Ich versuche mich kurz zu fassen: Es fing damit an, dass ich im Mai 2011 bei O2 fristgerecht gekündigt hatte, aber man wollte mich nicht aus dem Vertrag lassen, mit der Begründung ich hätte am Telefon den Vertrag kürzlich verlängert.
Ich hatte nur eine Tarifänderung vornehmen lassen und wusste nicht, dass dies eine Verlängerung automatisch nach sich zieht. Somit wird mein Vertrag erst zum 30.11.2012 gekündigt. Aber seit dem werde ich nur schikaniert.
Obwohl ich nun alles ausstehende beglichen hatte, werden irgendwelche dubiosen Rechnungen erstellt. Dauernd kriege ich Briefe, dass ich mich umgehend bei O2 melden soll. Alleine für den letzten Monat hatte ich 13,-€ Gesprächskosten für die Hotline von O2. Okay, auf meine Beschwerde hin hat man mir 5,-€ erstattet.
Jetzt zum "Hauptthema":
Abgesehen vom Handyvertrag habe ich ein Handygerät gekauft, welches über einen Ratenplan abgezahlt wird, mit 15,-€ im Monat. Einmal war ich mit der Rate im Verzug und bekam folgenden Sms von O2: "Sehr geehrter Kunde, Überweisen Sie den Betrag von 34,-€ bis ... NACH FRUCHTLOSEM VERSTREICHEN DER FRIST WERDEN WIR IHREN RATENPLAN KÜNDIGEN UND DER RESTBETRAG ÜBER 75 EUR WIRD SOFORT FÄLLIG."
Da ich einen Tag drüber war mit der Frist, habe ich die 75,-€ überwiesen und dachte mir, ist ja eh besser so, dann vermeide ich weitere Rücklastschriften. Daraufhin kam erst mal lange Zeit nix und der Fall war für mich erledigt. Jetzt hatte aber O2 wieder hierfür versucht, was abzubuchen (trotz zurückgenommener Einzugsermächtigung), wodurch natürlich wieder Rücklastschriftgebühren entstanden. Drei Mal von je 19,-€, was wirklich schon Wucher ist!
Als ich per Einschreiben erklärte, warum ich nicht mehr zahle, kam folgende Antwort (und die ist wirklich unfassbar!) : "WIE SIE DER SMS ENTNEHMEN KÖNNEN, TEILTEN WIR MIT, DASS WIR NACH FRUCHTLOSEM VERSTREICHEN VOM RATENPLAN ZURÜCKTRETEN UND DEN RESTBETRAG VON 75 EUR IN RECHNUNG STELLEN WERDEN.
DES BEDEUTET NICHT, DASS WENN SIE SPÄTER ALS ZUR ANGEGEBENEN FRIST ÜBERWEISEN, NUN DER BETRAG VON 75€ ANFÄLLT. ES BEDEUTET VIEL MEHR, DASS ZUM OFFENEN BETRAG VON 34€ WEITERE 75€ WEGEN DER AUFLÖSUNG DAZUKOMMEN WERDEN."
Das kann man doch niemals aus dieser Sms verstehen! Das restliche Geld hat sich O2 natürlich für restliche Rücklastschriftgebühren eingesackt. Und das ich über der Frist war, wäre ja nicht so schlimm, da es nur ein Tag war.
Meine Forderung an O2 (Germany):
Erstattung der Rücklastschriftgebühren
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Wie denkt Ihr darüber? Würde mich über Kommentare freuen.
Oder habe ich das etwas zu kompliziert formuliert? .
Ich habe erneut ein Einschreiben an O2 verschickt, aber bisher keine Reaktion.
Ich würde sagen, der Vertarg ist von anfang an nicht wirksam bis zum 30.11.2012 verlängert worden, da es sich um eine Täuschunng am Telefon handelt, die angefochten werden kann wodurch der Vertrag nichtig wird. Dann würden sich meiner Meinung nach die Probleme gar nicht stellen.
Ich würde mal ein bisschen im BGB blättern und im schlimmsten Fall mit einer Klage wegen eben dieser Täuschung drohen. Das hilft meistens, zumiondest so weit, dass sich ein Sachbearbeiter mit dem Problem beschäftigt und nicht irgendwer irgendwelche Geldbetragsforderungen dahinklatscht. Aber den vollen Durchblick hab ich leider auch nicht.
@ Lh:
Vielen Dank für´s Posting. O2 hat sich da schon gut abgesichert wegen der Vertragsverlängerung. Ich war auch schon deswegen bei der Verbraucherzentrale, aber es steht in den AGB´s von O2, dass durch Tarifänderungen eine Vertragverlängerung entsteht. Es ist wohl meine "Schuld" es nicht gelesen zu haben. Aber wie gesagt, seit dem werde ich von O2 nur noch schikaniert. Letztens rief mich eine Mitarbeiterin an, die meinte wenn ich ihr nicht sage wann ich bezahle, dann wird sie mich jetzt jeden Tag anrufen, das sei ihr völlig egal, bis ich ihr was klares sagen kann. Ist wie bei der Mafia.
Heute bekam ich eine Antwort. Aber wieder so unverständlich geschrieben. Meinem Kundenkonto werden 8,-€ gutgeschrieben und es wäre jetzt ausgeglichen, aber ich wieß nicht, ob das für diesen Monat oder generell gelten soll. Ich sehe es nicht ein dauernd so teuer bei o2 anzurufen um nachzufragen, also habe ich jetzt online ein Ticket eröffnet. Nach wie vor möchte ich meine zu Unrecht erhobenen Rücklastschriftgebühren erstattet haben.
Ich habe online ein Ticket eröffnet zwecks Klärung, aber das wurde seitens o2 einfach so geschlossen. Habe es neu eröffnet, aber seit Tagen keine Reaktion. Muss man denn immer diese teure Hotline anrufen? Das sehe ich nicht ein.
Und wieder einmal eine Email von o2 in der mir nur gedroht wird. Ich solle mich doch unverzüglich melden plus eine Rechnung von 34,-€, aber wofür weiß ich nicht. habe wieder ein Ticket eröffnet. o2: Eine Neverending Story. Klärung UNMÖGLICH!
Jetzt dachte ich alles ist endlich geklärt. Hat man mir zumindest versichert, aber heute hatte ich wieder eine Mahnung in der Post! Obwohl alles bezahlt ist. Das ist wirklich eine absolute Frechheit! Lassen die einen denn nie in Ruhe?
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist endgültig nicht gelöst