Probleme bei Autokauf bei Mercedes-Benz im Winter!

Daimler AG
Frankfurt

Ich habe im Dezember 08 beim Mercedes Gebrauchtwagen-Center Rhein-Main eine B-Klasse als Jahreswagen (EZ 06/2008) gekauft.

Ich hatte den Wagen eine Woche von Weihnachten übernommen und bei der Abholung aus Gewohnheit nach den Betriebsflüssigkeiten geschaut. Der Verkäufer versicherte mir dabei, das selbstverständlich alles in Ordnung sei. Öl, Kühlwasser und Scheibenwaschflüssigkeit seien aufgefüllt und mit Frostschutz versehen. Ich habe in den Tagen danach die Scheibenwaschanlage einige male betätigt und gegen Jahresende reines Frostschutzmittel nachgefüllt.

Seit Mitte Januar konnte ich die Waschdüse der Heckscheibe nicht mehr benutzen und bin erst letzte Woche dazu gekommen, meine Vertragswerkstatt (RKG in Bornheim-Hersel) aufzusuchen.

Hier teilte mir der Werkstattmeister mit, dass der Schlauch vom Waschmittelbehälter zur Heckscheibe nicht nur eingefroren, sondern durch den Frost an mehreren Stellen geplatzt war.

Der Austausch dieses Schlauches war dermaßen aufwendig, dass die Werkstatt die Kosten "kulanterweise" bei € 500,- pauschalierte.

Mit Material und MwSt. habe ich nun eine Rechnung von € 660,-- "an der Backe". Das alles nur, weil offensichtlich

a) im MB Gebrauchtwagenzentrum nicht genügend Frostschutz eingefüllt wurde,

b) Verlegung und Material des Schlauches eine mittlere Katastrophe darstellen oder

c) meine Vertragswerkstatt unnötige Zeit verbraten hat.

Das Gebrauchtwagenzentrum Frankfurt/Offenbach lehnt jedes Entgegenkommen ab mit der Begründung, bei den niedrigen Temperaturen dieses Winters müsse halt jeder selber aufpassen.

Meine Beschwerde beim Kundendienst von Mercedes-Benz hatte das gleiche Resultat.

Bei unter minus 10 Grad muss jeder Autofahrer selber dafür sorgen, dass sein Gefährt nicht einfriert.

Fazit:

Vorsicht beim Autokauf bei Mercedes-Benz im Winter. Da sämtliche Betriebsflüssigkeiten nicht unter die Garantie fallen und Kulanz mittlerweile ein Fremdwort ist, sollte man eigentlich alles sofort nachprüfen, sobald man den Laden verlässt.

Zumindest vertritt Mercedes-Benz diese Haltung.

Das heißt: Sobald ich das Autohaus mit meinem neuen oder gebrauchten Wagen verlasse, am besten sofort die Werkstatt aufsuchen. Kühlwasserfrostschutz, Wischwasserfrostschutz etc. ist alles nicht durch die Garantie abgedeckt.

Die Tatsache, dass man gerade aus einer Markenwerkstatt kommt, in der das Auto eigentlich straßentauglich gemacht worden sein sollte, hat bei MB offensichtlich keine Bedeutung.

Meine Forderung an Mercedes Benz Gebrauchtwagen-Center Rhein-Main:

Bitte um Stellungnahme von Mercedes-Benz

Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 110 Tagen und 13 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

das ist doch schön, wenn Sie heute schon wissen das Sie im Dezember 09 ein Auto kaufen werden. Ist ja noch fast 9 Monate hin. Passen Sie dann bloss auf, das Ihnen nichts einfriert, weil, dafür haftet niemand!

die Krise scheint bei Mercedes noch nicht angekommen zu sein. Im Grunde betätigt sich dieses Autohaus unfreiwillig als Marketingabteilung von Toyota. Ein Tipp: wenn ich meinen Wagen in der Werkstatt abgebe, weise ich vorher immer freundlich darauf hin, daß ich ein eifriger Web 2.0 Teilnehmer bin. Auch und insbesondere auf Verbraucherseiten. Soll heißen, die Werkstatt weiß, daß eine Veröffentlichung folgen wird, wenn Sie Mist fabriziert. Sie werden es nicht glauben, wie die sich auf einmal ins Zeug legen! Auf der Rechnung steht keinerlei Unsinn mehr. Jeder Punkt wird genau erklärt, vor dem Austausch kostspieliger Teile wird man angerufen und gefragt. Seitdem läuft es richtig rund.

Hallo, "Ich Bins"! Ihren Kommentar verstehe ich nicht!

@Ina der Reklamateur (welch schönes Wort) schrieb in seiner Ursprungsbeschwerde von Dezember 09! Ist wahrscheinlich korrigiert worden.