Gammelhackfleicsh- keine Rücknahme

Maxhütte-Haidhof

Ich muss ganz ehrlich sagen, mir fehlen fast die Worte. Am Freitag, den 11.11.11, habe ich mittags gegen 12.15 Hackfleisch in der Filliale "Dr. -Gerbl-Straße 54, 86916 Kaufering" gekauft. Haltbarkeitsdatum lt. Verpackung: 16.11.11.

Als ich am Sonntag, den 13.11.11 den Kühlschrank aufmachte, sah ich völlig graues und einfach nur ekliges, unappetitliches Fleisch.

Als ich dann am Montag (14.11.11) morgens kurz nach halb 9 in der Filiale die Kassiererin um Rücknahme bat, wurde ich unfreundlich abgewimmelt, ohne Kassenzettel ginge gar nichts, ich hätte das Hackfleisch ja auch in einem anderen Geschäft kaufen können und nicht dort etc.

Klar hatte ich keinen Kassenzettel dabei, denn ich habe noch nie Lebensmittel zurückgeben. Zudem ist es mehr als offensichtlich, dass es die "Marke" ist, die im Netto verkauft wird und dass es sich hierbei um alles andere als einwandfreies Fleisch handelt. Somit habe ich jetzt für Gammelfleisch bezahlt und das sehe ich nicht ein.

Dieses Verhalten finde ich absolut unmöglich und ungerecht, es kam schon öfter vor, dass ich in der Filiale in Kaufbeuren Fleisch gekauft habe, welches im Prospekt im Angebot war. Auch hier habe ich es des öfteren erlebt, dass das Fleisch besser aussieht, als es einen Tag später ist. Nur da habe ich das Fleisch weggeworfen und gedacht, dass so was schon mal vorkommen kann. Inzwischen kommt mir das aber zu häufig vor.

Ich erwarte umgehend eine Stellungnahme hierzu von Ihnen. Ansonsten werde ich mich nächste Woche an die nächst höhere Instanz richten und ggf an die Presse. Denn Einzelfall ist das weiß Gott keiner. Ich habe schon öfter von solchen Erfahrungen mit Ihrem Geschäft gehört.

Mit freundlichen Grüßen
Dörrer

Meine Forderung an Netto Marken-Discount:

Stellungnahme, Erstattung

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 221 Tagen und 6 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Typisch Netto.
Alles schimmelt und vergammelt. Obst, Gemüse, Fleisch, Salate usw.
Ich meide diese Läden schon seit langem.

Na, dann wenden Sie sich doch an die höhere Instanz.
Die werden Sie als erstes fragen, wo Sie denn das Fleisch gelagert hatten, nachdem Sie bei Netto fertig waren? Noch schnell im Baumarkt gewesen? Oder beim Frisör?
Übrigens steht auf einer Fleischpackung immer das Verzehrdatum und nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Wenn es denn wirklich schon so häufig vorkam, warum heben Sie dann den Kassenbon nicht auf, bis Sie das Fleisch verzehren?
Und warum um alles in der Welt kaufen Sie dann Ihr Fleisch nicht beim Metzger? Das ist Ihnen dann wohl zu teuer. Wer billig will, bekommt auch billig.

Haben nicht alle einen Geldsch***, um ihr Fleisch beim Metzger zu kaufen. Trotzdem möchte man auch in Discountern Qualität für sein Geld haben. Bekommt man in anderen Kaufhallen ja auch.

Also, wegen 2 Euro so einen Aufstand machen, kann ich echt nicht verstehen. Außerdem kann es sein, dass Sie es einfach falsch gelagert haben und es Eigenverschulden ist! Und die Presse wird sie auslachen, wenn sie zu denen gehen.

Ich habe es natürlich im Kühlschrank gelagert. Und warum sollte ich beim Metzger unnötig viel Geld ausgeben? Und ich habe bei Netto schon öfter weggesehen, was das Fleisch angeht. Nur dieses mal nicht. Es mag sich jetzt nur um 2 Euro handeln. In der Summe würde es aber deutlich mehr ergeben. Es geht mir jetzt auch mehr ums Prinzip. Wenn ich für etwas bezahle, habe ich das Recht auf gute Ware. Es war ja kein 30% reduziertes Fleisch. Da hätte ich es verstanden.

Nein, die Kassiererin hat beim Chef durchgerufen und gefragt und der meinte auch, ohne Kassenzettel ist nix zu machen.

Mit dämlich hat das wenig zutun. Ich habe das Zeug weggeworfen und eine Zeit bei Netto kein Fleisch mehr gekauft.
Jetzt war ich halt glatt so dreist und habe es nochmal probiert.
Naja, aber hier werden ja mehr Beleidigungen und Vorwürfe als sachliche Kommentare zu dem Thema abgelassen und das obwohl man sich nicht mal persönlich kennt. Aber auch darüber werde ich hinwegsehen. :) Mann kennt es aus "Foren" ja nicht anders. Dass das, worum es wirklich geht, meistens nichts mehr zur Sache tut.

