Annahme von Münzen verweigert

Röbel

Zeit:14.00 Uhr, Samstag den 10.12.2011

Ich wollte in der Shelltankstelle Röbel Zigarettentabak für 13,95 € erwerben. Die Annahme von 7x 2€-Münzen wurde von dem Angestellten dort verweigert mit der Begründung, dass von den Betreibern für den Umtausch von Münzen in Scheine eine Gebühr verlangt würde. Ich musste also unverrichteter Dinge gehen, und kam mir wie ein kleiner Schuljunge vor.

Abschliessend ist zu sagen, dass shell angeblich Wert auf Kundenservice legt, dies aber wohl nicht so ernst meint. Um allen Vermutungen zwecks Alter meiner Person vorzubeugen, da es sich um nicht jugendfreie Ware handelt, ich bin 42, fuhr mit einem Auto vor und WAR in dieser Tankstelle bestimmt zehn Jahre Stammkunde und auch kein Dauerkleingeldzahler sowie dem Angestellten bekannt.

Meine Forderung an Shell:

Stellungnahme von Shell oder dem Angestellten, auch gerne persönlich durch Bekanntgabe meiner Daten

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 194 Tagen und 17 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Das hätte sie annehmen müssen. ..
Hier die Rechtslage. ..

Das richtet sich nach dem Nennwert der Münzen, mit denen Sie bezahlen wollen. Der § 3 Münzgesetz regelt nämlich, dass niemand verpflichtet ist, mehr als 50 Münzen annehmen zu müssen. Also können Sie mit 1-Cent-Münzen maximal 50 Cent begleichen. Mehr muss der Verkäufer nicht entgegennehmen. Nur die Bundeskassen und die Deutsche Bundesbank sind verpflichtet unbegrenzt Kleingeld entgegenzunehmen.
Das gilt natürlich umgekehrt auch, wenn Sie von der Kassiererin mehr als 50 Münzen zurückerhalten. Auch diese müssen Sie nicht annehmen.

Niedlich.
Hätte der Kunde den Betrag genau bezahlt, was ja immerhin noch zulässig sein dürfte, wären es 6 Münzen + 1 Schein gewesen.

Lach ja stimmt das ist ja immerhin eine Münze weniger. ..
ja aber 7 Münzen sind doch nun wirklich nicht zuviel oder?

Nein, vor allem 7x 2,- Münzen. Das hat sie ja auch ratzfatz wieder weggegeben. Schliesslich zahlt bestimmt der Großteil der Kunden mit Scheinen.

Shell, "wegen Reichtum geschlossen"?

"Her mit dem Kleingeld"

Http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/her-mit-dem-kleingeld/525656.htmlZitat:

".. . Aber auch beim Bezahlen mit Münzen gibt es Grenzen:

„Niemand ist verpflichtet, mehr als 50 Münzen anzunehmen“,

nennt Hjördis Christiansen von der Verbraucherzentrale Hamburg die gesetzlichen Vorgaben. "

Ich würde mal sagen wer mein (klein) geld nicht haben will bekommt es auch nicht :-))
Es gibt soviel konkurenz die sich über mein Geld freuen.
Und ich hab immer gedacht mit dem Shop verdienen die Tankstellenpächter mehr als mit dem Sprit, darum verstehe ich nicht warum man so reagiert.

Klar legt Shell Wert auf Kundenservice, aber da sind 97.000 Menschen beschäftigt.
Da hat eine 400 Euro-Kraft die Anweisung des Pächters falsch umgesetzt.

Um noch einiges klarzustellen: Ich bin leider aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, lange Diskussionen zu führen, da ich an einer Störung im Innenohr leide, die dazu führt, dass mir schwindelig wird, wenn ich mich aufrege.
Zum Punkt 400€-Kraft: Es war der Ehemann der Pächterin (vier Tankstellen), der mich bediente. Er hat sich wohl schon öfter so oder ähnlich verhalten, wie ich aus dem Bekanntenkreis erfuhr (abfällige Äußerungen bei Bezahlung von Treibstoff mit 11x2€ Münzen zum Beispiel).

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Schriftliche Entschuldigung ist erfolgt und mit dem Mitarbeiter ist wohl gesprochen worden. Ich bin zufrieden.