nicht mehr meldet, wird diese Beschwerde von ReclaBox als gelöst markiert.