Dann hätten Sie vielleicht mal genauer hinschauen sollen. Bei Hackfleisch steht immer, dass es bei "+2°C" gelagert werden sollte. In Ihrem Kühlschrank ist es sicher wärmer, mindestens 8°C. Deswegen, das sollte eigentlich jedes Kind langsam wissen, sollte man Hack spätestens einen Tag nach dem Kauf verzehren oder einfrieren. Beschwerden gibt's.

@ S. D.: Bevor man andere verdächtigt, sollte man immer erst mal schauen, was man selber verzapft hat.

Vermutlich wurde

a) die Kühlkette zu lange unterbrochen und

b) wie hier schon angemerkt wurde, in Ihrem Kühlschrank ist es einfach zu warm!

Und das war wahrscheinlich immer schon so, wenn Sie dort Fleisch gekauft haben. Gehen Sie ruhig zur nächst höheren Instanz oder schreiben Sie einen Brief an die Superillu, wenn Sie sich unbedingt der Lächerlichkeit preisgeben wollen.

Also, wenn ich diese ganzen Kommentare lese, muss ich nur den Kopf schütteln. Manchmal hat man fast das Gefühl, einige wollen auf der RB nur dumme Kommentare loswerden.

@ Tut nix zur Sache:

Klar, sie fahren bestimmt mit Ihrem Kühlsprinter zum Einkaufen! Lesen sie die Beschwerde bitte noch einmal durch, das Hackfleisch war selbst vor ihrem genannten "Verzehrdatum" schlecht.

Die Beschwerde ist absolut gerechtfertigt. Noch dazu, wenn das Fleisch die Eigenmarke von Netto ist. Ich arbeite selbst im Handel, und sehe es als Kulanzfall, wenn 1 Kunde von 100 das "Eigenmarken-Hackleisch" umtauschen möchte.

Liebe(r) S. D,

bei Kaufland, Aldi, Rewe etc. stellt so was im Normalfall kein Problem dar.

Und sollte sich im Netto nichts ändern, dann gehen Sie bitte in die höhere Instanz. Dort lacht sie sicher niemand aus.

Also, ganz ehrlich. Ich habe schon bei lidl, Kaufland, Aldi, Norma schon Hack gekauft. Es gab NIE ein Problem. Das Fleisch war Tage danach noch ansehnlich und gut. Und das obwohl ich ohne Kühllaster unterwegs bin. Also verstehe ich das ganze hier echt nicht. Wer einen Kühllaster hat, möge mir seine Nummer geben, der darf nächstes Mal meine Einkäufe mir heim bringen. Danke :)

Ach ja, und noch was an all die jenen, die meine Beschwerde für ungerechtfertigt empfinden.

Es tut mir aufrichtig leid, dass ich das Hackfleisch nicht in der Kühltasche zur Kasse getragen habe. SORRYY! Ansonsten hättet ihr euch noch gern bei der Kassiererin beschweren können, die das Fleisch zum Scannen aus der Tasche genommen hätte. Denn das Scannerlicht schadet sicher auch dem Fleisch. Und dann wurde es auch noch aus der Tasche genommen. Frechheit!

Ich warte immer noch auf Stellungnahme.

Hier wurden einige Fehler gemacht.

1. Hackfleisch kauft man niemals fertig verpackt. Egal bei wem!
2. Hackfleisch muss am gleichen Tag verarbeitet werden. Ein MDH von fünf Tagen ist leichtsinnig, wenn nicht sogar gefährlich.
3. Das ein Kühlschrank für Hackfleisch ein Brutofen darstellt, wurde schon mehrfach angemerkt.
4. Kein Wort über die Kühlkette. Schon 45 Minuten von der Kühltheke bis zum eigenen Kühlschrank ist zu lang, wobei 3. nicht berücksichtigt wurde.

Und wie macht man es richtig?

Man sucht sich das Fleisch an der Theke aus und bittet die Verkäuferin, diese zu Hack zu verarbeiten. Dann in die Kühltasche und ab nach Hause. Dann entweder einfrieren (bei -22°C 1 Monat haltbar) oder sofort verarbeiten. Dann schmeckt es auch.

Vielleicht hilft Ihnen das für den nächsten Einkauf. So habe ich es zu Hause und dann später auch in der Lebensmittelchemie für die eigene Praxis gelernt. Macht ja auch Sinn, wenn man bedenkt, dass Blut oder Milch die besten Nährböden für Bakterien sind:

Faschiertes sollte aus hygienischen Gründen am besten am selben Tag zubereitet werden, d. h. für uns daheim gilt - max. 8 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.

Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark provoziert. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit. Als Troll wird bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört. Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein Spiel, in welchem das einzige Ziel das Erregen von möglichst erbosten und unsachlichen Antworten ist.
Die anderen Teilnehmer der Diskussion können Troll-Diskussionen begegnen, indem sie auf Beiträge des Trolls grundsätzlich nicht eingehen. In der Netzkultur bezeichnet man dies mit der Phrase „Trolle nicht füttern“. In der Regel trollen sich die Trolle dann und ziehen weiter. (1) http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)

Netto hat sich entschuldigt und als "Wiedergutmachung" 12x 55 Cent Briefmarken beigelegt.